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COIN

Coin Logo - Cooperation Innovation

COIN zielt darauf ab, die Forschungs- und Innovationstätigkeit von Unternehmen, vor allem von KMU, zu stimulieren und zu erhöhen, insbesondere das Auslösen von Innovationen, die neu für den Markt bzw. für die Unternehmen sind (COIN-Net). Eine weitere Zielsetzung von COIN ist die Verbesserung und Stärkung der FTI-Strukturen von Forschungseinrichtungen und Fachhochschulen auch unter Berücksichtigung der Kernfunktion gegenüber Unternehmen (COIN-Aufbau). Ein wesentlicher Aspekt von COIN ist dabei die Förderung der verstärkten Zusammenarbeit von Unternehmen mit Einrichtungen (Intermediäre) wie außeruniversitären und kooperativen Forschungseinrichtungen und Impulszentren in Netzwerken für eine effizientere Umsetzung von Wissen in innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen.

Was wird gefördert:

  • Aufbau: Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben mit strategischer Ausrichtung zum Auf- und Ausbau materieller und immaterieller Infrastruktur sowie zum inhaltlich thematischen Kompetenzaufbau von Anbieter und Anbieterinnen der angewandten Forschung wie Fachhochschulen, außeruniversitären bzw. kooperativen Forschungseinrichtungen etc. zur Verbesserung des Angebots anwendungsbezogener FEI-Leistung.

    Im Rahmen der 7. Ausschreibung COIN-Aufbau wurden insgesamt 66 Projekte eingereicht. Von einer unabhängigen Jury wurden 13 Projekte (davon drei Kooperationsprojekte) am 26./27. April 2018 zur Förderung empfohlen und vom BMDW genehmigt. Die genehmigte Bundesförderung beträgt max. rund neun Millionen Euro. Die genehmigten Projekte generieren insgesamt ein Gesamtvolumen von rund 13 Millionen Euro.
  • Netzwerke: Anwendungsorientierte Vorhaben zum Aufbau von Innovationsnetzwerken mehrerer Konsortialpartner (Unternehmen, vor allem KMU, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung und sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen), in denen innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mittels Technologie- und Wissenstransfer neu entwickelt werden (inkl. Aspekte von Open Innovation). Diese Programmlinie beinhaltet auch Ausschreibungen mit anderen europäischen Förderungsagenturen für explizit transnationale Netzwerke (z.B. IraSME - International Research Activities in SME), die auf die Generierung von zusätzlichem Nutzen für österreichische Unternehmen abzielen.

11. Ausschreibung COIN-Netzwerke: erstmals wurde ein Schwerpunkt Digitalisierung gesetzt. Von einer unabhängigen Jury Ende Juni 2019 wurden die besten elf Netzwerkprojekte, davon sechs Projekte mit Digitalisierungsfokus, zur Förderung empfohlen und vom BMDW genehmigt. Die eingesetzte Bundesförderung für die nationalen und internationalen (IraSME) Netzwerke beträgt 4,5 Millionen Euro. Die geförderten Projekte generieren insgesamt ein Gesamtvolumen von 7,4 Millionen Euro.

COIN-Netzwerke: Seit Programmstart 2008 wurden 187 Projekte (national und international/IraSME) mit über 1.000 beteiligten Organisationen gefördert. Dafür wurden insgesamt 71 Millionen Euro an Fördermittel des Bundes investiert.

COIN-Aufbau: Seit Programmstart 2008 wurden 107 Projekte mit 186 beteiligten Organisationen gefördert. Dafür wurden insgesamt 69 Millionen Euro an Fördermittel des Bundes investiert.

Ausblick

NEU: Die 12. Ausschreibungsrunde für COIN-Netzwerke mit optionalen Schwerpunkten "Digitalisierung" und "Open Innovation" ist geöffnet von 2. Dezember 2019 (0:00) bis 27.3.2020 (12:00 MEZ).

Am 13.1.2020 findet dazu eine > Informationsveranstaltung in Wien (Haus der Forschung) statt.

Österreich beteiligte sich am 24. Call ERA-NET IraSME, dessen Einreichfrist am 25. September 2019 (12:00 MEZ) endete. Die Projekte für COIN-Netzwerke (national und international/IraSME werden am 11. Dezember 2019 von einer unabhängigen Expertinnen- und Expertenjury begutachtet.

Förderungen für transnationale Netzwerke waren für kooperierende Unternehmen und Organisationen aus folgenden teilnehmenden Ländern bzw. Regionen möglich: Belgien (Flandern/ Wallonien), Deutschland, Kanada (Alberta), Luxemburg, Österreich, Russland, Tschechien, Türkei.

Mit der Abwicklung dieses Programms ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft beauftragt.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Abteilung Innovationsstrategien und -kooperationen: innovation@bmdw.gv.at