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Willkommen im BMDW

Fassade Regierungsgebäude Stubenring
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Foto: BHÖ / Stefanie Grüssl

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschafts-Standort
heißt auch kurz: Wirtschaftsministerium.
Die Abkürzung ist: BMDW

Was sind die Aufgaben des Ministeriums?

  • Wirtschaftspolitik und Sicherung des Wirtschafts-Standortes Österreich
    Das Ministerium sorgt dafür,
    dass Unternehmen in Österreich gute Möglichkeiten haben.
  • Digitalisierung
    Dabei nutzt man moderne technische Möglichkeiten,
    die vieles erleichtern.
    Zum Beispiel können Bürgerinnen und Bürger
    viele Dinge im Internet erledigen
    und müssen nicht mehr selbst auf ein Amt gehen.
    Das Ministerium sorgt dafür,
    dass diese Möglichkeiten immer besser werden.

Das Ministerium hat noch weitere Aufgaben.
Die einzelnen Abteilungen des Ministeriums
beschäftigen sich mit diesen Aufgaben.

Was sind die Ziele des Ministeriums?

Das Ministerium möchte,
dass sich der Wirtschafts-Standort Österreich weiterhin gut entwickelt.
Dafür tut das Ministerium viel.

Die Chancen der Digitalisierung sollen für die Wirtschaft
und für die Gesellschaft gut nutzbar sein.

Wie ist das Ministerium organisiert?

Die einzelnen Abteilungen des Ministeriums sorgen dafür,
dass die unterschiedlichen Aufgaben des Ministeriums erfüllt werden.

Nun stellen wir Ihnen die Aufgabenbereiche vor:

Digitalisierung und E-Government

Government ist das englische Wort für Regierung.
Man spricht das ungefähr so aus: Gawernment.
Mit E-Government ist gemeint,
dass Bürgerinnen und Bürger viele Angelegenheiten und auch Amtswege
am PC oder mit dem Smartphone von zu Hause aus erledigen können.
Zum Beispiel einen Antrag stellen oder eine Bestätigung anfordern.
Dafür muss man nicht mehr persönlich auf das Amt gehen.
E-Government spricht man ungefähr so aus: I-Gawernment.

Das Ministerium treibt diese Entwicklung des E-Governments voran.
Die digitalen Möglichkeiten sollen in Österreich immer besser werden.
Digitalisierung soll immer mehr in der Wirtschaft und in der Gesellschaft
eingesetzt werden.

Wirtschafts-Standort, Innovation
und Internationalisierung

Eine Innovation ist die Erfindung einer neuen Sache,
die es bisher noch nicht gegeben hat.
Eine Innovation ist auch eine neu erfundene Lösung
für ein bekanntes Problem.

Internationalisierung bedeutet,
dass man immer mehr auch im Ausland aktiv ist.
Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschafts-Standort
hat sich diese Ziele gesetzt:

  • Den Wirtschafts-Standort Österreich weiter verbessern
  • Das wirtschaftliche Wachstum vorantreiben
    Wirtschaftliches Wachstum bedeutet,
    dass der Wert aller Waren und Dienstleistungen in einem Jahr
    im Vergleich zum Vorjahr größer wird.
  • Der Wirtschafts-Wachstum soll auch stabil sein.
    Das bedeutet: Die Wirtschaft soll stetig wachsen,
    es soll lieber kein Auf und Ab geben.
    Das möchte das Ministerium sicherstellen.

Das Ministerium unterstützt österreichische Unternehmen,
die zum ersten Mal auch im Ausland tätig werden wollen.
Das nennt man Internationalisierung.
Die Internationalisierungs-Offensive umfasst verschiedene Maßnahmen
zur Unterstützung der internationalen Arbeit.
Unternehmerinnen und Unternehmer verstärken ihre internationale Arbeit
und entdecken neue Märkte im Ausland.

Auch die Wettbewerbs-Fähigkeit der Unternehmen ist wichtig.
Unternehmen müssen sich auf dem Markt
gegen andere Unternehmen durchsetzen,
wenn sie ihre Waren oder Dienstleistungen verkaufen wollen.
Wenn ihnen das gut gelingt,
ist ihre Wettbewerbs-Fähigkeit gut.
Dann können sie auch mehr Jobs schaffen.

