Kulturelles Erbe

Energieeinsparung im Bundesbereich

  • Rund 40 Prozent der heutigen Kosten bei der Immobiliennutzung entfallen auf Heizung, Lüftung, Kühlung und Strom. Der Einsatz moderner technischer Systeme birgt neben den ökologischen Motiven zur Entlastung der Umwelt auch enorme ökonomische Potenziale zur Senkung der Kosten bei energetisch optimierten Objekten. Die Nutzung alternativer Energien hat vor diesem Hintergrund längst an Bedeutung gewonnen. Die grundsätzliche Einstellung und das Verhalten der Nutzer, also Käufer und Mieter, ist dabei von Bedeutung, da Mensch und Umwelt von niedrigeren Energiekosten bei Objektnutzung während des Lebenszyklus der Gebäude profitieren.
  • Erhöhtes Augenmerk bei der Ausarbeitung von energiesparenden Konzepten erfordern die historischen Gebäude. Die Gebäudehülle in Verbindung mit dem Denkmalschutz lässt nur eingeschränkte Verbesserungsmaßnahmen zu. Trotzdem kommt der Bund auch dort seiner Vorbildwirkung in Bezug auf sinnvollen Umgang mit Energie nach. Wo möglich werden mit "Thermischer-Sanierung light" (Verbesserung der Wärmedämmwerte bei den Fenstern bzw. Dämmung der obersten Geschoßdecke) und durch Einsatz energieeffizienter Heiz-/Kühlsysteme sowie Einsatz alternativer Technologien beachtliche Reduzierungen des Energieverbrauches erzielt.
  • Im Bundesbereich ist die Gruppe der Energieberater des Bundes seit über 30 Jahren tätig, um den Energieverbrauch von Bundesdienststellen zu optimieren. Mit großem Erfolg, denn der Heizenergieverbrauch konnte im Zeitraum 1979 bis 2016 um mehr als die Hälfte verringert werden. Somit kommt der Bund seiner Vorbildfunktion im Bereich der Energieeffizienz und dem Klimaschutz nach und leistet mit der Senkung des Energieverbrauchs einen erheblichen Beitrag zur Erreichung des EU-Zieles (in Österreich: bis 2020 16 Prozent Verringerung des Kohlendioxyd Ausstoßes bezogen auf 2005).

Kontakt

Ing. Gerhard Banovics: gerhard.banovics@bmdw.gv.at

Letzte Änderung am: 27.02.2018 15:36