EU & internationale Marktstrategien

EU - Handelspolitik

Die Gemeinsame Handelspolitik fällt unter die ausschließliche Zuständigkeit der Europäischen Union (EU). Ziele der Gemeinsamen Handelspolitik sind seit Inkrafttreten des "Vertrags von Lissabon" (VvL) am 1.12.2009 neben der Beseitigung von Handelsbeschränkungen sowie konkret dem Abbau von Zollschranken nun auch die Beseitigung der Beschränkungen bei ausländischen Direktinvestitionen und der Abbau von nicht-tarifären Handelshemmnissen. Folgende Bereiche sind insbesondere umfasst: Handel mit Waren und Dienstleistungen, Handelsaspekte des geistigen Eigentums, ausländische Direktinvestitionen. Die Gemeinsame Handelspolitik wird nach einheitlichen Grundsätzen gestaltet und ist in Artikel 206 fortfolgende VvL geregelt. Mit dem VvL wurden die Mitwirkungsrechte des Europäischen Parlaments auch im Bereich der Handelspolitik ausgedehnt  (insbesondere hinsichtlich der Mitwirkung an der Erlassung von Verordnungen, mit denen der Rahmen für die Umsetzung der Gemeinsamen Handelspolitik bestimmt wird).

In diesem Abschnitt erhalten Sie nähere Informationen zu den Themen EU-Ratsausschuss Handelspolitik, Ausschuss über das Allgemeine Präferenzsystem (APS) sowie Marktzugang. 

Kontakt

Abteilung "Multilaterale und EU-Handelspolitik": POST.III1_19@bmdw.gv.at

Letzte Änderung am: 10.01.2019 10:32