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Schramböck: In Europa viel stärker über Wirtschaftspolitik reden

Wirtschafts- und Digitalministerin Margarete Schramböck traf am Freitag erstmalig ihr Ministerpendant Peter Altmaier in Berlin.

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Peter Altmaier und Margarete Schramböck
© Foto: BMDW/Kathrin Schriefer

Altmaier wird künftig als deutscher Wirtschaftsminister ein wichtiger Partner für Österreich sein. Dabei ging es um eine breite Themenpalette, von dem Bekenntnis zum Industriestandort Europa über die Digitalisierung als Chance zur Reindustrialisierung bis hin zum Fachkräftethema. „Wir sind übereingekommen, dass wir in Europa viel stärker über Wirtschaftspolitik reden werden. Die Wirtschaft ist das entscheidende Thema, das Arbeitsplätze und Wohlstand schafft." Vor allem der Fachkräftemangel sei eines der zentralen Themen der Zukunft. „Wir haben in Österreich 106.000 Lehrlinge und über 200 Lehrberufe. Wir werden uns ansehen, welche dieser Lehrberufe zu modernisieren und mit digitalen Inhalten anzureichern sind. Ein ganz großen Anliegen ist mir auch, junge Frauen in die Lehre zu bringen. Wenn man sich anschaut, entscheiden sich 44 Prozent der Frauen noch immer für nur drei Berufe - Frisör, Büro, Handel. Ziel ist es, Mädchen und Frauen für technische Berufe zu begeistern", so Schramböck. Gleichzeitig gilt es, Österreich als starken, modernen und innovativen Standort zu positionieren. „Um das Wirtschaftswachstum weiter anzukurbeln, werden wir die Regelungen und Vorgaben für Unternehmen reduzieren." 

Im Hinblick auf den österreichischen Ratsvorsitz bekräftigen beide eine starke Zusammenarbeit. „Unsere Schwerpunktsetzung wird auf dem digitale Binnenmarkt, Artificial Intelligence & Robotics, einer EU-Industriestrategie sowie dem österreichischen Erfolgsmodell der Dualen Berufsausbildung liegen", sagt Schramböck.

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Veröffentlicht am: 02.03.2018 12:00