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BMDW: Bronze für Österreich bei Hacker Europameisterschaft Starke Leistung des jungen österreichischen Teams in Bukarest

Hacker EM Bukarest 2019
Das Österreich-Team bei der Hacker EM 2019 in Bukarest
 
Foto: CSA (CyberSecurityAustria)

Bei der EuropeanCyberSecurityChallenge, der europäischen Hacker-Nachwuchs-Europameisterschaft, setzte sich das Team aus Österreich gegen starke Konkurrenz mit tollen Ergebnissen durch und sicherte sich den dritten Rang. Der Wettbewerb brachte rund 200 junge Cyber-Talente aus 20 Ländern Europas zusammen, um ihre Fähigkeiten in den Bereichen Web- und Mobile-Sicherheit, Kryptopuzzles, Reverse Engineering, Forensik und Hardware-Challenges unter Beweis zu stellen. "Cyberkriminalität und Hackerangriffe sind eine Bedrohung für unsere Wirtschaft und unseren Rechtsstaat. Die Spezialisten von morgen, müssen wir heute spielerisch an das Thema heranführen. Wir brauchen junge Menschen, die detektivisch Sicherheitslücken und Schwachstellen in Hardware-Systemen und in Software aufdecken können und wollen", gratulierte Digitalisierungsministerin Udolf-Strobl dem heimischen Team zu diesem Erfolg.  

Die Top-Leistung der österreichischen Mannschaft wurde nur von den Teams aus Rumänien und Italien überboten. Dabei lag das Hacker-Team um Kapitän Martin Schwarzl von der TU Graz zeitweilig sogar in Führung, musste sich dann aber knapp hinter der Equipe aus Italien einreihen. Am Sieg Rumäniens konnte an den beiden Wettkampftagen letztlich niemand mehr rütteln.
Die Spitzenleistung der Österreicher/innen, die starke Teams aus Deutschland, Frankreich, England und Spanien hinter sich ließen, ist unter anderem der jahrelangen Aufbauarbeit und konsequenten Entwicklung der AustriaCyberSecurityChallenge geschuldet. Die ECSC fand heuer bereits zum sechsten Mal statt und verdankt ihre heutige Form der Österreichischen "AustriaCyberSecurityChallenge", die als Musterbewerb für pan-Europäische Vergleichsspiele ausgewählt wurde.

Die Keynote der Siegerehrung in Bukarest stand ebenfalls im Zeichen Österreichs. Martina Lindorfer – Professorin für Security an der TU Wien - wurde von der ENISA, der Europäischen Agentur für Netzwerk Sicherheit, eingeladen, die Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Eröffnungsrede zu würdigen. "Security Challenges sind ein wichtiger Anreiz, Schülerinnen und Schüler für das Feld CyberSecurity zu gewinnen. Auch brauchen wir Anreize für Studierende, um ihre Ausbildung im Cybersicherheitsbereich zu wählen und eine akademische Laufbahn einzuschlagen. Gerade, wenn es um Sicherheit und Datenschutz geht, brauchen wir eine offene Wissenschaft, die nicht von den großen Technologiegiganten kontrolliert wird" so Lindorfer. In diesem Zusammenhang stärkt Martina Lindorfer als weibliches Vorbild die EGKS als Plattform, um junge Mädchen zur Teilnahme und Karriere im Bereich Cybersicherheit zu ermutigen.

Nächstes Jahr findet die Europameisterschaft übrigens in Österreich statt.

Vom 3. bis 7. November 2020 wird Europas Security-Nachwuchs-Elite in Wien um den Titel "hacken". Die Veranstalter – CSA (CyberSecurityAustria), das Abwehramt des Österreichischen Bundesheeres und die ENISA dürfen sich dann schon auf 25 Teams und rund 250 Finalistinnen und Finalisten aus Europa freuen.

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