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Schramböck: Österreich wieder unter den Top 10 Digitalnationen DESI 2021 - Österreich auf Platz 10 - Verbesserung um drei Plätze

"Die beiden vergangenen Jahre haben eindeutig gezeigt, dass Digitalisierung ein enormer Wettbewerbsvorteil für Unternehmen ist und in vielen Bereichen wesentliche Erleichterungen für unsere Gesellschaft bringt. Die Potenziale der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze sind gerade jetzt wichtiger denn je. Neue digitale Services der Verwaltung leisten dabei bedeutende Beiträge und untermauern unser Vorreiterrolle im E- und M-Government. Auch international brauchen wir den Vergleich bei Digitalisierungsschritten nicht scheuen, wie die aktuellen Ergebnisse des Digital Economy and Society Index (DESI) 2021 zeigen", so Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck angesichts der vor kurzem veröffentlichten Ergebnisse.

Österreich schafft im Digital Economy and Society Index (DESI) 2021 den Sprung auf den 10. Platz und verbessert sich damit gegenüber 2020 um drei Plätze. Damit überholt Österreich Belgien und Deutschland und liegt nun deutlich im Top-Bereich der untersuchten Staaten. Dabei verzeichnet Österreich Fortschritte und überdurchschnittliche Ergebnisse in allen Messbereichen und liegt durchgehend über dem EU-Schnitt. Die höchsten Werte gab es in den traditionellen Stärkefeldern "Humankapital" (Platz 9) und "Digitale öffentliche Dienste" (Platz 9). Gegenüber dem Vorjahr konnte sich Österreich besonders in "Integration digitaler Technologie" durch Unternehmen sowie in der "Konnektivität" verbessern.

Details zum Digital Economy and Society Index (DESI)

Der DESI ist ein von der Europäischen Kommission (EK) entwickeltes und auf nationaler Ebene seit 2015 jährlich erhobenes Ranking, das einen Vergleich des digitalen Fortschritts der 27 EU-Mitgliedstaaten in vier Dimensionen sowie ein Monitoring der Entwicklung über die Zeit erlaubt. 

  • Dimension "Digitale öffentliche Dienste"

Österreich reüssiert vor allem in den "Digitalen öffentlichen Diensten" bei sämtlichen Messindikatoren mit überdurchschnittlichen Ergebnissen. Hier punktet man beispielsweise mit hoher E-Government-Nutzung als Folge des konsequenten, nutzer/innenorientierten Ausbaus der bewährten One-Stop-Portale (oesterreich.gv.at und Unternehmensserviceportal usp.gv.at), der Handy-Signatur und dem frühzeitig gesetzten Fokus auf das M-Government mit der App "Digitales Amt". Bei den E-Government Services für Bürger/innen und Open Data wird Österreich sogar als europäischer Vorreiter ausgewiesen, doch auch bei den E-Government Services für Unternehmen liegt man über dem EU-Schnitt.

  • Dimension "Konnektivität"

Den größten Schub im Vergleich zum DESI Länderbericht 2020 erzielt Österreich in der „Konnektivität“ mit dem Sprung von Platz 22 im Jahr 2020 auf den 11. Platz in diesem Jahr. Dieser Wert resultiert etwa aus den herausragenden Resultaten bei der mobilen Breitbandversorgung und Spitzenwerten im Feld "5G" (5G-Readiness und 5G-Abdeckung). Positiv erwähnt wird in diesem Zusammenhang auch das Auktionsdesign zu den Frequenzbändern (mit Preisnachlässen und Ausbauverpflichtungen in unterversorgten Regionen sowie entlang zentraler Verkehrsverbindungen). Ebenfalls hervorgehoben werden die österreichische Breitbandstrategie 2030, die staatlichen Förderprogramme zum Glasfaserausbau im ländlichen Raum sowie die Plattform Internetinfrastruktur Austria 2030 (PIA 2030) zur gezielten Förderung des Breitbandausbaus.

  • Dimension "Integration Digitaler Technologien"

In der Dimension "Integration Digitaler Technologien durch KMU" (Kleine und mittlere Unternehmen) erzielt Österreich Platz 11 und erzielt hauptsächlich aufgrund starker Leistungen bei den neuen Indikatoren (IKT und Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz KI sowie KMU mit zumindest grundlegendem Digitalisierungsgrad), eine Verbesserung um 6 Plätze gegenüber dem Vorjahr. Bei der Nutzung von KI-Technologien hält Österreich aktuell mit 37 Prozent deutlichen Abstand zum EU-Schnitt (25 Prozent). Bei den grenzüberschreitenden E-Commerce Aktivitäten liegt die Republik wieder über dem EU-Schnitt, jedoch beim Umsatz über diese etwas darunter.

  • Dimension "Humankapital" (digitale Fähigkeiten, IKT-Spezialisten etc.)

Mit Platz 9 zählt Österreich zu den stärksten Ländern in diesem Bereich.  Der DESI Länderbericht 2021 hebt den ganzheitlichen Ansatz und die zahlreichen zielgerichteten Aktivitäten in Österreich hervor, um persönliche und berufliche digitale Kompetenzen in der Bevölkerung – auch abseits der formalen Schulbildung – kontinuierlich zu verbessern. Unterstrichen werden vor allem die praxisbezogene Rolle des BMDW, die Zusammenarbeit mit dem Verein "fit4internet" und Initiativen wie die digital pro boot-camps beziehungsweise die Qualifizierungsoffensive des BMDW.

Kontakt

Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW)
Pressesprecherin der Bundesministerin
Kathrin Schriefer
Tel. Büro: +43 1 711 00-805140
Mail: kathrin.schriefer@bmdw.gv.at

Presseabteilung: presseabteilung@bmdw.gv.at