Berufsausbildung

Ausbilder/innen

Ausbilder/innen sind pädagogisch und rechtlich qualifizierte Mitarbeiter/innen eines Unternehmens. Diese Qualifikationen werden im Rahmen der Ausbilderprüfung nachgewiesen oder des Ausbilderkurses erworben.

Lehrberechtigte können die Funktion des Ausbilders/der Ausbilderin entweder selbst wahrnehmen oder eine andere Person damit betrauen. Ausbilder müssen in der Lage sein, die persönliche Aufsicht über die Ausbildung wahrzunehmen.

Ausbilderplattform

Auf der Seite Qualität in der Lehre finden Sie Informationen zur Lehrausbildung, zum Zertifikat „Zertifizierter Prüfer/zertifizierte Prüferin für Lehrabschlussprüfungen“, Materialien zur Qualitätssicherung in der Lehrlingsausbildung sowie die Checkliste „Qualität in der Lehre“.

Zur Unterstützung der Ausbilderinnen und Ausbilder werden laufend neue Ausbildungsleitfäden und Ausbildungsdokumentationen mit Hinweisen und Tipps zur Gestaltung der Ausbildung sowie Beispielen aus der betrieblichen Praxis erstellt.

Verhältniszahlen

Um eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicher zu stellen, ist folgendes Verhältnis von Ausbilder/innen und Lehrlingen einzuhalten:

  • max. fünf Lehrlinge pro Ausbilder/in, der/die nicht ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut ist, oder
  • max. 15 Lehrlinge

Gleichhaltung von Qualifikationen mit der Ausbilderprüfung

Auf Grund der Ausbilderprüfungsersatzverordnung sind zahlreiche Prüfungen der Ausbilderprüfung gleichgehalten. Weitere einschlägige Ausbildungen und Prüfungen können vom Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft auf Antrag gem. § 29h BAG nach Durchführung eines Gleichhaltungsverfahrens mit Bescheid gleichgehalten werden.

Aufgrund des Abkommens mit der Autonomen Provinz Bozen (Südtirol) werden Ausbilderprüfungszeugnisses aus Österreich mit dem Prüfungszeugnis über den Prüfungsteil Berufspädagogik der Meisterprüfung gleichgehalten.

Die Weiterbildung von Ausbilder/innen wird vom Bund gefördert. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.lehre-foerdern.at.