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Schramböck: „Mehr Mädchen für technische Berufe begeistern“

BMDW bot am Girls' Day Einblicke in die Chancen der Digitalisierung im Alltag und in der Berufswelt

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort zeigte am Girls' Day 2018, dass Digitalisierung, Technologie und Innovation direkte Auswirkungen auf unsere Lebensqualität, die Arbeitswelt und die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft haben. „Es ist mir ein großes Anliegen, mehr Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Es gibt viel zu lernen – die Technik bietet viele coole Berufe.!", begrüßte Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, die jungen Mädchen in ihrem Ministerium. „Mein Ziel ist, euch möglichst gut auf den Einstieg in euer Berufsleben vorbereiten zu lassen – egal, ob ihr e-Commerce-Kauffrau, Unternehmerin, Wissenschaftlerin, Mitarbeiterin in der Verwaltung oder Glasverfahrenstechnikerin werden möchtet!". 

Mit Begeisterung nahmen Schülerinnen der 3. Klasse der Bundeshandelsakademie Gänserndorf, der 3. Klasse der 5-jährigen Ausbildung „bakip21", Patriziagasse und eine Klasse der Polytechnischen Schule Groß-Enzersdorf im Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort an drei spannenden Workshops teil. Einen ganzen Vormittag lang nutzten die Mädchen die Chance, mehr über verschiedene Aspekte der Digitalisierung zu erfahren und selbst auszuprobieren.

Unter dem Titel „Die Handy-Signatur: Mein Türöffner für die digitale Welt" lernten sie die Funktionen der sicheren, elektronischen Unterschrift und Ausweismöglichkeit im Internet anhand von Anwendungsbeispielen kennen.
Wie kann Digitalisierung bereits im Kindergarten spielerisch, angstfrei und geschlechtsneutral integriert werden? Antworten darauf erhielten die Schülerinnen der bakip21 durch praktische Übungen.
Im Workshop „Ich bin im Netz – bin ich?" von Safer Internet Center Austria beschäftigten sich die Mädchen der Polytechnischen Schule Groß-Enzersdorf mit ihrem eigenen „Online-Fußabdruck". Welche Spuren im Netz findet zum Beispiel die künftige Chefin, der künftige Chef? Welche davon sind hilfreich fürs Berufsleben und bei welchen ist Vorsicht geboten, waren hier die Fragestellungen.

Diese und weitere Angebote zum Girls' Day helfen Mädchen dabei, die Hemmschwelle zu überwinden, sich mit technischen Themen auseinanderzusetzen und neue - für Frauen bislang untypische - Wege zu gehen. Auf spielerische Art wird das Interesse an den sogenannte „MINT-Fächern" (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) geweckt und vertieft. Diese Basiskompetenzen verbessern die Berufschancen und bieten den Mädchen die Möglichkeit, den digitalen Wandel selbst mitzugestalten und erfolgreich für den privaten Alltag ebenso wie für die eigene Karriere zu nutzen.

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Presseabteilung: presseabteilung@bmdw.gv.at

Veröffentlicht am: 26.04.2018 12:30