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Udolf-Strobl zum OECD Länderbericht: Standort Österreich unter den besten Europas Lebensstandards und subjektives Wohlbefinden in Österreich unter den höchsten innerhalb der OECD

"Der Wirtschaftsstandort Österreich hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt und steht auch im europäischen Vergleich solide da. Eine starke Inlandsnachfrage und die Steigerung der Beschäftigungsquoten von Frauen, älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie die gute Integration österreichischer Unternehmen in globalen Wertschöpfungsketten tragen zu diesem Erfolg bei", erklärte Wirtschaftsministerin Udolf-Strobl angesichts des aktuellen OECD-Länderberichts. Österreich hat innerhalb der OECD das elfthöchste BIP pro Kopf und das sechsthöchste in der EU. Das BIP-Wachstum in Österreich liegt heuer bei 1,4 Prozent sowie 2020 bei 1,3 Prozent. "Österreich befindet sich heute unter den Top-Positionen EU-weit und innerhalb der OECD-Länder. Das sind grundsätzlich gute Aussichten und sollte uns auch etwas helfen, falls die wirtschaftliche Entwicklung volatiler wird," hält die Wirtschaftsministerin fest.

Zentrale Herausforderungen

Laut der OECD stellen die Integration von Niedrigqualifizierten sowie der Fachkräftemangel für Österreich besondere Herausforderung dar. "Deshalb wollen wir das Arbeitspotential im Land bestmöglich nutzen, die Lehre weiter attraktiv gestalten und verstärktes Recruiting von hochqualifizierten ausländischen Arbeitskräften forcieren," betont Udolf-Strobl. Um österreichische Unternehmen aktiv bei der Fachkräftesuche im Ausland zu unterstützen und für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich zu werben, wurde bei der ABA (Austrian Business Agency) die neue Abteilung "Work in Austria" eingerichtet.  Diese wird für arbeitskräftesuchende Unternehmen Organisations- und Koordinationsarbeit beim Anwerben von Fachkräften im Ausland übernehmen.

In den nächsten Jahren wird eine hohe Anzahl an kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an potentielle Nachfolger übergeben. "Die erfolgreiche Übergabe ist entscheidend für die Entwicklung der Wirtschaft. Wir müssen der nächsten Generation bei diesem Schritt helfen und dabei regulatorische und gesetzliche Hindernisse so niedrig wie möglich halten," sagt Udolf-Strobl.

Digitalisierung als Wachstumstreiber

Die Digitalisierung, unterstützt ein nachhaltiges sowie langfristiges Wachstum und ermöglicht eine digitale Transformation für Unternehmerinnen und Unternehmer. "Wir müssen daher die digitalen Kompetenzen in Betrieben und der Gesellschaft  weiter erhöhen, um die Chancen der Digitalisierung für den Standort zu nutzen. Dabei müssen wir darauf achten, dass es nicht zu einer Innovationsschere zwischen Leitbetrieben und KMU kommt," so Udolf-Strobl.

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