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FAQs - eZustellung für Privatpersonen

Im Folgenden werden Fragen und Antworten zur elektronischen Zustellung für Bürgerinnen und Bürger zusammengefasst.

Allgemeine Fragen zur elektronischen Zustellung

Ab 1.1.2020 trat das Recht auf elektronischen Verkehr mit Behörden (§ 1a E-Government-Gesetz) in Kraft. Alle Bundesbehörden und Behörden, die Bundesgesetze umsetzen (z.B. im Rahmen des Meldewesens), müssen ab diesem Zeitpunkt elektronische Zustellungen von bundesbehördlichen Dokumenten an Bürgerinnen und Bürger ermöglichen (vom Recht auf elektronischen Verkehr nicht umfasst sind Angelegenheiten, die sich nicht über den elektronischen Verkehr abwickeln lassen). Eine zentrale Rolle hat dabei die elektronische Zustellung, bei der behördliche Nachrichten sicher über das elektronische Postfach "MeinPostkorb" zugestellt und abgeholt werden können.

"Gelbe Zettel" und der Weg zur Post gehören der Vergangenheit an. Zustellungen können weltweit und rund um die Uhr eingesehen werden. Die elektronische Zustellung ermöglicht zudem kürzere Verfahrenszeiten. Es ist nur eine einmalige Registrierung zur elektronischen Zustellung unter Verwendung Ihrer Handysignatur notwendig.

Der Empfang von elektronischen Zustellungen über das zentrale elektronische Postfach "MeinPostkorb" ist kostenlos.

Nach der Registrierung zur eZustellung können Sie bequem behördliche Dokumente elektronisch empfangen. Diese werden zentral im kostenlosen elektronischen Postfach "MeinPostkorb", das in oesterreich.gv.at oder in der App "Digitales Amt" verfügbar ist, zugestellt. Ist eine neue Nachricht eingetroffen, werden Sie per E-Mail darüber verständigt.

"MeinPostkorb" ist das elektronische Postfach für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Behörden und zeigt elektronische Zustellungen von Behörden an. Der Einstieg zu "MeinPostkorb" ist für Bürgerinnen und Bürger im angemeldeten Bereich von oesterreich.gv.at oder in der App "Digitales Amt" und für Behörden und Unternehmen im Unternehmensserviceportal (USP) möglich.

Das Teilnehmerverzeichnis umfasst alle Personen, Unternehmen und Behörden, die Empfänger/-innen von elektronischen Zustellungen sind. Es kann von zustellenden Behörden und Zustellsystemen abgefragt werden, um festzustellen, ob eine Empfängerin oder ein Empfänger für die elektronische Zustellung erreichbar ist. Falls die Empfängerin oder der Empfänger nicht registriert ist oder eine Abwesenheit eingerichtet wurde, kann nur über den Postweg zugestellt werden.

Seit 1.12.2019 sind alle im Teilnehmerverzeichnis vorhandenen Empfängerinnen und Empfänger für die elektronische Zustellung adressierbar. Trifft ab diesem Zeitpunkt eine elektronische Zustellung ein, wird die Teilnehmerin oder der Teilnehmer darüber per E-Mail an die - im Teilnehmerverzeichnis - hinterlegte(n) Verständigungsadresse(n) informiert.

Ist die Nutzung der elektronischen Zustellung vom Versender der Zustellung noch nicht umgesetzt oder eignet sich die Zustellung nicht für den elektronischen Versand, erfolgt die Zustellung weiterhin postalisch. Zustellungen erfolgen außerdem weiterhin postalisch, wenn sie in einem Zeitraum erfolgen, für den im Teilnehmerverzeichnis die Abwesenheit der Empfängerin oder des Empfängers eingetragen ist. Hat die versendende Behörde versucht, eine Zustellung in einem Dateiformat zu übermitteln, das von der Empfängerin oder dem Empfänger nicht verarbeitet werden kann (Einstellungen in "MeinPostkorb"), kann diese Zustellung nicht elektronisch erfolgen und findet daher ebenfalls postalisch statt.