Forschung, technologische Entwicklung und Innovation
sind wichtig für die Wettbewerbs-Fähigkeit.
Zum Beispiel kann ein Unternehmen Vorteile haben,
wenn es neue Techniken einsetzt,
die andere noch nicht haben.

Deshalb ist es für das Ministerium wichtig,
dass die Bereiche Forschung, technologische Entwicklung und Innovation
mit Geld unterstützt werden.
Das nennt man auch Investition.

Außerdem sollen für österreichische Unternehmen
bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Vor allem für kleine und mittelgroße Unternehmen.
Die Abkürzung für diese Unternehmen ist KMU.

Es gibt viele Programme, Netzwerke und Maßnahmen,
die bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmen
ermöglichen sollen.

Die EU und internationale Markt-Strategien

EU ist die Abkürzung für die Europäische Union.
Eine Strategie ist eine Art Plan.
Man überlegt und legt dann fest,
wie man handeln wird.

Österreich ist eines der führenden Exportländer Europas.
Das bedeutet:
Österreich verkauft besonders viel,
nämlich 2 Drittel von seinen Waren und Dienstleistungen ins Ausland.
Das nennt man Export.

Auch für den Export ist es gut,
dass Österreich in der EU ist.

Österreich gestaltet in der EU bestimmte Maßnahmen mit.
Diese Maßnahmen sollen die Handelspolitik der EU
und die Wettbewerbs-Fähigkeit Europas in der Welt mitgestalten.

Bei der Entwicklung von internationalen Markt-Strategien
stützt sich das Ministerium auf bestimmte Daten und Untersuchungen,
die für den Export wichtig sind.

Dazu gehören auch diese Themen:

  • Außenwirtschafts-Kontrolle,
    also die Kontrolle der wirtschaftlichen Beziehungen zum Ausland
  • EU-Beihilfen-Recht
  • Wettbewerbs-Politik und Wettbewerbs-Recht,
    also die Regeln für den uneingeschränkten wirtschaftlichen Wettbewerb zwischen Firmen
  • Außenwirtschafts-Recht und die Gestaltung der Regeln
    für die wirtschaftlichen Beziehungen zum Ausland
  • Vertretung bei der OECD,
    das ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Nachhaltigkeit

Nationale Marktstrategien

Unternehmen sind besonders erfolgreich,
wenn verschiedene Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für ihre Arbeit gut ausgebildet.
  • Die Rahmen-Bedingungen für den Wettbewerb sind fair.
  • Die Unternehmen sind innovationsfähig,
    sie finden immer wieder neue Lösungen.

Zum Bereich Nationale Marktstrategien gehören diese Themen:

  • Gewerberecht
    Das Gewerberecht legt fest, was Unternehmen, die ein Gewerbe ausüben, machen dürfen und unter welchen Voraussetzungen. Zum Beispiel das Gastgewerbe, der Tischler / die Tischlerin oder der Frisör / die Frisörin.
  • Berufliche Aus- und Weiterbildung
  • Fachkräfte
  • Aufgaben des Norm-, Eich- und Vermessungswesens
    Das sind zum Beispiel die Verwaltung von Grundstücken
    und die Vermessung ihrer Größe.
    Oder die Festlegung von Verpackungsgrößen.

Kulturelles Erbe

Das Ministerium sorgt dafür,
dass viele wichtige Gebäude und Plätze schön und gepflegt bleiben.
Damit die Menschen sie stets gut nutzen und besuchen können.

Zum Beispiel ist das Ministerium für diese Gebäude und Plätze zuständig:

  • Schloss Schönbrunn
  • Tiergarten Schönbrunn
  • Schlösser im Marchfeld in Niederösterreich
  • Hof-Mobilien-Depot,
    das ist eine Sammlung von Möbeln und Einrichtungs-Gegenständen
  • Hofburg Wien und Innsbruck

Das Ministerium sammelt viel Erfahrung bei der Erhaltung
von Gebäuden und historischen Gegenständen.
Es hat viele Kenntnisse in den Bereichen
Bautechnik und Möbel-Erhaltung.
In diesen Bereichen bietet das Ministerium
kundenfreundliche Service-Leistungen.