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Schramböck: Mit der Lehre an die Spitze

100 Experten bei Lehrlingsgipfel im Wirtschaftsministerium - Ausbildung reformieren, modernisieren und weiterentwickeln - digitale Kompetenz stärken, neue Zielgruppen für Lehre begeistern


Bundesministerin Margarete Schramböck im Gespräch mit Gipfel-Teilnehmern
Foto 1 & 2: Bundesministerin Margarete Schramböck bei ihrer Eröffnungsrede am Gipfel „Mit der Lehre an die Spitze"

Foto 3: Bundesministerin Margarete Schramböck im Gespräch mit Gipfel-Teilnehmern

Fotocredit: © BMDW/Philipp Hartberger

Unter dem Motto „Mit der Lehre an die Spitze" lud Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck heute mehr als 100 Expertinnen und Experten zu einem Gipfel zur Weiterentwicklung der Lehrberufsausbildung in das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. „Die Lehre ist ein Erfolgsgarant für Österreich und für unsere Wirtschaft. Damit das auch in Zukunft so bleibt, müssen wir die duale Ausbildung permanent weiterentwickeln. Wir tun das für die nächste Generation und für die derzeit 100.000 Lehrlinge, die in diesen Berufen arbeiten", erklärte Schramböck bei der Eröffnung an der auch Sozialministerin Hartinger-Klein, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer, der Interessensvertretungen der Sozialpartner und Mitgliedern des Nationalrates teilnahmen.

In fünf Workshops werden die anwesenden Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Interessensvertretungen Themen wie die Digitalisierung und Innovation in der Lehre, die Durchlässigkeit der Dualen Ausbildung, die Stärkung der Attraktivität der Lehre, neue Zielgruppen für die duale Ausbildung und auch regionale Herausforderungen diskutieren, Erfahrungen austauschen und Vorschläge erarbeiten. „Berufe ändern sich und neue Technologien krempeln ganze Branchen um. Die Ausbildung unserer Fachkräfte muss auf dem neuesten Stand der Technik und anhand der realen Anforderungen aus der Praxis erfolgen. Hier müssen wir schneller werden. Es kann nicht sein, dass wir von der Idee bis zu den ersten Absolventen neuer Lehrberufe bis zu 10 Jahre brauchen", so Schramböck und weiter „Wir müssen die Lehre öffnen und für neue Zielgruppen, etwa mehr Frauen und Personen über 21, attraktiv machen. Das gelingt nur, wenn die Lehre als qualitativ, durchlässige und moderne Ausbildung wahrgenommen wird. Es ist kein Ausdruck der Wertschätzung, wenn wir eine Lehrlingsentschädigung auszahlen. Hier werden wir die Begrifflichkeiten ändern. Weil die Lehre etwas ist, auf das man stolz sein soll." Die Ergebnisse des Lehrlingsgipfels werden im Anschluss an die Veranstaltung gesammelt und bewertet und sollen in die laufenden Arbeiten des BMDW zum Thema Fachkräftemangel und Lehrlingsausbildung einfließen.

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Veröffentlicht am: 02.07.2018 12:00