Bürger/-innen als Empfänger/-innen von Zustellungen anderer Behörden können sich seit 1.1.2020 auch auf das Recht auf elektronischen Verkehr gemäß § 1a E-Government-Gesetz berufen. Sobald eine Bürgerin oder ein Bürger für die elektronische Zustellung registriert ist, sollte daher der Empfang von Dokumenten von Bundesbehörden und Behörden, die Bundesgesetze umsetzen, elektronisch erfolgen können. Da noch mit Anpassungen an den Behördensystemen zu rechnen ist, kann es dennoch vorkommen, dass versendende Behörden noch nicht elektronisch zustellen.

Das Teilnehmerverzeichnis ermöglicht der versendenden Behörde das Auslösen eines Avisos einer Zustellung an Empfänger/-innen, die noch nicht zur elektronischen Zustellung registriert sind. Mit dem Aviso wird eine bevorstehende Zustellung angekündigt. Die Empfängerin oder der Empfänger wird im Rahmen des Avisos darauf hingewiesen, dass die Zustellung postalisch erfolgen wird, er oder sie diese aber stattdessen auch elektronisch erhalten kann, falls er oder sie sich vor dem Versand zur elektronischen Zustellung registriert. Für die nächsten Schritte zu Registrierung siehe Anmeldung zur elektronischen Zustellung.

Voraussetzungen für die Registrierung zur elektronischen Zustellung

Sie benötigen eine gültige Handysignatur (handy-signatur.at) um sich auf oesterreich.gv.at oder in der App "Digitales Amt" anmelden zu können. Nach der Anmeldung können Sie sich für die elektronische Zustellung registrieren, indem Sie eine E-Mail-Adresse für die Verständigung über neue Nachrichten eintragen und diese aktivieren. Dafür wird Ihnen eine E-Mail mit Aktivierungslink an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet.

Informationen über die Voraussetzungen und den Erhalt der Handysignatur finden Sie auf der Handysignatur-Webseite unter https://www.handy-signatur.at/hs2/#!infos/getyourhandysignatur.

Informationen zu Passwort vergessen finden Sie unter der Webseite https://www.buergerkarte.at/faq-handy.html

Informationen über den Wechsel einer hinterlegten Telefonnummer für die Handysignatur finden Sie unter der Webseite https://www.buergerkarte.at/faq-handy.html

In ausgewählten österreichischen Vertretungen (Botschaften/Generalkonsulaten) ist es möglich, die Handysignatur mit einer Handynummer eines österreichischen oder eines ausländischen Mobilfunkbetreibers zu beantragen. Weitere Informationen darüber finden Sie unter https://www.oesterreich.gv.at/themen/dokumente_und_recht/handy_signatur_und_kartenbasierte_buergerkarte/Seite.2210035.html.

Anmeldung zur elektronischen Zustellung

Die Registrierung zur elektronischen Zustellung ist ab 1.12.2019 über das elektronische Postfach "MeinPostkorb" im angemeldeten Bereich von oesterreich.gv.at oder in der App "Digitales Amt" möglich.

Für die Anmeldung in oesterreich.gv.at oder der App "Digitales Amt" ist eine Handysignatur notwendig. Für die Registrierung zur elektronischen Zustellung benötigen Sie außerdem eine E-Mail-Adresse für die Verständigung über neue Nachrichten in "MeinPostkorb". An diese E-Mail-Adresse wird im Zuge der Anmeldung ein Verifizierungslink geschickt, der bestätigt werden muss.

Dann können Sie die Vorteile der elektronischen Zustellung nicht nützen und erhalten behördliche Dokumente weiterhin per Post.

