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Schramböck/Kocher/Polaschek initiieren Zusammenarbeit mit den USA im Bereich der Lehre  Österreichisch-amerikanische Kooperation zur Forcierung der Lehrausbildung in den USA

Memorandum of Understanding USA
Bundesministerin Margarete Schramböck mit US Secretary of Labor Marty Walsh bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding. Foto: BMDW/Holey

Österreich und die USA werden die Zusammenarbeit im Bereich der Dualen Ausbildung vertiefen. Dazu wurde am 13. April 2022 ein gemeinsames Memorandum of Understanding (MoU) zum Thema Lehrausbildung zwischen dem Department of Commerce, Labor and Education auf amerikanischer Seite und dem Wirtschaftsministerium, dem Bildungsministerium und dem Arbeitsministerium auf österreichischer Seite unterzeichnet.

Wirtschafts- und Lehrlingsministerin Margarete Schramböck hält bei der Unterzeichnung in den USA fest: "Wir werden weltweit für unsere Lehrausbildung beneidet. Mit dem neuen Lehrlingsabkommen stärken wir unsere bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Österreich noch weiter. Die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte der Zukunft. Von der Lehrausbildung profitieren unser Wirtschaftsstandort, unsere Betriebe und die Lehrlinge. Mit der neuen österreichisch-amerikanischen Kooperation werden Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner eine Berufsausbildung erhalten. Die vertiefende Zusammenarbeit ist auch ein Zeichen für das internationale Renommee des Wirtschaftsstandorts Österreich und seiner qualifizierten Fachkräfte."

"Mit der dualen Ausbildung und der Ausbildungspflicht verfügen wir in Österreich über ein Vorzeigemodell der Lehrausbildung. Qualifizierung im Rahmen von Aus- und Weiterbildung ist ein wichtiges Element in der Strategie gegen den Fachkräftemangel. Als Arbeitsminister ist es mir ein Anliegen, dass wir mit der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding die Basis für eine stärkere Zusammenarbeit Österreichs und der USA in diesem Bereich legen. Damit stärken wir das Ansehen der Lehre in Österreich auch auf internationaler Ebene", so Arbeitsminister Martin Kocher.

"Wir exportieren unsere ausgezeichnete Lehrlingsausbildung. Unsere heimischen Ausbildungsmodelle finden über die Grenzen unseres Landes hinweg Anklang. Mit dieser österreichisch-amerikanischen Kooperation setzen wir auch international Schritte, um die Fachkräfteausbildung in Österreich zu stärken. Damit erhalten unsere heimischen Betriebe und die Lehrlinge zusätzliche Möglichkeiten und Chancen", so Bildungsminister Martin Polaschek.

Die USA wollen für die nächsten fünf Jahre mehr als 3,5 Milliarden USD für eine Ausbildungsoffensive in die Hand nehmen. Damit wollen sie eine Million Ausbildungsplätze schaffen. Rechtliche Grundlage dafür ist der im Jänner beschlossene "National Apprenticeship Act 2021". Präsident Joe Biden will eine Ausweitung der registrierten Lehrausbildung, die Wiedereinführung des Bundes-Beratungsausschusses für die Lehrausbildung und die Einbeziehung eines breiten Spektrums an Interessensgruppen. Die USA wollen das Duale Bildungssystem kopieren, um dem hohen Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Zur Umsetzung des gemeinsamen Abkommens ist ein regelmäßiger Austausch auf Expertenebene geplant. Um von den Erfahrungen der heimischen Lehrausbildung bestmöglich profitieren zu können, werden auch Unternehmerinnen und Unternehmer direkt eingebunden. In den USA sind österreichische Firmen bereits aktiv tätig und bilden Fachkräfte nach dem österreichischen dualen Modell aus. Der Berufsbildungs-Cluster "apprenticeship2000" in North Carolina, den die Vorarlberger Firma Blum in den 90er Jahren gegründet hat, hat Vorbildfunktion, dem viele US-Unternehmen über die Jahre mit ähnlichen Modellen gefolgt sind.

Neben Blum zählt die Firma Egger, die gerade in Lexington in North Carolina ein Werk eröffnet hat, zu den wichtigsten Betreibern des dualen Ausbildungsmodells österreichischer Prägung in den USA. Diese Pionierrolle der österreichischen Unternehmen zeigt sich auch darin, dass die Unterzeichnung des MoU bei der Firma Egger in Lexington stattfand.

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