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Chancenreich Österreich: Schramböck, Schaunig, Gruber und Schuschnig suchen die besten Ideen für den Standort Standortstrategie-Bundesländertour in Kärnten - Wirtschaftsministerin und Landesvertreter/innen im Gespräch mit über 150 Unternehmerinnen und Unternehmern

Nach dem Auftakt in Salzburg fand am Montag der nächste Stopp der Bundesländertour in Kärnten statt. Das Wirtschaftsministerium arbeitet aktuell in enger Abstimmung mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an einer Standortstrategie unter der Vision "Chancenreich Österreich - digital, nachhaltig wirtschaften". Am Montagabend luden das Wirtschaftsministerium und das Land Kärnten in das Lakeside Spitz Veranstaltungszentrum. Mit rund 150 ausgewählten Expertinnen und Experten sowie Unternehmerinnen und Unternehmern wurden die Ideen diskutiert.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck eröffnete den Abend: "Es braucht wirtschaftliche Sicherheit für unsere Kinder und Enkelkinder. Mit unserer neuen Standortstrategie wollen wir Österreich zu einem Top 10-Wirtschaftsstandort transformieren. Bei dieser Transformation wollen wir Ideen aus ganz Österreich sammeln. Die Kärntner Unternehmen arbeiten bei unserer Standortstrategie fleißig mit. Damit werden wir langfristig Arbeitsplätze und Wertschöpfung in den Regionen sichern."

Kärntens Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig betonte, dass der Veranstaltungsort Lakeside Park ideal gewählt worden sei, denn er repräsentiere auf 36 Hektar die wichtigsten Standortqualitäten Kärntens: Innovation, Kooperation und Nachhaltigkeit. "Hier findet Forschung statt, sowohl in der Alpen Adria Universität als auch in den außeruniversitären Forschungsinstituten wie der Joanneum Research, den Lakeside-Labs, der größten Indoor-Drohnenflughalle Europas oder dem Fraunhofer-Innovationszentrum KI4LIFE. Das ist das Ökosystem, das wir brauchen", so Schaunig. Es werde nicht nur am Standort Kärnten intensiv kooperiert, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus, etwa mit der Steiermark beim Aufbau des Green Tech Valley oder mit Oberösterreich im Kunststoffcluster. "Kärntens Strategie, auf drei große Themen zu setzen – nämlich Bildung, Ausbildung und Infrastruktur –, bestätigt sich", so Schaunig.

Der Kärntner Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig betont die Wichtigkeit, den Standort zukunftsfit zu machen: "Es geht jetzt darum, die Kräfte zu bündeln, den Aufschwung zu nutzen und durch Innovation und weniger Bürokratie den Standort fit für die kommenden Jahre und Jahrzehnte zu machen. Kärnten ist ein hochattraktiver Standort, nur wenige Regionen verbinden Industrie und Tourismus so erfolgreich. Die Digitalisierung und Ökologisierung der Wirtschaft bietet uns nun völlig neue Chancen. Mit einem europaweit führenden Wasserstoffprojekt, welches durch angewandte Forschung grünen Wasserstoff erstmals doppelt nutzbar machen soll, bringen wir Kärnten industrie- und verkehrspolitisch mit Unterstützung der Bundesregierung in Europa ganz weit nach vorne."

Landesrat Martin Gruber, zuständig für wesentliche Bereiche des Infrastrukturausbaus in Kärnten, sagte: "Kärnten soll bis 2030 durch den Aufbau einer einheitlichen Standortmarke besonders in den Bereichen Nachhaltigkeit, Ökoinnovationen und Bioökonomie eine führende Rolle einnehmen. Zusätzlich wird die Koralmbahn dem Standort völlig neue Chancen eröffnen. Neben der digitalen Infrastruktur, wie dem Ausbau von Breitband, braucht es auch eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur. Denn auch das ist ein wichtiger Standortfaktor. Deshalb setzen wir die Straßenbauoffensive konsequent fort."

Im Anschluss diskutierten Paul Klanschek (bitpanda CEO + Co-Founder), Christina Fromme-Knoch (Aufsichtsratsvorsitzende Wietersdorfer), Tadej Čertov (Beesaver), und Alexander Windbichler (CEO & Founder Anexia) im Rahmen einer Podiumsdiskussion, was es braucht, um Österreich zu einem der Top 10-Wirtschaftsstandorte zu machen. Die Ideen der über 150 Stakeholder werden bald in konkrete Leuchtturmprojekte für den Wirtschaftsstandort Österreich gegossen.

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