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Udolf-Strobl: Österreich auf dem besten Weg zur Innovationsspitze European Innovation Scoreboard 2019 bringt Österreich eine Verbesserung auf Platz 9 des EU-Innovationsrankings

​"Österreich ist am Sprung zur europäischen Innovationsspitze. Wir haben uns von Platz 10 auf Platz 9 verbessert, was in der Geschichte des European Innovation Scoreboard (EIS) für Österreich ein positiv erzieltes Ergebnis bedeutet", zeigt sich Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Elisabeth Udolf-Strobl, erfreut. "Österreich ist es dank seiner innovativen Unternehmenslandschaft sehr gut gelungen, über Innovation die wirtschaftliche Entwicklung substantiell zu steigern. Mit Innovation wird Wettbewerbsfähigkeit und damit unser Wohlstand gesichert", betont Udolf-Strobl. 

Österreich im Ranking 2019

Innerhalb der EU gab es drei wesentliche Verschiebungen im Vergleich zum European Innovation Scoreboard (EIS) 2018. Luxemburg und das Vereinigte Königreich sind von der Gruppe der "innovation leaders" (Schweden, Finnland, Dänemark und die Niederlande) abgestiegen. Estland ist in die Gruppe der "strong innovators" (Luxemburg, Belgien, Vereinigte Königreich, Deutschland, Österreich, Irland, Frankreich und Estland) aufgestiegen, von der Slowenien wieder abgestiegen ist.

Österreich ist nach Platz 10 im Vorjahr nun auf Platz 9 vorgerückt und bleibt in der Gruppe der "strong innovators". Die Europäische Kommission betont, dass die Gruppe der "strong innovators" sehr eng beieinanderliege. Österreich weist bei der Innovationsleistung im Zeitraum von 2011 bis 2018 ein überdurchschnittliches Wachstum auf und befindet sich hier an 11. Stelle nach Litauen, Griechenland, Lettland, Großbritannien, Estland und den Niederlanden. Der 8. Platz bei dem Indikator "Unternehmen, die IKT-Training für ihre Mitarbeiter/-innen anbieten" ist ein Hinweis darauf, dass das Thema Digitalisierung in die Unternehmensstrategien aufgenommen wurde. Auch der gute Wert beim lebensbegleitendem Lernen (8. Platz) unterstreicht die Notwendigkeiten einer ständigen Weiterbildung in einer wissensbasierten Gesellschaft. Die österreichische Unternehmenslandschaft zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Innovation aus. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben ihre Innovationsaktivitäten in den letzten Jahren messbar erhöhen können, was sich sowohl bei den Produkt- und Prozessinnovationen als auch bei den Geschäftsmodell-Innovationen zeigt. Der private Sektor liegt bei den F&E-Ausgaben und bei den Schutzanmeldungen von geistigem Eigentum sehr weit vorne. 

Vergleich mit der globalen Situation 

Aus globaler Sicht hat die Innovationsleistung der gesamten EU in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen, seit 2011 hat sie sich um 8,8 Prozent verbessert. Im internationalen Vergleich belegt die EU bei der Innovationsleistung nach Südkorea, Kanada, Australien und Japan Platz 4, gefolgt von den USA, China, Brasilien, Russland, Indien und Südafrika. Beim Indikator Wachstumsraten bei der Innovationsleistung liegt Südkorea mit China in Führung, gefolgt von Brasilien, Südafrika, Japan und der EU. Dahinter liegen die Länder Australien, Russland, Kanada, die USA und Indien. 

Über das Instrument "European Innovation Scoreboard" 

Das "European Innovation Scoreboard" ist ein seit dem Jahr 2001 jährlich erscheinendes und viel zitiertes methodisches Benchmarking-Instrument der Europäischen Kommission, das die Innovationskraft der verschiedenen EU-Länder miteinander vergleicht. Dabei wird die Innovationskraft jedes Landes in einem zusammengesetzten Indikator gemessen, der aus gegenwärtig 27 sowohl Input- als auch Output-Einzelindikatoren besteht. 

"Wichtig ist, diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben. Mit den Maßnahmen in der Innovationspolitik wollen wir die Rahmenbedingungen für Kreativität und Innovation optimieren und dazu beitragen, dass der eingeschlagene Innovationspfad fortgesetzt werden kann", so Udolf-Strobl abschließend.

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