Außenwirtschaft

Allgemeines und Vorgeschichte

Das Vorhaben eines plurilateralen Dienstleistungsabkommens wurde 2011 lanciert. Hauptmotiv der Initiative: Da auf multilateraler Ebene verbesserte Bedingungen für den Dienstleistungshandel aufgrund des Stillstands der Doha-Welthandelsrunde kurz- bis mittelfristig nicht erreichbar sind, wird vorerst von einer "Gruppe Gleich­gesinnter" versucht, neue Impulse zu setzen.

Ende 2012 wurde der allgemeine Verhandlungsrahmen festgelegt, der sich am General Agreement on Trade in Services/GATS orientiert. Dies ist vor allem im Hinblick auf die angestrebte spätere Multilateralisierung des Abkommens von Bedeutung.

An der Initiative beteiligt sind momentan 23 Mitglieder: Australien, Chile, Costa Rica, Europäische Union/EU (die als ein Mitglied zählt), Hongkong, Island, Israel, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Pakistan, Panama, Peru, Schweiz, Taiwan, Türkei, USA, Liechtenstein und Paraguay. Uruguay und China haben Interesse an einer Teilnahme signalisiert. Die EU beurteilt dieses Interesse positiv, da das Abkommen damit einen größeren Anteil des globalen Dienstleistungshandels abdecken und dessen geografische Reichweite steigern würde.

Kontakt

Abteilung "Multilaterale und EU-Handelspolitik": post.c23@bmdw.gv.at

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung am: 23.03.2018 12:52