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Ausschreibung der Funktion der Leitung der Geschäftsstelle in der Bundeswettbewerbsbehörde
 

GZ 2020-0.639.229

Gemäß den §§ 4 und 5 des Ausschreibungsgesetzes 1989 i.d.g.F. wird die Funktion eines Leiters / einer Leiterin der Geschäftsstelle in der Bundeswettbewerbsbehörde ausgeschrieben (Arbeitsplatzwertigkeit A 1/6 bzw. v1/4).

Das Aufgabengebiet der Geschäftsleitung umfasst insbesondere:

  • Vertretung des Generaldirektors für Wettbewerb bei dessen Verhinderung;
  • Leitung des inneren Dienstes der Geschäftsstelle;
  • Koordinierung und Steuerung der in der Geschäftsstelle eingerichteten Abteilungen sowie der unmittelbar der Geschäftsstelle zugewiesenen Bediensteten und Zusammenarbeit mit der Stabstelle;
  • Budget-, Personal- und Organisationsmanagement der Geschäftsstelle;
  • Geschäftsführung der Wettbewerbskommission.

Die Bundeswettbewerbsbehörde wurde am 1. Juli 2002 auf Grundlage des Wettbewerbsgesetzes gegründet und ist organisatorisch dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort zugeordnet. Sie wurde mit dem Ziel eingerichtet, funktionierenden Wettbewerb sicherzustellen und Wettbewerbsverzerrungen oder -beschränkungen im Sinne des KartG 2005 oder der Europäischen Wettbewerbsregeln im Einzelfall entgegenzutreten sowie die Anwendbarkeit des KartG 2005 in Vereinbarkeit mit dem Unionsrecht zu gewährleisten. Der Geschäftsstelle obliegt die Unterstützung des Generaldirektors und seines Stellvertreters. Näheres ist der Website der Bundeswettbewerbsbehörde http://www.bwb.gv.at zu entnehmen.

Erfordernisse:

Allgemeine Voraussetzungen für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion sind:

  • Österreichische Staatsbürgerschaft;
  • Bestehen eines Dienstverhältnisses zum Bund bzw. Erfüllung der allgemeinen Aufnahmeerfordernisse des § 3 Vertragsbedienstetengesetz i.d.g.F.;
  • Abschluss eines rechtswissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichen Universitätsstudiums; weitere fachspezifische Ausbildungen sind von Vorteil;

Zur Beurteilung der persönlichen und fachlichen Eignung der Bewerber/-innen werden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten herangezogen:

  1. Initiative, Gestaltungswille, Strategie- und Zielorientierung, Fähigkeit zu vernetztem und analytischem Denken;  
  2. Managementfähigkeit, Organisations- und Koordinationsfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Umsetzungsorientierung;
  3. Kenntnisse und mehrjährige Erfahrungen auf den der Geschäftsstelle und den Abteilungen zugewiesenen Aufgabengebieten;
  4. Verhandlungsgeschick, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Überzeugungskraft, Repräsentationsfähigkeit;
  5. Erfahrung in der bzw. Eignung zur Mitarbeiter- und Teamführung, Team- und Motivationsfähigkeit;
  6. Englischkenntnisse (verhandlungssicher); weitere Sprachkenntnisse sind von Vorteil.

Die unter Pkt. 1) bis 6) angeführten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit folgender Gewichtung berücksichtigt: 1) 20 Prozent, 2) 20 Prozent, 3) 20 Prozent, 4) 15 Prozent, 5) 20 Prozent, 6) 5 Prozent.

Gemäß § 5 Abs. 2a Ausschreibungsgesetz 1989 sind Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika im Gesamtausmaß von mindestens sechs Monaten in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle (z.B. Wirtschaftsunternehmen, bei einer Einrichtung der Europäischen Gemeinschaften oder bei einer sonstigen zwischenstaatlichen Einrichtung) erwünscht.

Der Monatsbezug/Das Monatsentgelt beträgt EUR 3.557,80 brutto (für Beamtinnen und Beamte) bzw. EUR 4.443,90 brutto (für Vertragsbedienstete). Dieser Betrag kann sich auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Bezugs- bzw. Entlohnungsbestandteile erhöhen.

Da das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort bemüht ist, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen, werden nachdrücklich Frauen zur Bewerbung eingeladen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass nach § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes Bewerberinnen, die für die angestrebte Verwendung (Funktion) gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Mitbewerber, bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt werden, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Im Bewerbungsschreiben sind die Gründe anzuführen, die die Bewerberin / den Bewerber für die Bekleidung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen. Die Bewerberinnen / Bewerber werden eingeladen, ihre Vorstellungen über die Funktionsausübung im Rahmen ihrer schriftlichen Bewerbung darzustellen.

Die Bewerbungsgesuche haben gemäß § 5 Abs. 8 Ausschreibungsgesetz 1989 bis zum 10.12.2020 beim Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Abteilung Präs/A/10, 1010 Wien, Stubenring 1, dienststellen@bmdw.gv.at einzugehen.