Kulturelles Erbe

Bundesmobilienverwaltung

​Die Bundesmobilienverwaltung

​Die Bundesmobilienverwaltung ist eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.  Sie verwaltet jene mobilen Vermögenswerte, die nach dem Ende des ersten Weltkrieges aus dem sogenannten Hofärar in den Besitz der Republik Österreich übergegangen sind.

Diese Sammlung umfasst nicht allein Möbel nach dem recht eng gefassten heutigen Verständnis. Vielmehr betreut die Bundesmobilienverwaltung, im wörtlichen Sinn des Begriffs „Mobilien", bewegliche Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände vom Nachttopf bis zur Vorhangkarniese, die aus dem kaiserlichen Haushalt in das Eigentum der Republik Österreich übernommen wurden.

Das in der Silberkammer in der Wiener Hofburg befindliche historische Tafelgerät – Tafelaufsätze, Geschirr und Besteck, aber auch Tischwäsche – wird ebenfalls von Mitarbeiterinnen der Bundesmobilienverwaltung betreut und gepflegt.

Um die Bewahrung dieser umfangreichen, kunst- und kulturhistorisch wertvollen Sammlung zu gewährleisten, betreibt die Bundesmobilienverwaltung eigene Restaurierwerkstätten: Tischler, Tapeziererinnen und Tapezierer, Vergolderinnen und Vergolder sowie ein Schlosser sorgen für Erhalt und Instandsetzung der Möbel.

Entsprechend der Vielfalt der Objekte und der Unterschiedlichkeit der verarbeiteten Materialien werden, nicht zuletzt im Zuge der Ausbildung von Lehrlingen, teilweise vom Aussterben bedrohte Handwerkstechniken am Leben gehalten.

Somit leistet die Bundesmobilienverwaltung ihren Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes Österreichs in materieller wie auch immaterieller Hinsicht.

Kontakt:          Bundesmobilienverwaltung
                      Mariahilferstr. 88, 1070 Wien
                      01 – 523 42 40
                      bundes@mobilienverwaltung.at

Letzte Änderung am: 27.12.2018 11:37