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Schramböck: Digitales Amt wird um JustizOnline erweitert Digitale Bürgerserviceplattform schafft unbürokratischen Zugang zur Interaktion mit der Justiz 

Die Plattform der österreichischen Justiz www.justizonline.gv.at bietet seit heute ein stark erweitertes digitales Informations- und Serviceangebote. Ab sofort können Dokumente zu Verfahren jederzeit digital abgerufen werden. Außerdem ist die neue Plattform die erste Anlaufstelle, wenn Sie einen Firmen- oder Grundbuchauszug benötigen oder sonstige Fragen zu österreichischen Justizangelegenheiten haben. Die Angebote der heimischen Justiz können auch bequem über das Digitale Amt abgerufen werden.

"JustizOnline ist ein wichtiger Meilenstein für den Ausbau des Digitalen Amts in Österreich. Dieser Schritt ist notwendig, wenn wir mit den Entwicklungen auf europäischer Ebene, in Bevölkerung und Wirtschaft Schritt halten wollen. Das Vorantreiben der Digitalisierung der Justiz ist erforderlich, um den nachvollziehbaren Erwartungen der Bürgerinnen und Bürgern sowie der Unternehmen zu entsprechen", zeigt sich Digitalisierungsministerin Margarethe Schramböck anlässlich der heutigen Präsentation der Plattform überzeugt. 

Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen können schnell und unkompliziert mit der Justiz interagieren und bestehende Anliegen oder Fragen rasch, unbürokratisch und ungebunden von Parteienverkehrszeiten vorbringen. Vor allem die jüngere Bevölkerung erwartet sich auch in diesem Bereich ein digitales Angebot um direkt mit der Justiz in Kontakt treten und einfach verständliche Antworten auf justizspezifische Herausforderungen des Alltags bekommen zu können. Die Serviceplattform "JustizOnline" ist zudem eine zeitgemäße Alternative für jene Bevölkerungsgruppen, die bisher aus unterschiedlichsten Gründen trotz Bedarfs noch keinen Kontakt zu den Gerichten oder Staatsanwaltschaft hatten. Die österreichische Justiz greift die Forderung nach einfachen Zugang zum Recht durch die Etablierung der Plattform "JustizOnline" auf und schafft einen digitalen Zugang zur Justiz unter Einhaltung höchster Barrierefreiheits- und Sicherheitsstandards. 

Im ersten Schritt wird das vereinfachte digitale Einbringen von Eingaben bei Gericht oder bei der Staatsanwaltschaft durch Nutzung von Formularen, die elektronische Akteneinsicht in Verfahren einschließlich einer Verfahrensstandabfrage sowie die Abfrage von Firmen- und Grundbuch samt Urkundensammlung ermöglicht. Mittels Chatbot gibt es schnelle Antworten auf einfache juristische Fragestellungen des Alltags. Durch die Nutzung des angebotenen Service können Wege zu Gericht rund um die Uhr und ohne Ortsgebundenheit über das Smartphone erledigt werden.

Die Plattform soll kontinuierlich um zusätzliche digitale Angebote, wie zum Beispiel neue digitale Verfahrensschritte oder Konsolidierung bestehender zielgruppenspezifischer Justiz-Plattformen, ausgebaut werden. "Durch ‚JustizOnline‘ wird der notwendiger einfacher Zugang in einem sehr wichtigen Bereich gewährleistet", so Schramböck abschließend.

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