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aws Gründung im ländlichen Bereich: Sechste Runde des Förderungsprogramms erfolgreich abgeschlossen 21 Unternehmen aus dem ländlichen Raum erhalten eine Investitionsförderung von bis zu 50.000 Euro für ihre innovativen Projekte.

Zur Förderung von innovativen Unternehmensgründungen im ländlichen Raum konnte die sechste Runde von aws Gründung im ländlichen Bereich erfolgreich abgeschlossen werden. Das Förderungsprogramm wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) sowie des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) von der aws abgewickelt. Eine externe Expertenjury hat 21 Projekte aus ganz Österreich ausgewählt. Um die innovativen Geschäftsideen von jungen Unternehmen in ländlichen Regionen gezielt zu unterstützen, erhalten die Betriebe eine maximale Förderung von 50.000 Euro und maximal 55 Prozent der förderbaren Kosten.

Die Vielfalt der Projekte zeigt in dieser Runde erneut das enorme unternehmerische Potenzial abseits des städtischen Bereichs. "In der aktuellen Phase ist es besonders wichtig, das volle Innovationspotenzial des Landes auszuschöpfen. Projekte aus den ländlichen Regionen Österreichs liefern dabei einen wichtigen Beitrag. Sowohl die Innovationen als auch die neuen Arbeitsplätze, die daraus entstehen, benötigen wir aktuell mehr denn je, um als Wirtschaftsstandort wieder durchzustarten. Mit dem Förderungsprogramm aws Gründung im ländlichen Bereich bieten wir eine wichtige Unterstützung bei der Gründung", sagt Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

Gefördert werden in der aktuellen Runde ganz unterschiedliche Projekte: Etwa die Entwicklung von innovativen e-Commerce-Portalen ebenso wie Investitionen in umweltfreundliche Produktionsanlagen bis hin zur nachhaltigen Herstellung von Futter- und Düngemittel-Pellets. Auf das Potenzial der neuen Unternehmen verweist auch Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus: "Die ausgewählten Projekte zeigen, welche Innovationskraft im ländlichen Raum steckt. Sie tragen zur Erhaltung lebendiger und lebenswerter Regionen bei. Neue Lösungen und Herangehensweisen sind der Schlüssel für Innovation in ganz unterschiedlichen Branchen, wie etwa auch der Landwirtschaft. Im Lebensmittelbereich oder auch direkt am Feld sind neue Technologien nicht mehr aus dem Arbeitsalltag wegzudenken. Mit der Förderung unterstützen wir Gründerinnen und Gründer bei der Umsetzung ihrer Ideen."

32 Projekte wurden eingereicht

Über den erfolgreichen Abschluss der Förderungsrunde zeigt sich auch die aws Geschäftsführung erfreut: "Als Förderbank des Bundes unterstützt die aws Unternehmen in allen Phasen dabei, Herausforderungen zu meistern. Die Finanzierung stellt dabei eine besondere Hürde dar – nicht nur in ländlichen Regionen. Durch die aktuelle Corona-Pandemie wird dies noch zusätzlich verschärft. Unter diesen Bedingungen freut es uns besonders, dass wir mit dem Förderungsprogramm aws Gründung im ländlichen Bereich nun bereits zum sechsten Mal innovative Gründungsprojekte begleiten können", so Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister, aws Geschäftsführung.

Von den 32 eingereichten Unternehmen, wurden die besten 21 Projekte gefördert. Die Auswahl für das Förderungsprogramm aws Gründung im ländlichen Bereich erfolgte nach dem Wettbewerbsprinzip in einem zweistufigen Prozess. Die finale Förderentscheidung trifft dabei eine externe Expertenjury. Pro Unternehmen ist eine maximale Förderung (nicht rückzahlbarer Zuschuss) von 50.000 Euro vorgesehen, bei maximal 55 Prozent der förderbaren Kosten. Angesprochen werden dabei insbesondere technologisch-innovative Kleinunternehmen, die wirtschaftlichen Mehrwert in der Region schaffen und einen positiven Beitrag zur jeweiligen Regional- und Landesstrategie leisten. Wesentliche Beurteilungskriterien sind der Innovationsgrad (neu in der Region), Möglichkeiten zur Absicherung des geistigen Eigentums aus dem Gründungsvorhaben und die wahrscheinliche Kommerzialisierbarkeit.

Weitere Infos unter: www.aws.at/aws-gruendung-im-laendlichen-bereich

Die geförderten Projekte im Detail – Auszug:

Gefördert werden in dieser Runde erneut Unternehmen aus ganz Österreich und aus unterschiedlichen Branchen. Unter anderem:

Pegasus Research & Development GmbH, Köflach
Ziel des Unternehmens ist die Effizienz und Sicherheit in der Luftfahrtindustrie zu erhöhen, indem es detaillierte Auswertungen über die Vereisung von Flugsystemen bereitstellt. Durch ein innovatives und digitales Scanverfahren können Eisstrukturen, welche im Flugbetrieb entstehen, wesentlich rascher und effizienter als bisher vermessen werden.

Circulyzer GmbH, Leoben
Die Circulyzer GmbH steht für ein neuartiges Anlagenkonzept und fundierte Expertise im Bereich der mechanischen Aufbereitung von Altkunststoffen für das Recycling. Gegenwärtig werden in Österreich weniger als 25 Prozent der Altkunststoffe recycliert. Das Unternehmen plant die Erweiterung seiner Testanlage, um zu demonstrieren, dass bis zu 50 Prozent der Polyolefine, die in diversen gemischten Abfallströmen enthalten sind, für ein Recycling verfügbar gemacht werden können. Dieser Prozess ermöglicht, große Anteile des Kunststoffabfalls als Rohstoff rückzugewinnen und somit einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz zu leisten.

easyvegan GmbH, Eugendorf
easyVEGAN erzeugt Nahrungs-Produkte auf Linsenbasis. Die teilfertigen Tiefkühlprodukte lassen sich schnell und einfach mit gängigen Küchengeräten zubereiten. Um Linsen die notwendige Bindung zu verleihen, wurde ein eigener Formungsprozess (ohne Einsatz von Chemie) und eine eigene Maschine für die Produktion von Linsenbällchen entwickelt.

Stop-in-Time GmbH, Neustift bei Sebersdorf
Für die Testung von elektromechanischen Bremsen wird ein eigener Prüfstand benötigt, den das Unternehmen gerade entwickelt und der künftig für verschiedene Bremsentypen, z.B. Scheiben- oder Trommelbremsen und auch für verschiedene Größen (von der LKW-Bremse bis Fahrradbremse) geeignet ist.

HydroUnity GmbH, Kapfenstein
Das Unternehmen entwickelt wasser- und düngerspeichernde Zusatzstoffe für Agrarböden ("hydrogel", "hydrodots"). Durch innovative Weiterentwicklung des Fertigungsprozesses können Produktions-, Qualitätssicherungs- und Energiekosten innerhalb der Firma gesenkt werden.

Über die Austria Wirtschaftsservice GmbH

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service- und Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende Unternehmen angeboten

Kontakt:

Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH
Unternehmenskommunikation
Mag. Wolfgang Drucker
T 01 501 75-331
E w.drucker@aws.at
www.aws.at

Presseabteilung BMDW: presseabteilung@bmdw.gv.at