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Schramböck unterzeichnet Memorandum of Understanding (MoU) zwischen aws und WeWork

Im Zuge der Delegationsreise nach New York von 14. bis 17. April unterzeichnet Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gemeinsam mit der aws ein Memorandum of Understanding (MoU) mit WeWork. Ziel der Zusammenarbeit ist es, innovative Österreichische Start-ups bei ihrer Internationalisierung auf den US-amerikanischen Markt zu unterstützen.

Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck unterzeichnet Memorandum of Understanding zwischen aws und WeWork 
Fotocredit: BMDW/Hartberger
(v.l.n.r.: Dimitri Kouvaros (WeWork); Bernhard Sagmeister (Geschäftsführer Austria Wirtschaftsservice), Margarete Schramböck (Ministerin für Wirtschaftsstandort und Digitalisierung), Matthew Powers (Head of WeWork New York), Kofi Ampadu (WeWork)

WeWork ist einer der international bekannteste Anbieter von Coworking-Spaces, dabei zählt das in New York City gegründete Unternehmen selbst mehr als 100.000 Start-ups zu seinen Kunden. Diesen bietet WeWork neben Arbeitsplätzen auch Workshops, Events und Vernetzung zu Keyplayern der lokalen Startup Szene.

Kooperation erleichtert die Internationalisierung in die USA

Von der künftigen Kooperation mit WeWork profitieren innovative österreichische Unternehmen besonders: So können vorerst zehn heimische Unternehmen für bis zu zwei Monaten einen Arbeitsplatz bei WeWork kostenlos nutzen. Dabei unterstützt WeWork die Start-ups mit einem individuellen Onboarding und macht so den Schritt in die USA besonders reibungslos möglich. Zusätzlich profitieren die teilnehmenden Start-ups vom Zugang zum gesamten WeWork-Ökosystem, knüpfen Kontakte zu gut vernetzten Mentoren und können auf Unterstützung beim Markteintritt zählen. Darüber hinaus steht bei der Kooperation aber auch der Wissensaustausch zwischen WeWork und der aws im Vordergrund.

"Die Internationalisierung ist gerade für österreichische Start-ups eine große Chance. Die digitalen Geschäftsmodelle der Unternehmen stehen nämlich von Beginn an im internationalen Wettbewerb, deshalb ist es besonders wichtig, frühzeitig auch den globalen Markt anzusprechen. Mit der Kooperation mit WeWork schaffen wir für die Start-ups einen leichteren Marktzugang in den USA und unterstützen die innovativen Ideen nachhaltig", zeigt sich Margarete Schramböck über die künftige Zusammenarbeit erfreut.

Die geplante Kooperation ist aber auch für die aws selbst ein wichtiger Schritt in der Unterstützung der österreichischen Start-ups, sagt aws Geschäftsführer Bernhard Sagmeister: "Die aws bietet mit den"Pitching Days"in Zusammenarbeit mit der Außenwirtschaft Österreich schon seit mehreren Jahren österreichischen Start-ups die Möglichkeit in New York City fußzufassen. Besonders freut es uns daher, dass wir mit der Kooperation mit WeWork nun in den USA ein weiteres attraktives Angebot für österreichische Start-ups bieten können." Auch die zukünftige Zusammenarbeit mit WeWork wurde vor Ort durch die Außenwirtschaft Österreich unterstützt.

Über die aws

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des Bundes. Als Spezialbank im öffentlichen Eigentum ist sie auf Unternehmensfinanzierung mit Schwerpunkt "Gründungen" und "Wachstum und Industrie" ausgerichtet. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüsse sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen bei der Umsetzung ihrer innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service- und Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende Unternehmen angeboten.

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Veröffentlicht am: 16.04.2019 14:30