Allgemeine Fragen zu "MeinPostkorb"

"MeinPostkorb" ist das elektronische Postfach für Bürger*innen und Unternehmen und zeigt elektronische Zustellungen von Behörden an. Der Einstieg zu "MeinPostkorb" ist im angemeldeten Bereich von oesterreich.gv.at oder in der App "Digitales Amt" möglich. "MeinPostkorb" ist garantiert SPAM-frei und rund um die Uhr aktiv.

In "MeinPostkorb" werden alle nachweislichen und nicht-nachweislichen Zustellungen von Behörden, die mittels eines zugelassenen Zustelldienstes oder eines Kommunikationssystems einer Behörde versendet wurden, angezeigt. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Anzeige von Nachrichten im Authentifizierungslevel des jeweiligen Nutzers am aufrufenden Portal (z.B. oesterreich.gv.at) abhängig ist:

  • Anmeldung mit Handysignatur: es werden alle Zustellungen (nachweisliche und nicht nachweisliche Zustellungen) angezeigt
  • Anmeldung mittels FinanzOnline-Kennung: nur nicht-nachweisliche Zustellungen
  • Anmeldung mit Benutzername und Passwort des Portals: nur nicht-nachweisliche Zustellungen der Behörde, die das aufrufende Portal betreibt

Hinweis: Ist die Vorhaltedauer der Nachricht überschritten, wird sie automatisch gelöscht und ist daher auch nicht mehr in "MeinPostkorb" verfügbar (siehe dazu auch die Frage "Wie lange sind Nachrichten in "MeinPostkorb" verfügbar?").

Sie werden über jede neue Zustellung per E-Mail an die Verständigungsadresse(n), die in Ihrem Zustellprofil in "MeinPostkorb" hinterlegt sind, informiert.

Verständigungen zu neu eingelangten nachweislichen Zustellungen erhalten Sie unmittelbar beim Eintreffen dieser Zustellungen in "MeinPostkorb". Sollte die nachweisliche Zustellung nach 48 Stunden noch nicht abgeholt worden sein, erhalten Sie eine weitere Verständigung. Verständigungen zu nicht-nachweislichen Zustellungen erhalten Sie nach Eintreffen der Zustellung in "MeinPostkorb".

In den Einstellungen zu "MeinPostkorb" können Sie angeben, dass Sie für nicht-nachweisliche Zustellungen nur eine Sammelverständigung am Ende des Tages erhalten wollen.

Die Verständigungsadresse kann in den Einstellungen von "MeinPostkorb" geändert werden. Es ist auch möglich, mehrere Verständigungsadressen zu hinterlegen. Benachrichtigungen erfolgen jeweils an alle hinterlegten Verständigungsadressen. Nach dem Hinzufügen einer neuen Verständigungsadresse erhalten Sie ein E-Mail mit einem Verifikationslink. Durch einen Klick auf diesen Verifikationslink wird diese E-Mail-Adresse für Verständigungen aktiviert.

Ja, über die Einstellungen in "MeinPostkorb" können mehrere E-Mail-Adressen zur Verständigung von neuen Nachrichten in "MeinPostkorb" hinzugefügt werden. Es erfolgt der Versand eines Verifikationslinks an die neu eingegebene Adresse, der bestätigt werden muss. Eine Verständigung erfolgt anschließend an alle hinterlegten E-Mail-Adressen .

Überprüfen Sie bitte den SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Kontos. Sollte das erwartete E-Mail mit dem Verifikationslink auch nach einiger Zeit nicht eintreffen, können Sie in den Einstellungen zu "MeinPostkorb" die Korrektheit der eingegebenen E-Mail-Adresse überprüfen und sich den Verifikationslink erneut zusenden lassen.

Nachweisliche Nachrichten entsprechen den postalischen RSa/RSb-Briefen. Die Versenderin oder der Versender erhält einen Zustellnachweis darüber, wann Sie die Nachricht tatsächlich angenommen haben oder die Abholfrist abgelaufen ist und die Nachricht nicht abgeholt wurde.

