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Die Digitalisierung als Treiber zur Stärkung der Krisenfestigkeit Österreichs  Studie zeigt: Digitalisierung als Erfolgsfaktor zur Überwindung der Krise

Die Corona-Pandemie hat eine weltweite Wirtschaftskrise verursacht. Die Digitalisierung hat sich als wichtiges Instrument für die Krisenbewältigung bewährt. Um auch in Zukunft die Krisenfestigkeit Österreichs weiter zu steigern, müssen daher die Hebel verstärkt bei der Digitalisierung angesetzt und genutzt werden. "Die Corona-Krise ist weltweit ein Test für die Krisenfähigkeit. Unsere wirtschaftliche Resilienz hängt dabei stark davon ab, ob wir in der Lage sind, unseren Wirtschaftsstandort Österreich so aufzustellen, dass wir stärker aus der Krise kommen. Daher habe ich den Digitalen Aktionsplan ins Leben gerufen. Dieser dient als Basis und Ausgangspunkt für alle Maßnahmen zur Stärkung unserer Krisenfestigkeit durch Digitalisierung. Die digitale Transformation ist für die Zukunft ein entscheidender Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand in ganz Österreich", so Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck. 

Im Rahmen einer Studie im Auftrag von Cisco hat Arthur D. Little die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf Österreich sowohl in Bezug auf Wirtschaft als auch Digitalisierung näher beleuchtet, um die im Digitalen Aktionsplan identifizierten Maßnahmen zu konkretisieren. Der Maßnahmenkatalog des BMDW wurde um Einschätzungen von über 50 interviewten, österreichischen Top-Führungskräften und Stakeholdern sowie durch internationale Best Practices ergänzt. "Die Interviews in der Studie bestätigen: Die Digitalisierung ist ein wesentliches Element zur Krisenbewältigung. Man mag sich gar nicht vorstellen, welche Auswirkungen die Einschränkungen durch die Pandemie noch vor 20 Jahren gehabt hätten. Gleichzeitig sehen wir in Österreich in den letzten Monaten einen enormen Digitalisierungsschub. Der Haupttreiber hierfür war gerade in der Akutphase der Pandemie die Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit. So beschleunigten Unternehmen die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, viele stiegen in kürzester Zeit auch auf Home Office um. Dies hat vielerorts erstaunlich gut funktioniert und die kritische Infrastruktur in Österreich hat der außergewöhnlichen Belastung standgehalten. Es hat sich auch gezeigt, dass Organisationen, die auf vorhandene, etablierte Digitalisierungsinitiativen aufbauten, einen klaren Vorteil in der Krisenbewältigung hatten. Wichtig ist nun, Entscheidungen, die kurzfristig getroffen wurden, in langfristige Digitalisierungsstrategien umzuwandeln, und zwar weit über Home Office hinaus“, so Hans Greiner, General Manager Cisco Österreich, Kroatien, Slowenien. 

Österreichische Führungskräfte bewerten Digitalen Aktionsplan positiv 

Über 50 österreichische Top-Führungskräfte teilten ihre Erfahrungswerte im Umgang mit der Krise und den sich bietenden Chancen des Digitalisierungsschubs. Sie sehen im Digitalen Aktionsplan eine gute Basis, Österreich und den Wirtschaftsstandort gesamtheitlich krisenfester zu gestalten und bewerten die darin definierten Handlungsfelder als richtig und wichtig. Die interviewten Führungskräfte identifizierten drei von sieben Handlungsfelder des Digitalen Aktionsplan als zentral, um Wachstum und die weitere Steigerung der Krisenfestigkeit und die Stärkung des Wirtschaftsstandort Österreich voranzutreiben. Die Handlungsfelder sind: das regulatorische Umfeld agiler gestalten, Infrastruktur- und Technologieentwicklung und digitale Kompetenzen fördern. Karim Taga resümiert: "Die Studie zeigt das Gesamtbild zum Status der digitalen Transformation der österreichischen Wirtschaft. Man sieht, dass viele Unternehmen rasch die sich bietende Gelegenheit erkannt, bestehende Barrieren überwunden, Prozesse agiler gestaltet und neue Geschäftsmodelle gestartet und sich als krisenfester Gewinner positioniert haben. Um Österreich jedoch gesamtheitlich als digitalen Vorreiter zu positionieren, gibt es noch die sprichwörtliche 'Luft nach oben'. Denn die große wirtschaftliche Wirkung – bei Unternehmen wie bei Volkswirtschaften – entfaltet die Digitalisierung genau dort, wo sich drei Faktoren ergänzen. Diese sind die Rahmenbedingungen – die mit dem Digitalen Aktionsplan gesetzt sind –   das Mindset der Akteure – also die positive Einstellung, die vorhandenen Technologien aktiv zu nutzen – sowie hohes technologisches Wissen und Kompetenz."

Die Studie ist online verfügbar unter https://bit.ly/3iWWmUd

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