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Preise und Awards

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort schreibt nicht nur Preise für Projekte und Ideen aus, sondern reicht auch selbst bei Wettbewerben oder Awards innovative Projekte und Services aus dem eigenen Haus ein.

Wir sind stolz darauf, dass unsere Projektteams und/oder Ergebnisse ihrer Arbeit ausgezeichnet werden und stellen sie auszugsweise hier vor.

1. Platz beim 20. eGovernment-Wettbewerb in Berlin

BMDW siegt mit Pilotprojekt "Förderungen für Unternehmen im Unternehmensserviceportal USP mit Methoden der Künstlichen Intelligenz"

1. Platz beim eGovenrment Wettbewerb in Berlin am 29.9.2021 für das BMDW und USP
Dr. Björn Lellmann übernahm den 1. Preis, Foto: Konstantin Gastmann

"Bestes Projekt zum Einsatz innovativer Technologien und Infrastrukturen" unter allen Verwaltungen aus der DACH-Region

Am Mittwoch, 29. September 2021, wurden auf dem Kongress "Aufbruch Verwaltung – Segel setzen und Zukunft gestalten" in Berlin unter 19 Finalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Gewinner in sechs Kategorien gekürt.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) war mit dem Pilotprojekt "Förderungen für Unternehmen im Unternehmensserviceportal USP mit Methoden der Künstlichen Intelligenz"“ in der Kategorie "Bestes Projekt zum Einsatz innovativer Technologien und Infrastrukturen" vertreten. Dabei konnte sich das BMDW-Projekt gegen die Einreichungen "BayernApp" des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales (2. Platz) sowie "Chatbots für die Bundesverwaltung / Gute Kooperation führt zum Ziel" vom Deutschlands ITZBund, Generalzolldirektion und Bundesministerium des Innern (3. Platz) durchsetzen. Die Evaluierungsergebnisse des Pilotprojekts bilden die Grundlage für den Einsatz der entwickelten Methoden im Produktivbetrieb des USP. Das Umsetzungsprojekt dafür ist bereits gestartet.

Das BMDW hat in diesem Pilotprojekt den Einsatz symbolischer Programmiersprachen erprobt, um Voraussetzungen für Unternehmensförderungen in maschineninterpretierbarer Form abzubilden und automatisch zu prüfen. Die Ergebnisse dieses Projekts haben den großen potenziellen Nutzen für Unternehmen und Verwaltung optimal veranschaulicht und verständlich gemacht.

Auf Unternehmensseite beinhaltet dies insbesondere die Vereinfachung des Förderungsprozesses durch proaktive Services am USP, um Förderungen und Unternehmen einander zuzuführen. Dazu dient die mögliche Vorfilterung der für ein Unternehmen relevanten Förderungen mittels automatisierter Prüfung der Förderkriterien auf Basis der im USP verfügbaren Unternehmensdaten. Die maschinen-interpretierbare Darstellung der Förderungen liefert gleichzeitig der Verwaltung das Potenzial, die Förderlandschaft detailliert zu analysieren und so etwa Mehrfachförderungen oder Förderlücken aufzudecken. Damit wird der Förder-Dschungel gelichtet, Förderungen werden zielgerichtet an Unternehmen herangetragen. Der regelbasierte Ansatz, der in diesem Projekt gewählt wurde, um Kriterien zu formulieren, erlaubt weiterhin die Nachvollziehbarkeit und automatische Begründung von Entscheidungen.

Prof. Dr. Maria Wimmer, Dekanin an der Universität Koblenz-Landau, lobte die digitale Lösung im Sinn der Unternehmen: "Das Pilotprojekt des Bundesministeriums für Digitales und Wirtschaftsstandort bietet im Unternehmensserviceportal (USP) KI-basierte Funktionalitäten an, um Unternehmen effektiv bei der Suche nach verfügbaren und für sie zutreffende Fördermöglichkeiten zu unterstützen; dies basierend auf einem umfänglichen Regelwerk und dem automatisierten Abgleich der Förderbedingungen mit Unternehmensdaten aus dem USP. Der Nutzen und die Vorteile dieser Anwendung für die Unternehmen, die öffentliche Verwaltung und für die Fördergeber haben die Jury besonders überzeugt."

Die Garantie der Korrektheit und Zuverlässigkeit von Verwaltungsverfahren ist das wichtigste Ziel in der Entwicklung von eGovernment-Verfahren. Der Einsatz von Programmiersprachen, welche symbolische Verifikation und logische Analyse aller Zwischenschritte und Resultate ermöglichen, kann diese Bestrebungen maßgeblich unterstützen. In dem Pilotprojekt wurde in enger Kooperation mit dem Bundesrechenzentrum (BRZ) die symbolische Programmiersprache Lisp verwendet, die sich besonders für die rasche Entwicklung von KI-Verfahren eignet. Die Auszeichnung, die dieses Projekt durch den Sieg bei diesem Wettbewerb erhalten hat, erhöht den Bekanntheitsgrad des BMDW in der internationalen Community von Programmiererinnen und Programmierern die sich mit innovativen Technologien befassen.

Elektronische Unternehmens-Gründung international prämiert

Das BMDW erzielte beim 17. eGovernment-Wettbewerb 2018 in Berlin mit dem Projekt "elektronische Gründung" in der Kategorie "Bestes Digitalisierungsprojekt" den dritten Platz. Der international renommierte Wettbewerb prämiert herausragende E-Government Projekte in unterschiedlichen Kategorien und ist eine begehrte Auszeichnung für eine Vielzahl an Projekten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Zukunftskongresses in Berlin im Juni 2018 statt.

