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Berlin Prozess Gipfel 2018 startet mit Wirtschaftsministertreffen in Wien

Im Rahmen des diesjährigen Berlin Prozess Gipfels fand am 4. Juli das Treffen der Wirtschaftsminister unter dem Co-Vorsitz von UK und Österreich statt

Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim internationalen Wirtschaftsminister-Treffen in Wien 
Wirtschaftsminister-Treffen zum Westbalkan in Wien
© Alex Hammond/FCO

Wirtschaftsministerin Schramböck 
Wirtschaftsministerin Schramböck
© P. J. Hartberger

Unter dem Co-Vorsitz von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Sir Simon McDonald, Generalsekretär des britischen Außenministeriums fand im Vorfeld des 5. Westbalkan-Gipfels in London ein hochrangiges Treffen in der Residenz des britischen Botschafters in Wien statt. Die Wirtschaftsminister der sechs Westbalkanländer Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien mit Vertreter/innen der beteiligten EU-Mitgliedstaaten Kroatien, Slowenien, Deutschland, Frankreich und Italien sowie der Europäischen Union und Internationaler Finanzinstitutionen diskutierten die regionale Wirtschaftszusammenarbeit sowie Finanzierungsmöglichkeiten für KMU und Start-ups. Auch Polen, als Gastgeber der Gipfelkonferenz 2019, sowie Bulgarien, das im ersten Halbjahr 2018 den EU-Ratsvorsitz inne hatte, waren vertreten.

Bundesministerin Schramböck informierte über die geplante Digitalisierungsagentur in Österreich und über die Schwerpunkte des österreichischen EU-Ratsvorsitzes. Angesichts der Bedeutung des Westbalkans für Österreich kommt der Stabilität in der Nachbarschaft besondere Bedeutung zu. "Wenn es der dortigen Wirtschaft und dem gesamten Westbalkan gut geht, dann profitieren Österreich und die restlichen europäischen Länder davon." Sie betonte, wie wichtig der Westbalkan als Austro-Handelspartner sei. Das Handelsvolumen belief sich im Vorjahr auf 2,5 Mrd. Euro - eine Höchstmarke. Österreich ist zudem einer der Topinvestoren in der Region. Österreich ist Nummer eins Investor nicht nur in Serbien sowie Bosnien und Herzegowina sondern auch in Mazedonien.

Unter der Moderation von Generalsekretär Michael Esterl wurden „Collective approaches towards a digitalised Western Balkans“ diskutiert, bei dem die Herausforderungen im Zusammenhang mit der “digital skills gap” in der Region einen Kernpunkt bildeten. Weitere Schwerpunkte waren die duale Ausbildung, Industrie 4.0, die Zukunft der Arbeitskraft und die Förderung von digitalen Fähigkeiten im Ausbildungssystem.

Die OECD präsentierte im Rahmen des Treffens ihren Report mit dem Titel “Competitiveness in South East Europe: A Policy Outlook

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Veröffentlicht am: 05.07.2018 14:00