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Schramböck: Abkommen mit Japan fördert Innovation und Technologietransfer

Erster Handelspakt mit Verweis auf Pariser Klimaabkommen - Österreich profitiert von Zollabbau und erleichterten Warenverkehr

„Die Jobs ins Österreich und Europa hängen am internationalen Export und wenn bewährte Partnerschaften instabil werden, braucht es moderne und transparente Wirtschaftspartnerschaften. Das heute unterzeichnete Abkommen mit Japan fördert Innovation und Technologietransfer. Europas Unternehmen profitieren von Zollreduktionen, Vereinfachung des Handels mit Waren, Dienstleistungen und Investitionen und von optimierten Rahmenbedingungen. Zudem ist es das erste EU-Abkommen, das einen Hinweis auf das Pariser Abkommen zum Klimaschutz im Kapitel „Handel und nachhaltige Entwicklung" beinhaltet", so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck zum heute unterzeichneten Abkommen zwischen Japan und der EU. Durch dieses Abkommen ergeben sich Wachstumspotentiale für Europas Firmen etwa im High-Tech-Bereich, bei Maschinen und Anlagen, Biotechnologie, Nahrungs- und Genussmittel, Energie und erneuerbare Energieformen, Informations- und Kommunikationstechnologie, Forstwirtschaft und Umweltschutz.

Japan ist für Österreich der mit Abstand zweitwichtigste Markt in Asien und drittwichtigster Handelspartner in Übersee. Etwa 1000 österreichische Exporteure sind in Japan aktiv, 70 Firmen haben Niederlassungen vor Ort. 2017 gab es einen historischen Höchststand beim Handelsvolumen in Höhe von 3,5 Mrd. Euro. Dieser positive Trend hält auch in den ersten drei Monaten 2018 an. So sind die österreichischen Importe um 7,0% und die Exporte um 18,7% gestiegen. Laut Prognosen könnten folgende Branchen in Österreich besonders profitieren: Weinexporteure, Fleischexporteure (Schweine- oder Rindfleisch) bzw. die Exporteure von Fruchtsaftkonzentraten, Exporteure von Holz und verarbeiteten Holzprodukten, Exporteure im Bereich Ski- und Snowboardschuhe, Lederschuhe. „Made in Austria ist in Japan immer noch ein starkes Zugpferd und unsere Firmen sind in der Region sehr erfolgreich. Mit diesem Abkommen wollen wir neue Chancen ergreifen und vorhandenes Potential besser nützen. Das sichert Jobs und Wertschöpfung im Inland und ist Zukunftsvorsorge für die nächsten Generationen", so Schramböck.

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Veröffentlicht am: 17.07.2018 14:50