EU & internationale Marktstrategien

Fusionskontrollverordnung

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft veranstaltete am 6.11. 2013 einen Workshop zum Thema "Die Reform der Fusionskontrolle im Spannungsfeld zwischen funktionierendem Wettbewerb und Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit von Unternehmen".

Ulrich von Koppenfels von der Europäischen Kommission legte die Überlegungen der Kommission zur Reform der Fusionskontrollverordnung dar:
Am 20. Juni 2013 wurde ein Arbeitspapier („Towards more effective EU merger control“) mit verschiedenen Optionen zur Verbesserung der Fusionskontrollverordnung vorgestellt. Kernpunkte sind die Berücksichtigung von Minderheitsbeteiligungen und die Straffung des Verweisungssystems zwischen Kommission und nationalen Wettbewerbsbehörden. Dipl.-Ing. Dr. Christine Zulehner, Kepler Universität Linz, sprach über neue Herausforderungen bei der Fusionskontrolle aus ökonomischer Sicht. In der anschließenden lebhaften Diskussion mit u.a. Vertretern von BWB, Wettbewerbskommission, Universitäten sowie zahlreichen Anwälten wurde u.a. auf die Rechtsfolgen der Aufnahme von Minderheitsbeteiligungen in die Zusammenschlusskontrolle hingewiesen. Die tiefgehenden Vorträge sind hier abrufbar.