Digitalisierung & E-Government

Plattform Digitales Österreich

E-Government ist in Österreich als Kooperation von Bund, Ländern, Städten, Gemeinden und Wirtschaft organisiert. Die „Dachmarke" für E-Government in Österreich ist die 2005 durch Beschluss der Bundesregierung geschaffene „Plattform Digitales Österreich" (PDÖ), die das Koordinations- und Strategiegremium der Bundesregierung für E-Government in Österreich darstellt. Die Agenden der Gremien „Koop BLSG" (Kooperation Bund-Länder-Städte-Gemeinden) und jene von „IKT-Bund" werden vom Chief Information Officer (CIO) des Bundes, O.Univ.Prof. Dr. DI Reinhard Posch (Vorsitz) und der Leitung des Bereichs Digitales und E-Government, Ing. Roland Ledinger (Geschäftsführung), betreut.

Organigramm Plattform Digitales Österreich  

Abb.: Plattform Digitales Österreich

Die Koop-BLSG stellt das Kernstück der gebietskörperschaftübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich des E-Government dar. Mitglieder der Koop-BLSG sind Vertreter des Bundes, der Länder, des Gemeinde- und Städtebundes, der Wirtschaft, des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und der freien Berufe.

Das Gremium IKT-BUND unterstützt das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) in der Wahrnehmung der allgemeinen Angelegenheiten der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), ist Kernstück der Ressort-übergreifenden IKT-Koordination auf Bundesebene, legt gemeinsame Vorgehensweisen und Strategien fest und begleitet die Durchführung gemeinsamer Projekte. Es werden dort strategische Initiativen beraten, gemeinsame Projektansätze erarbeitet und Standards, Schnittstellen und Spezifikation bundesseitig abgestimmt.

Die laufende Aufgabenstellung der Gremien orientiert sich an den gemeinsamen strategischen Zielvorgaben und den gemeinsam definierten Jahresarbeitsprogrammen. Neben den bereits erfolgreichen „Electronic"-Government Lösungen steht derzeit die Weiterentwicklung zu „Mobile"-Government im Fokus. Die Marktdurchdringung von Smartphones erreicht in Österreich mittlerweile 94 Prozent. Angesichts dieser Dichte hat sich die Nutzung massiv in Richtung mobiler Anwendungen verschoben. 

Letzte Änderung am: 15.04.2019 09:21