Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Schramböck: Kein Grund für Alarmstimmung WIFO/IHS-Konjunkturbericht: Stärkeres Wachstum als im Euroraum und Deutschland – Internationale Beunruhigungen abstellen

"Österreichs Wirtschaft steht nach wie vor solide da und wächst weiterhin stärker als der Euroraum und deutlich stärker als in Deutschland - kein Grund für Alarmstimmung", so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck anlässlich der neuen WIFO/IHS-Konjunkturprognose. Gestützt wird die Konjunktur vor allem vom privaten Konsum, der maßgeblich vom Familienbonus profitiert. Bau und Dienstleistungen entwickeln sich nach wie vor gut, vor allem die Industrie werde vom Konjunkturabschwung betroffen sein. "Gerade, wenn sich die Konjunktur abschwächt, ist es nicht egal, ob eine Regierung standortfreundliche Maßnahmen setzt. Wir müssen die Industrie stärken und resilienter gegen Konjunkturschwankungen machen. Daher werden wir eine Industriestrategie entwickeln, um die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie zu stärken", erklärt Schramböck.

Budgetüberschuss 2019

Nach einem ausgeglichenen Budget 2018 soll 2019 erstmals wieder ein Überschuss erzielt werden. Dazu trägt insbesondere das Wachstum des Steueraufkommens bei, das vom hohen Konsum und damit hohen Umsatzsteuereinnahmen sowie der hohen Beschäftigung und damit hohen Lohn- und Einkommensteuereinnahmen getragen ist. Außerdem wird die Budgetentwicklung von den niedrigen Zinsen begünstigt.

Internationale Beunruhigungen abstellen

Nach den Rekordwerten 2018 sind nun auch die Aussichten für den Außenhandel getrübt. "Ziel muss sein, die internationalen Beunruhigungen einzudämmen und rasch Gespräche mit den USA zu Zollsenkungen aufzunehmen. Ein Verhandlungsmandat für Gespräche mit den USA ist daher essentiell. Die EU muss jetzt beweisen, dass sie nicht dem Bild Trumps entspricht und langsam und bürokratisch agiert. Hier müssen alle Mitgliedstaaten an einem Strang ziehen, im Interesse des Standortes Europa", erklärt die Wirtschaftsministerin, und weiter: "Für Österreich ist es wichtig, sich diverser aufzustellen und neue Partnerschaften zu knüpfen. Export ist nicht nur für Leitbetriebe ein Thema, sondern vor allem auch für klein- und mittelständische Unternehmen - für ein Land wie Österreich, mit einem KMU-Anteil von 99,8 Prozent, ist Sichtbarkeit auf dem internationalen Parkett essentiell. Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze erarbeiten wir uns zum großen Teil durch den Export."

Kontakt

Presseabteilung: presseabteilung@bmdw.gv.at