Nicht-nachweisliche Nachrichten sind vergleichbar mit "Fensterkuvert Sendungen". Diese Nachrichten gelten als zugestellt, sobald sie in "MeinPostkorb" für Sie verfügbar sind. Die Versenderin oder der Versender erhält in diesem Fall keinen Zustellnachweis.

Hinweis:

In "MeinPostkorb" ist die Art und Weise, wie Sie sich am Portal angemeldet haben für die Anzeige und Abholung von nachweislichen bzw. nicht-nachweislichen Zustellungen entscheidend: Wer sich mit Handysignatur angemeldet hat, erhält sämtliche empfangenen nachweislichen und nicht-nachweislichen elektronischen Zustellungen angezeigt.

Haben Sie sich auf einem anderen e-Government-Portal mittels FinanzOnline-Kennung angemeldet, werden ausschließlich nicht-nachweisliche Zustellungen angezeigt.

Nachweisliche Nachrichten gelten am ersten Werktag nach Übermittlung der Verständigung und in jedem Fall bei der Abholung über "MeinPostkorb" als zugestellt. Nicht-nachweisliche Nachrichten gelten als zugestellt, sobald sie in "MeinPostkorb" für Sie verfügbar sind.

Als abgeholt gelten Nachrichten jedenfalls dann, wenn Sie in Ihr elektronisches Postfach einsteigen und Ihnen die Liste Ihrer Nachrichten in Ihrem Posteingang angezeigt wird.

Eine direkte Anbindung eines E-Mail-Programms (z.B. Outlook, Thunderbird, Apple Mail etc.) ist nicht möglich, allerdings können die Zustellungen über die Funktion "weiterleiten" in der Nachrichtendetailansicht von "MeinPostkorb" durch die Benutzerin oder den Benutzer an eine E-Mail-Adresse weitergeleitet werden (inklusive allfälliger Attachments).

Nachweisliche Nachrichten können innerhalb von zwei Wochen abgeholt werden und stehen nach Ablauf der Abholfrist für weitere acht Wochen in "MeinPostkorb" zur Verfügung. Nicht-nachweisliche Nachrichten stehen Ihnen 70 Tage in "MeinPostkorb" zur Abholung zur Verfügung.

Hinweis:

Falls Sie Nachrichten länger aufbewahren möchten, können diese z.B. auf Ihrem Computer gespeichert oder an eine E-Mail-Adresse weitergeleitet werden.

Es ist nicht notwendig, dass Empfänger/-innen spezielle Adressinformationen zur elektronischen Zustellung an Behörden mitteilen.

Behörden, die elektronisch zustellen, können seit 1.12.2019 das Teilnehmerverzeichnis abfragen, in dem alle Personen, Unternehmen und Behörden, die Empfänger/-innen von elektronischen Zustellungen sein können, registriert sind.

Für das Postfach in "MeinPostkorb" ist kein Größenlimit vorgesehen. Bitte beachten Sie aber die Vorhaltedauern von Nachrichten (siehe Frage "Wie lange sind Nachrichten in "MeinPostkorb" verfügbar?").

Allgemeine Fragen zum Teilnehmerverzeichnis

Das Teilnehmerverzeichnis umfasst alle Personen, Unternehmen und Behörden, die Empfänger/-innen von elektronischen Zustellungen sein können.

Es kann von zustellenden Behörden und Zustellsystemen abgefragt werden, um festzustellen, ob eine Empfängerin oder ein Empfänger für elektronische Zustellung erreichbar ist oder nicht, beispielsweise weil eine Abwesenheit für eine Empfängerin oder einen Empfänger hinterlegt ist.

Das Teilnehmerverzeichnis enthält darüber hinaus die Angaben des Empfängers, welche Dateitypen sie oder er verarbeiten kann und die Verständigungs-E-Mail Adressen über die sie oder er bei neuen Zustellungen verständigt wird.

