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Schramböck: Verstärkte Kooperation mit Vietnam im Bereich der Digitalisierung

BMDW und das Vietnamesische Ministerium für Industrie und Handel unterzeichnen Memorandum of Understanding

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck mit dem vietnamesischen Minister für Industrie und Handel Trần Tuấn Anh 
Bild: Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck mit dem vietnamesischen Minister für Industrie und Handel Trần Tuấn Anh

Fotocredit: BKA/Tatic

Im Rahmen des Staatsbesuches des vietnamesischen Premierministers Nguyen Xuan Phuc in Wien traf Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck den vietnamesischen Minister für Industrie und Handel Trần Tuấn Anh. Dabei wurde ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das die Kooperation in den Bereichen E-Commerce und Industrie 4.0 in Zukunft verstärken soll. „Wir wollen voneinander lernen und das nun unterzeichnete Abkommen ist eine erfreuliche Konsequenz der bereits bestehenden erfolgreichen Zusammenarbeit. Österreich und Vietnam verbinden neben ihrer langjährigen freundschaftlichen Beziehung, exzellente wirtschaftliche Beziehungen, die wir weiter stärken wollen. Die Digitalisierung stellt gleichermaßen österreichische wie auch vietnamesische Firmen vor die Herausforderung, sich weiterzuentwickeln," so Schramböck.

Mit jährlichen Wachstumsraten von über 20 Prozent ist der E-Commerce Bereich in Österreich stark im Vormarsch, damit zeichnet sich eine deutliche Tendenz für die nächsten Jahre ab. Die Zahl der Online-Shops hat sich in den Jahren 2006 bis 2017 von 3.000 auf 9.000 Shops verdreifacht. Mit neuen Verkaufsmodellen, neuen Shopping Möglichkeiten und vor allem neuen Technologien wird der Handel weiter einer der am stärksten betroffenen Branchen bleiben, wenn es um Digitalisierung und digitale Transformation ihrer Geschäftsmodelle geht. Auch der Bereich Industrie 4.0 bietet viel Potenzial und gewinnt dadurch auch immer mehr an Bedeutung. Aufeinander aufbauende Wertschöpfungsketten zu entwickeln ist für viele Unternehmen ein weiter Weg und auch ein Weg der erforscht werden muss.

„Digitalisierung betrifft alle Branchen. Wir müssen die Unternehmen bei diesem Wandel begleiten. Der Wirtschaftsstandort Österreich braucht eine aktive, engagierte Industriepolitik, um das Potenzial der Digitalisierung als Impulsgeber für die Erneuerung der Infrastruktur als auch für den Wirtschaftsstandort bestmöglich nutzen zu können", so die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck.

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Veröffentlicht am: 15.10.2018 14:00