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BHÖ: 46,5 Millionen Euro für die Erhaltung und zeitgemäße Nutzung historischer Anlagen  Burghauptmannschaft Österreich präsentiert Bauprogramm 2021

Die Burghauptmannschaft Österreich investiert 2021 rund 46,5 Millionen Euro in die Erhaltung und zeitgemäße Nutzung historischer Anlagen in ganz Österreich. Von dieser Summe entfallen rund 20 Millionen Euro auf Sanierung der historischen Bausubstanz und rund 7 Millionen Euro auf die Modernisierung und Verbesserung des Brandschutzes und der Barrierefreiheit. "Die Investitionen in das baukulturelle Erbe der Republik Österreich führen nicht nur dazu, dass architektonische Highlights und Symbole der österreichischen Geschichte, wie etwa die Hofburg, erhalten bleiben, sie sorgen auch für einen volkswirtschaftlichen Gesamteffekt, der Arbeitsplätze sichert und andere Wirtschaftszweige und den Tourismus belebt.", betonte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck bei der heutigen Pressekonferenz im Burggarten der Hofburg Wien. 

Bauliche Maßnahmen

Im Zuge der barrierefreien Erschließung werden u.a. in der Hofburg Wien drei zusätzliche Liftanlagen installiert sowie der barrierefreie Umbau des Eingangs des Museums für angewandte Kunst fortgesetzt.

Als Teil der geplanten Sanierungsmaßnahmen werden durch die Burghauptmannschaft Österreich u.a. die Straßenhauptfassade des Regierungsgebäudes am Stubenring, die historische Fassade des Amalientraktes der Hofburg Wien im Bereich Schauflergasse, die Fassade des Bundeskanzleramtes im Bereich Kreiskygasse und die Innenhoffassaden des Kunsthistorischen Museums saniert, während im Palais Modena die historischen Prunkräume restauriert und die Gebäudeinfrastruktur modernisiert werden.

In der Gedenkstätte Mauthausen werden notwendige statische Sicherungsmaßnahmen umgesetzt und die ehemaligen Wachtürme und Toranlagen gesichert. Weitere größere Baumaßnahmen sind die Errichtung eines neuen Gastronomiebereichs im Unterschloss von Schloss Ambras, die Restaurierung der Prunkstiege in Schloss Orth an der Donau, bei der gleichzeitig Feuchteschäden an den Wänden und am Dach behoben werden, sowie die Erneuerung des Betriebsgebäudes im Bundesbad Alte Donau. Instandgesetzt, saniert oder erneuert werden auch die Fenster im Schloss Belvedere, im Technischen Museum, im Kunst- und Naturhistorischen Museum sowie im Palais Augarten, wodurch die Energieeffizienz der Gebäude maßgeblich verbessert wird.

"Mit der 2020 im Nationalrat beschlossenen Budgeterhöhung ist es der Burghauptmannschaft Österreich möglich, heuer und im kommenden Jahr einige dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen umzusetzen und weitere Verbesserungen hinsichtlich Energieeffizienz und Barrierefreiheit vorzunehmen.", so Burghauptmann Reinhold Sahl. "Rund Zwei Drittel der Gesamtausgaben der Burghauptmannschaft Österreich fließen jährlich in Baumaßnahmen. Mit dem verbleibenden Drittel werden Bewirtschaftungs- und Betriebsausgaben gedeckt.“, ergänzt der stellvertretende Burghauptmann Markus Wimmer.

Aktuell werden durch die Burghauptmannschaft Österreich auch Vorbereitungen für größere Baumaßnahmen in den kommenden Jahren getroffen. Vorbereitet werden u.a. die Arbeiten an einer neuen Elefantenanlage im Tiergarten Schönbrunn sowie der Sanierung des Stabsgebäudes in der Gedenkstätte Mauthausen und die Errichtung eines Neubaus anstelle des 2019 durch einen Brand zerstörten Hofgarten Cafés in Innsbruck.

Pressefotos stehen zum Download unter https://www.burghauptmannschaft.at/Service/Presse.html zur Verfügung.

Kontakt:

Burghauptmannschaft Österreich
Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit & Medien
Mag. Christian Gepp
Tel.: +43 1 53649-814619
Email: presse@burghauptmannschaft.at 
Homepage: www.burghauptmannschaft.at 
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