Falls die Empfängerin oder der Empfänger nicht registriert ist, eine Abwesenheit eingerichtet wurde oder eine Zustellung in einem von der Empfängerin oder dem Empfänger nicht verarbeitbaren Dateiformat versucht wird, kann nur über den Postweg zugestellt werden.

Sie können sich über das elektronische Postfach "MeinPostkorb" in oesterreich.gv.at oder in der App "Digitales Amt" im Teilnehmerverzeichnis registrieren und profitieren dadurch von der elektronischen Zustellung von behördlichen Nachrichten.

Abwesenheiten und Vertretungen

Sie können sich über die Einstellungen in "MeinPostkorb" für eine Dauer von maximal ein Jahr von der elektronischen Zustellung abwesend melden.

Bitte beachten Sie, dass Sie in dieser Zeit Zustellungen von Behörden postalisch erhalten können. Die Abwesenheitseinstellung im Teilnehmerverzeichnis gilt ausschließlich für die elektronische Zustellung lt. Zustellgesetz und somit nicht für postalische Zustellungen oder Zustellungen, die Sie in die Databox von FinanzOnline erhalten können.

Ja, über die Einstellungen in "MeinPostkorb" können Sie Ihre Abwesenheiten entsprechend anpassen.

Ja.

Dazu muss Ihnen die Empfängerin oder der Empfänger eine entsprechende Vollmacht im Vollmachtenservice der Stammzahlenregisterbehörde erteilen. Anschließend werden Ihnen auch die Zustellungen dieser Person in "MeinPostkorb" angezeigt. Das Vollmachtenservice der Stammzahlenregisterbehörde finden Sie unter: https://mms.stammzahlenregister.gv.at

Datenänderung

Die Daten des Teilnehmerverzeichnisses werden mit den Informationen aus dem Zentralen Melderegister (ZMR) abgeglichen. Eine Namens- oder Adressänderung muss über die zuständigen Meldebehörden bzw. Standesämter erfolgen. Eine zusätzliche Meldung bei der elektronischen Zustellung ist nicht notwendig.

Die Daten des Teilnehmerverzeichnisses werden mit den Informationen aus dem Zentralen Melderegister (ZMR) abgeglichen. Eine Namens- oder Adressänderung muss über die zuständigen Meldebehörden erfolgen. Eine zusätzliche Meldung bei der elektronischen Zustellung ist nicht notwendig.

Nein, dies hat auf die elektronische Zustellung keine Auswirkung.

Sie können in den Einstellungen von "MeinPostkorb" Ihre Benachrichtigungs-E-Mail-Adressen ändern. Nach der Hinterlegung einer neuen E-Mail-Adresse erhalten Sie eine E-Mail mit Verifizierungslink. Erst nach Bestätigung dieses Links ist Ihre neue E-Mail-Adresse gültig und wird für Benachrichtigungen verwendet.

Prüfen Sie in Ihrem E-Mail-Programm, ob die Aktivierungs-E-Mail in Ihren SPAM-Ordner verschoben wurde. Prüfen Sie, ob es eventuell bei der Eingabe der Benachrichtigungs-E-Mail-Adresse zu einem Tippfehler gekommen ist und fügen Sie die E-Mail-Adresse bei Bedarf erneut hinzu. Falls diese Maßnahmen das Problem nicht lösen, wenden Sie sich bitte an den USP-Support unter (0043) 0 50 233 733 oder über das Kontaktformular auf www.usp.gv.at.

Nein, allerdings kann durch Eintragung einer entsprechenden Vollmacht über das Vollmachtenservice die Möglichkeit geschaffen werden, auf andere Postfächer zugreifen zu können. Die Anmeldung zum Vollmachtenservice finden Sie unter: https://mms.stammzahlenregister.gv.at/

Abmeldung

Eine Abmeldung ist über die Funktion "Postfach auflösen" in den Einstellungen von "MeinPostfach" möglich. Eine Abmeldung ist nur möglich, wenn alle Nachrichten gelesen wurden. Bitte beachten Sie, dass die Abmeldung nur die Abmeldung von elektronischen Zustellungen gemäß Zustellgesetz gilt. Falls Sie auch Nutzer/-in der Databox in FinanzOnline sind, können Sie weiterhin Nachrichten der Finanzverwaltung über die Databox empfangen. (Bitte beachten sie auch die Informationen unter "Besteht die Möglichkeit zur schriftlichen Abmeldung von der elektronischen Zustellung?")