Die eGründung macht sowohl die vollelektronische Gründung eines Einzelunternehmens als auch einer Ein-Personen GmbH möglich. Voraussetzung sind Bürgerkarte oder Handysignatur. Alle notwendigen Gründungsschritte werden behördenübergreifend an einer Stelle erledigt. Da alle erforderlichen Meldungen direkt digital an die jeweiligen Behördenverfahren übergeben werden, kann die Bearbeitung viel schneller und kostengünstiger erfolgen. Aktuell können bereits über 85 Prozent aller Gründungen in Österreich vollelektronisch abgewickelt werden. Das ist europaweit ein einzigartiger Wert. Die eGründung ist damit ein wichtiger Beitrag für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich im digitalen Zeitalter.

eAward 2018 für eGründung für Einzelunternehmen

Projektteam des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort wurde mit dem eAward 2018 für die "Elektronische Unternehmensgründung für Einzelunternehmen" ausgezeichnet.

In Österreich wagen jährlich rund 35.000 Personen den Schritt in die Selbständigkeit und gründen ein Einzelunternehmen. Seit 31. Juli 2017 sind alle für die Gründung eines Einzelunternehmens notwendigen Behördenwege zentral am Unternehmensserviceportal (USP) verfügbar. Ziel war es, potenziellen Unternehmerinnen und Unternehmern das Gründen zu erleichtern und das Tor zur Selbständigkeit weiter aufzustoßen. Mit der eGründung sparen sich die Gründerinnen und Gründer viele Amtswege, das beschleunigt das Behördenverfahren deutlich. Es freut uns sehr, dass die hervorragende Arbeit des Projektteams des BMDW mit dem eAward in der Kategorie E-Government gewürdigt wurde. Der eAward ist einer der größten IT-Wirtschaftspreise in Österreich. Im Fokus stehen Themen und Projekte, die den technologischen Wandel der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Verwaltung besonders gut zeigen.

Auszeichnungen Österreichischer EXPO-Beiträge

Austrian Power Machine
Österreich-Beitrag auf der EXPO Astana 2017 "Austrian Power Machine"; Foto: expoaustria

EXPO Astana 2017

Der österreichische Beitrag "Österreich - mit Hirn, Herz und Muskelkraft" auf der EXPO Astana 2017 wurde mit zwei Designpreisen prämiert:

iF Design Award

In der Disziplin "Interior Architecture", Kategorie "Public Exhibitions" überzeugte "Mit Hirn, Herz und Muskelkraft" die 63-köpfige, unabhängige, internationale Expertenjury des welt-weit renommierten Design Labels "iF DESIGN AWARD" durch seine innovative Umsetzung und setzte sich gegen 6.400 Einreichungen aus 54 Ländern durch.

Red Dot Design Award

Im Herbst 2018 wurde der Beitrag "Mit Hirn, Herz und Muskelkraft" für seine unkonventionelle und kreative Umsetzung des Themas Energie mit dem "Red Dot Design Award" ausgezeichnet und erhielt das begehrte Red-Dot-Qualitätssiegel für hohe Designqualität – eine Auszeichnung, für die über 8.600 Projekte und Produkte aus 43 Ländern eingereicht wurden.

Mehr zur EXPO Astana 2017

EXPO Milano 2015

Der österreichische Beitrag "breathe.austria" auf der EXPO Milano 2015
Der österreichische Beitrag "breathe.austria" auf der EXPO Milano 2015; Foto: ARTWORK COMPANY

Das mutige Konzept "breathe.austria" fand von Anfang an Anklang – bei bekannten Persönlichkeiten der Mode-Szene wie Giorgio Armani oder Michael Kors ebenso wie auf höchster Ebene: Zum Finale prämierte das Bureau International des Expositions (BIE) das Ausstellungs-Design des Österreich-Pavillons mit dem ersten Preis in der Kategorie für Pavillons mit einer Fläche bis zu 2.000 Quadratmetern. Zuvor zeichneten bereits das italienische Umweltministerium sowie die italienischen Veranstalter den Österreich-Auftritt für seine nachhaltige Architektur aus und die Fachzeitschrift Exhibitor Magazine nominierte die heimische Präsentation bei den EXPO 2015 Awards gleich in zwei Kategorien unter die besten Beiträge. Internationale Medien wie die New Yorker Design-Publikation Cool Hunting und die Süddeutsche Zeitung zählten die Österreich-Präsentation zu den Must-Visits der Weltausstellung. Die Social-Media-Manager aller Länder-Pavillons wählten den heimischen Auftritt sogar zum schönsten der ganzen EXPO.

Auszeichnungen des "breathe.austria"-Beitrags

  • Goldmedaille Content and Display: Auszeichnung des BIE
  • Sustainable Architecture: Preis des Italienischen Umweltministeriums und der EXPO 2015 SpA
  • Schönster EXPO-Pavillon: Voting der Social-Media-Manager aller EXPO-Teilnehmerländer
  • 1. Preis Best PRactice Award 2016 PR Verband Austria

Nominierungen

  • Best Pavilion und Best Interpretation of Theme: Nominierung für den Award des Exhibitor Magazine
  • Best CULTURAL–Pavilion sowie Best Pavilion CONCEPT: Nominierung in Architecture+Collaboration für Architizer A+Award

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