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Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck übernimmt die Schirmherrschaft für den AfB-Expertenbeirat

Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung

Bundesministerin Margarete Schramböck im Gespräch mit einem Mitarbeiter der AfB
Bundesministerin Margarete Schramböck mit AfB-Geschäftsführer Kurt Essler und dem Beiratsvorsitzenden Franz Grohs
(v.l.n.r.) Kurt Essler, Geschäftsführer AfB in Österreich, mit Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck und Franz Grohs, Vorsitzender des AfB-Expertenbeirats
© BMDW/Hartberger

Die AfB gGmbH ist Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen und schafft
durch die Aufbereitung und den Verkauf gebrauchter IT- und Mobilgeräte
Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Am 13. März besuchte die
Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Dr. Margarete
Schramböck die Firmenzentrale der AfB in Wien. Beeindruckt vom sozialen und
ökologischen Engagement des Unternehmens sagte sie ihre Unterstützung als
Schirmherrin im neu gegründeten AfB-Expertenbeirat zu.

Die AfB verbindet professionelle IT-Dienstleistungen mit sozialem und
ökologischem Mehrwert und ist darauf spezialisiert, ausgemusterte
Business-IT von Unternehmen zu übernehmen und nach zertifizierter
Datenlöschung die Geräte für die Wiederverwendung aufzubereiten. Damit
erweitert sie den Produktlebenszyklus von gebrauchter Hardware, schont
natürliche Ressourcen und reduziert CO2-Emissionen. Im Zuge des Wachstums
und der Weiterentwicklung hat die AfB einen hochkarätig besetzten
Expertenbeirat ins Leben gerufen. Er setzt sich aus namhaften, gut
vernetzten Persönlichkeiten der österreichischen Wirtschaft zusammen, die
die wertvolle Arbeit der AfB als Kooperationspartner bereits kennen- und
schätzen gelernt haben. Vertreten sind Franz Grohs (ehemaliger CEO der
T-Systems) als Vorsitzender des Expertenbeirats, gemeinsam mit DI Stefan
Dörfler, Vorstandsvorsitzender der Erste Bank, Dr. Judit Havasi, Mitglied
des Vorstands Vienna Insurance Group, sowie Robert Müllneritsch,
Vorsitzender des Zentralbetriebsrats Infineon Technologies Austria.

Margarete Schramböck: Social Entrepreneurship - also die Verbindung von
sozialem Engagement und wirtschaftlicher Ausrichtung - ist ein starker
Treiber für die Wirtschaft. Es geht um Inklusion, Nachhaltigkeit und
letztendlich Wirtschaftlichkeit. Unternehmen wie AfB leisten einen
wichtigen Beitrag zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen an der
Arbeitswelt und an der Gesellschaft und geben nachhaltigem Wirtschaften
einen hohen Stellenwert. Als Schirmherrin des neu gegründeten
AfB-Expertenrats ist es mir besonders wichtig, auf die Möglichkeiten durch
die Digitalisierung hinzuweisen.

Der AfB-Expertenbeirat agiert in einer Mentoren- und Patenfunktion in
erster Linie beratend, unterstützend, fördernd und begleitend. Als
verbindende Klammer eint den Expertenbeirat ein gemeinsames Engagement und
Interesse daran, die AfB in ihrem gemeinnützigen, sozial-ökologischen
Wirken in Österreich noch bekannter zu machen und mit wertvoller Expertise
von außen beratend zu begleiten und zu unterstützen.

Über 100 Unternehmen sind bereits Partner von AfB in Österreich, darunter
u.a.  Erste Bank und Sparkassen Gruppe, Unicredit Bank Austria, die
Österreichische Nationalbank, die Vienna Insurance Group, die, REWE-Group,
Strabag, Infineon, Andritz, T-Systems, T-Mobile, ATOS, TÜV Austria, die
Industriellenvereinigung, uvm. Im Jahr 2018 wurden in Österreich insgesamt
über 64.400 IT- und Mobilgeräte von der AfB behandelt und damit über 450
Tonnen Geräte bewegt. An Ressourceneinsparung durch die Bearbeitung und
Wiedervermarktung entsprach dies 3.000 Tonnen CO2 Äquivalenten, 4.500
Tonnen Eisen und 9.600 Megawatt Energie.

Über die AfB

AfB mildtätige und gemeinnützige Gesellschaft zur Schaffung von
Arbeitsplätzen für behinderte Menschen mbH  wurde 2004 von Privatpersonen
mit sozialem Fokus und persönlichem Engagement in Deutschland gegründet.
Konkretes Ziel der AfB ist es, in den nächsten Jahren 500 Arbeitsplätze für
Menschen mit Behinderung in Europa zu schaffen und gleichzeitig durch ihr
Kerngeschäft IT-Remarketing, einen wertvollen Beitrag zur Reduzierung des
CO2-Ausstoßes zu leisten. Mittlerweile beschäftigt das
Integrationsunternehmen mehr als 370 Mitarbeiter an 18 Standorten in fünf
Ländern Europas (Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz und seit
Kurzem auch in der Slowakei). Die Hälfte der Mitarbeiter sind Menschen mit
Behinderung, die durch dieses Konzept einer hochwertigen Beschäftigung
nachgehen können. In Österreich ist die AfB seit 2010 vertreten und
beschäftigt an zwei Niederlassungen in Wien und in Klagenfurt 58
Mitarbeiter, 50% davon sind Menschen mit Behinderung. Mehr Infos unter
[www.afb-group.at] (http://www.afb-group.at/)

Rückfragehinweis:
   Ing. Kurt Essler
   AfB mildtätige und gemeinnützige GmbH 
   Telefon: +43 1 6160 313 201
   Mail: kurt.essler@afb-group.eu
   Web: www.afb-group.at

Kontakt

Presseabteilung: presseabteilung@bmdw.gv.at

Veröffentlicht am: 14.03.2019 09:00