Sie erhalten behördliche Dokumente nicht mehr elektronisch und können daher von den Vorteilen der elektronischen Zustellung nicht profitieren.

Ja, diese Möglichkeit besteht. Ein Textvorschlag für eine entsprechende Abmeldung ist weiter unten angeführt.

Die schriftliche Abmeldung richten Sie bitte an: Bundesrechenzentrum GmbH z.Hd. USP-SC, Zimmer D108 Hintere Zollamtsstraße 4 1030 Wien oder per E-Mail an info@usp.gv.at

Text für die allgemeine schriftliche Abmeldung

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich teile hiermit mit, dass ich

Name:
Adresse:
Postleitzahl:
Ort:
Kontaktinformationen für allfällige Rückmeldungen (Telefon oder E-Mail-Adresse):

mich gemäß §28b Abs. 6 ZustG vom Teilnehmerverzeichnis und damit der elektronischen Zustellung abmelde.

Mir ist bekannt, dass diese Abmeldung zwei Wochen nach dem Einlangen beim Teilnehmerverzeichnis wirksam wird und die Behörde über die im Teilnehmerverzeichnis hinterlegte elektronische Adresse gemäß §28b Abs. 1 Z 4 ZustG über das Einlangen der Abmeldung beim Teilnehmerverzeichnis informiert wird. Weiters habe ich im Anzeigemodul "MeinPostkorb" die Möglichkeit, diese Abmeldung binnen zwei Wochen ab Einlangen der Information rückgängig zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

<eigenhändige Unterschrift>

Beilage: Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises, auf dem die Unterschrift erkennbar ist.

Benutzeroberfläche "MeinPostkorb"

In der Nachrichtenübersicht (entspricht dem Posteingang Ihres elektronischen Postfachs "MeinPostkorb") werden alle Nachrichten angezeigt, die an Sie zugestellt wurden. Sie werden per E-Mail an Ihre hinterlegten Verständigungsadressen benachrichtigt, wenn eine neue Nachricht eingetroffen ist.

Durch Klick auf eine Nachricht in der Nachrichtenübersicht im Posteingang öffnet sich die Detailansicht einer Nachricht und Sie können weitere Informationen zur Nachricht einsehen und etwaige Dokumente herunterladen.

Über die Funktion "wiederherstellen" können in den Papierkorb verschobene Nachrichten wiederhergestellt werden.

Nein, das ist nicht möglich.

Mögliche Ursache ist, dass die Nachricht bereits gelöscht wurde, beispielsweise weil die Nachrichten verfallen sind (bei nachweislichen Nachrichten nach der zweiwöchigen Abholfrist plus nach Ablauf der weiteren acht Wochen bzw. bei nicht nachweislichen Nachrichten nach 70 Tagen) und daher automatisch gelöscht wurde. Weiters möglich ist, dass Sie sich nicht mit Handysignatur oder Bürgerkarte angemeldet haben. Nur bei Nutzung einer dieser beiden Authentifizierungsmöglichkeiten werden alle Nachrichten in der Nachrichtenliste angezeigt. Bei anderen Authentifizierungsmöglichkeiten (beispielsweise mittels FinanzOnline-Kennung) werden nachweisliche Nachrichten nicht angezeigt. Sie sehen dann einen entsprechenden Hinweis in "MeinPostkorb".

Durch Klick auf eine Nachricht in der Nachrichtenübersicht im Posteingang öffnet sich die Detailansicht einer Nachricht und Sie können Nachrichtenanhänge einsehen und diese Dokumente herunterladen.

