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Udolf-Strobl: Abkommen mit dem Kosovo vertieft Wirtschaftsbeziehungen Wirtschaftsministerin trifft Vizeminister für Handel und Industrie - Schwerpunkte des Abkommens auf Digitalisierung und wirtschaftlicher Zusammenarbeit

Udolf-Strobl Abkommen mit dem Kosovo
Bekim Jupa, Vizeminister für Handel und Industrie des Kosovo und Elisabeth Udolf-Strobl, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unterzeichnen das Momorandum of Understanding
 
Foto: Regina Aigner/BKA
Handshake Abkommen Kosovo
Bekim Jupa, Vizeminister für Handel und Industrie des Kosovo (li.) und Elisabeth Udolf-Strobl, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (re.)
 
Foto: Regina Aigner/BKA

Im Rahmen des vierten Zusammentreffens der gemischten Kommission Österreich-Kosovo wurde heute von Wirtschaftsministerin Elisabeth Udolf-Strobl und dem kosovarischen Vizeminister für Handel und Industrie, Bekim Jupa, ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. "Österreich und der Kosovo sind einander eng verbunden und wir haben ein großes Interesse an der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung der Region. Diese guten Beziehungen wollen wir weiter pflegen und im beiderseitigen Interesse weiter vertiefen", so Udolf-Strobl.

Schwerpunkt im Bereich der Digitalisierung

Neben der Pflege der wirtschaftlichen Beziehungen setzt das Abkommen einen Schwerpunkt im Bereich der Digitalisierung. In Österreich ist das "digitale Amt" seit März online und auch der Kosovo setzt auf neue Technologien, etwa mit elektronischen Ausweisdokumenten. "Digitalisierung ist eine Chance für eine bürgernahe und moderne Verwaltung. Wir wollen von anderen Ländern lernen und unsere eigenen Erfahrungen weitergeben, um das digitale Amt der Zukunft zur europäischen Erfolgsgeschichte zu machen," freut sich Digitalisierungsministerin Udolf-Strobl über die neue Zusammenarbeit. Mit dem Abkommen soll im Kosovo auch der Weg für europäische Standards bei elektronischer Identifikation, Verifizierung und der Bereitstellung von vertrauenswürdigen Diensten (eIDAS) geebnet werden. Diese und weitere Initiativen werden durch den gegenseitigen Wissens- und Technologieaustausch unterstützt.

Österreich als wichtiger Partner im Kosovo

Durch Inkrafttreten des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit dem Kosovo im Jahr 2016 entwickelten sich die Handelsbeziehungen überdies ausgesprochen erfreulich. Im Jahr 2018 exportierten Österreichs Unternehmen Waren im Wert von 51,9 Millionen Euro in den Kosovo. Dem gegenüber stehen Importe von in Summe 8,8 Millionen Euro. Österreich ist im Kosovo aber nicht nur wegen der hervorragenden österreichischen Produkte, sondern auch aufgrund der großen Investitionen (Platz 4 bei Auslandsinvestitionen) geschätzt. Derzeit sind mehr als 130 österreichische Unternehmen mit einer Investitionssumme von 151 Millionen Euro im Kosovo vertreten.

Presseabteilung: presseabteilung@bmdw.gv.at