Digitalisierung & E-Government

Von E-Government zu M-Government

Um das Leben und Arbeiten in Österreich zu entbürokratisieren wird die öffentliche Verwaltung zügig modernisiert und digitalisiert. Ein zentraler Aspekt dabei ist – neben dem Ausbau der Breitband- und 5G-Versorgung – vor allem die Benutzerfreundlichkeit von digitalen Applikationen für Bürgerinnen und Bürger.

Da die Marktdurchdringung von Smartphones in Österreich mittlerweile 94 Prozent beträgt, hat sich die Nutzung von elektronischen Anwendungen massiv in Richtung mobiler Applikationen verschoben. Es ist daher eine logische Konsequenz, die E-Government-Angebote möglichst flächendeckend für mobile Endgeräte anzubieten. E(lectronic)-Government soll zu „M(obile)-Government" weiterentwickelt werden. Dies ist notwendig, um Österreich in Europa wieder in einer führenden Rolle als Lebens- und Wirtschaftsstandort zu etablieren.

  • oesterreich.gv.at

Mit der geplanten Online-Plattform oesterreich.gv.at sollen Bürgerinnen und Bürger einen zentralen Einstiegspunkt zu den wichtigsten digital verfügbaren Verwaltungsleistungen erhalten.

Dafür werden bereits bestehende Plattformen wie der Amtshelfer HELP.gv.at oder das Rechtsinformationssystem RIS.gv.at herangezogen und in oesterreich.gv.at eingebunden.

Neben erleichterten Zugangsmodalitäten (Single-Sign-On) und Benutzerfreundlichkeit steht vor allem die Kompatibilität mit unterschiedlichen mobilen Endgeräten im Fokus. Im Endausbau soll es möglich sein, Behördenwege auf einem zentralen Portal schnell und einfach direkt oder via App zu erledigen.

Ziel ist es, die zehn häufigsten Verwaltungswege zu digitalisieren. Als erstes Vorhaben sollen die Amtswege rund um die Geburt mit der Anwendung „Digitaler Baby Point" zur Gänze elektronisch abgewickelt werden können.

Letzte Änderung am: 14.12.2018 15:07