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Offensive für den Wirtschaftsstandort Österreich

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Wirtschftsministerin Margarete Schramböck, Bundeskanzler Sebastian Kurz,
Verkehrsminister Norbert Hofer
© BKA

Auch wenn Österreich dank der guten internationalen Konjunktur aktuell ein robustes Wirtschaftswachstum verzeichnet, hat unser Land bei den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen den Anschluss an die Spitze Europas verloren. „Mein Anliegen ist es, den Standort Österreich entschlossen aufzuwerten und überfällige Reformen umzusetzen. Wachstum, Beschäftigung und ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort sind oberste Prämisse", sagt Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck.

Die österreichischen Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe samt den großen Leitbetrieben sind Hauptträger der Beschäftigung und Nährboden für Innovation. Ländervergleiche zeigen uns aber, dass der österreichische Standort mit einigen Problemfeldern zu kämpfen hat. Österreich hat ein Problem mit Überregulierung und überbordender Bürokratie. In zahlreichen internationalen Vergleichen werden die ausufernden und bürokratischen Regulierungen sowie die hohe Steuer- und Abgabenlast als Entwicklungshemmnis der heimischen Wirtschaft dargelegt. Zudem haben aktuell viele Unternehmen einen erheblichen Fachkräftemangel zu beklagen, wodurch zusätzliche Aufträge oft nicht angenommen werden können. Damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe gestärkt wird, müssen diese Schwächen rasch abgebaut werden. „Es ist Aufgabe der Politik durch geeignete Maßnahmen verlässliche Rahmenbedingungen für die Unternehmen am Wirtschaftsstandort Österreich schaffen. Daher hat die Bundesregierung heute im Ministerrat ein umfangreiche Offensive für den Wirtschaftsstandort Österreich beschlossen", so Schramböck.

Maßnahmen im Überblick:


1.      Bekenntnis zu einem wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort

1.1.   Beschluss einer Staatszielbestimmung

1.2.   Erarbeitung eines Standortentwicklungsgesetzes

 

2.      Abbau von Bürokratie und Entlastung von Unternehmen

2.1.   Erweiterung der Genehmigungsfreistellungsverordnung

2.2.   Stärkung des Dienstleistungsgedankens bei Behörden - Beraten statt Strafen

2.3.   Reduktion des Kumulationsprinzips - eine Strafe statt Mehrfachbestrafung

2.4.   Eingrenzung des Beauftragtendschungels in der österreichischen Gesetzge-bung

 

3.      Sicherung von Fachkräften und Stärkung des Arbeitsmarkts

3.1.   Gesamtstrategie Lehre

3.2.   Lehrberufspaket Digitalisierung

3.3.   Stärkung der Berufsausbildung und deren Vergleichbarkeit in Europa

 

4.      Steuerliche Entlastungen für Unternehmen und den Faktor Arbeit

4.1.   Senkung der Steuerbelastung für Unternehmer

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Veröffentlicht am: 07.03.2018 15:15