Presse

Schramböck: Startschuss in eine digitale Zukunft

Zielsetzung: Neue Online-Plattform oesterreich.gv.at soll Verwaltungsangebote ohne Behördengang möglich machen

klick vergrößert Bild 
Bundesministerin Margarete Schramböck beim Pressefoyer nach dem Ministerrat
© Foto: BKA/Regina Aigner

Beim heutigen Ministerrat setzt Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck den Startschuss in eine digitale Zukunft. Der Bund hat derzeit unterschiedliche Online-Behördenangebote für Bürgerinnen und Bürger im Einsatz. In einem ersten Schritt soll daher eine einheitliche zentrale Online-Plattform oesterreich.gv.at als Angebot geschaffen werden, um einfach auf die gängigsten, bereits bestehenden Verwaltungsapplikationen wie etwa auf das Bürgerserviceportal (help.gv.at), das Unternehmensserviceportal (usp.gv.at) oder das Rechtsinformationssystem (ris.bka.gv.at) zentral, einheitlich zugreifen zu können. „Unser klares Ziel ist es, die häufigsten Behördenwege sicher auf einer Plattform zugänglich zu machen und damit das Leben der Menschen zu erleichtern. Daher bündeln wir in einem ersten Schritt vorhandene Angebote der Verwaltung, um diese benutzerfreundlich und bürgernah aufzubereiten", so Digitalministerin Margarete Schramböck.

In weiterer Folge sollen die zehn von den Bürgerinnen und Bürgern am häufigsten genutzten Verwaltungsleistungen über diese Plattform online zugänglich gemachtwerden. Dazu gehören etwa die Verlängerung eines Reisepasses oder Personalausweises, Änderungen im Melderegister oder im Kraftfahrzeugregister.  

Das Motto lautet: Vom e-Government zum m-Government

Die Marktdurchdringung von Smartphones hat in Österreich mittlerweile 94 Prozent erreicht. Um in Österreich wieder an die Spitze zu kommen, ist es daher notwendig, die Verwaltung von electronic-Government (e-Government) zu mobile-Government (m-Government) weiterzuentwickeln. Daher sollen die Behördengänge im Endausbau auch via Smartphone-App erledigt werden können. Erleichterte Zugangsmodalitäten (Single-Sign-On), Benutzerfreundlichkeit sowie die Kompatibilität mit unterschiedlichen mobilen Endgeräten stehen dabei im Fokus.

Kein Zwang zu digitalem Amtsweg

„Entscheidend ist die Wahlfreiheit, ob man seine Amtswege digital oder klassisch am Amt erledigen will. Die Bürger sollen selbst entscheiden, wie sie mit uns kommunizieren wollen, der Staat soll das nicht verordnen", so Digitalministerin Margarete Schramböck.

Kontakt

Presseabteilung: presseabteilung@bmdw.gv.at

Veröffentlicht am: 16.01.2018 17:00