EU & internationale Marktstrategien

Antragstellung Import/Überwachungsdokumente

Das BMDW (Abt. III/2) fungiert innerhalb der Europäischen Union als Lizenzierungsbehörde und erteilt auf Antrag Einfuhrgenehmigungen und Überwachungspapiere.

  • NEU:  Ab 2. Februar 2019 tritt die Verordnung (EU) 2019/159 vom 31. Januar 2019 zur Einführung endgültiger Schutzmaßnahmen gegenüber den Einfuhren bestimmter Stahlerzeugnisse in Kraft. Mit dieser Verordnung werden für Einfuhren in die Union Zollkontingente für 26 betroffene Warenkategorien (siehe Anhänge zur Verordnung) eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt ist für die in der Verordnung erfassten Zolltarifnummern kein Überwachungsdokument mehr erforderlich.

    Hinweis:
    Die Verwaltung der Zollkontingente fällt in den Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Finanzen (BMF). Anträge für Zollkontingente (Konsultation Zollkontingente) können beim BMF gestellt werden.
    Um die Anwendung des Zusatzzolles von 25 % zu vermeiden, wird dringend empfohlen, beim Transport von Waren mit Ursprung EU durch die Schweiz das Versandverfahren zu verwenden.
    Zentrale Auskunft für Zollkontingente und Zollverfahrensangelegenheiten im BMF ist das Competence Center Zoll- und Verbrauchsteuerverfahren in Schärding.

  • Für bestimmte Zolltarifnummern von Eisen- und Stahlerzeugnissen gilt weiterhin die Überwachungspflicht gemäß Verordnung (EU) Nr. 2016/670, zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2017/1092 vom 20. Juni 2017 und somit ist für diese auch weiterhin bei der Einfuhr aus einem Drittstaat (ohne EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Island und Liechtenstein) ein Überwachungsdokument des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Abteilung III/2, erforderlich.

  • Seit 12. Mai 2018 bestehen für bestimmte Aluminiumerzeugnisse mit Ursprung aus bestimmten Drittstaaten (ohne EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Island und Liechtenstein) jetzt Überwachungspflichten gemäß Verordnung (EU) Nr. 2018/640 vom 26. April 2018.

  • Die Einfuhr von bestimmten Gütern ist gemäß der Iran Verordnung (EU) Nr. 267/2012 idgF genehmigungspflichtig.

  • Für bestimmte Textil- und Bekleidungswaren mit Ursprung Nordkorea bestehen Einfuhrgenehmigungspflichten gemäß Verordnung (EU) Nr. 2015/936 idgF.


Kontakt

Abteilung "Außenwirtschaftskontrollen" III/2: post.III2_19@bmdw.gv.at

Letzte Änderung am: 04.02.2019 14:11