Über die Funktion "weiterleiten" in der Nachrichtendetailansicht von "MeinPostkorb" können Sie eine Zustellung an eine E-Mail-Adresse weiterleiten.

Die Antwortmöglichkeiten sind vom jeweiligen Versender abhängig, da verschiedene Behörden unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten bereitstellen. Prüfen Sie dazu das Schreiben der Behörde.

Prüfen Sie in Ihrem E-Mail-Programm, ob die Benachrichtigung-E-Mail in Ihren SPAM-Ordner verschoben wurde. Prüfen Sie, ob es eventuell bei der Eingabe der Benachrichtigungs-E-Mail-Adresse zu einem Tippfehler gekommen ist. Falls diese Maßnahmen das Problem nicht lösen, wenden Sie sich bitte an die Serviceline von oesterreich.gv.at (BRZ) unter

Telefon 0043 (0)1 71123-884466 oder via Mail buergerservice.oegv@brz.gv.at .

Durch die verpflichtende Verifikation Ihrer E-Mail-Adresse wird Ihnen eine E-Mail an jede neue hinterlegte E-Mail-Adresse inkl. Aktivierungslink gesendet und somit überprüft, ob die Benachrichtigung funktioniert.

In "MeinPostkorb" werden auch Nachrichten der Finanzverwaltung aus der Databox von FinanzOnline zur Information angezeigt werden.

Dies kann in den Einstellungen zu "MeinPostkorb" deaktiviert werden. Die Zustellung selbst (und somit der Zustellzeitpunkt etc.) erfolgt weiterhin in der FinanzOnline Databox, "MeinPostkorb" erhält die Nachrichten zur Information. Daher werden derartige Nachrichten mit dem Hinweis "FinanzOnline" gekennzeichnet.

Unter dem linken Navigationsmenü werden die Schlagworte der Nachrichten in Ihrer Nachrichtenübersicht angezeigt. Die Versenderin oder der Versender der Nachrichten kann beim Versand der Nachrichten Schlagworte zur Nachricht mitgeben. Die Schlagworte aller Nachrichten werden im Bereich links unterhalb des Menüs angezeigt. Durch einen Klick auf eines der Schlagworte wird die Nachrichtenübersicht entsprechend nach diesem Schlagwort gefiltert (das heißt es werden nur die Nachrichten angezeigt, denen dieses Schlagwort vom Versender zugeordnet wurde).

Schlagworte können nur vom Versender angegeben werden. Eine Zuordnung durch die Empfängerin oder den Empfänger ist nicht möglich.

Weitere Fragen

Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an die absendende Behörde.

Teilnehmer/-innen werden über Namen und Geburtsdatum bzw. weitere Identifikationsdaten im Teilnehmerverzeichnis identifiziert. Es ist nicht notwendig, dass Sie einer Behörde eine Teilnahmekennung nennen.

Nein, die Nachrichten werden nach Ablauf der Abholfrist automatisch gelöscht.

Bitte kontaktieren Sie die versendende Behörde, falls Sie Fragen zum Inhalt einer Nachricht haben. Der Support des elektronischen Postfachs "MeinPostkorb" kann Ihnen lediglich Auskünfte über technische Problemstellungen liefern.

Die vollständige Liste an Dateiformaten, welche Sie empfangen können, finden Sie in den Einstellungen von "MeinPostkorb". Darüber hinaus können Sie weitere Dateiformate definieren, die Sie von Behörden empfangen wollen (z.B. CAD-Dateien). Diese Auswahl dient rein zur Hinterlegung, welche Dateiformate Sie grundsätzlich empfangen können. Ein Rechtsanspruch, dass diese Dateiformate auch tatsächlich zugestellt werden, kann daraus nicht abgeleitet werden.

Fragen und Antworten zur elektronischen Zustellung für Bürgerinnen und Bürger (PDF, 246 KB) (Zusammenfassung)

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Stand: 7. November 2019