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w-fFORTE - Laura Bassi Centres of Expertise

logo_laurabassi Centres of expertise

Als einmalige Impulsaktion wurden im April 2008 die „Laura Bassi Centres of Expertise" ausgeschrieben und Ende 2009 nach Ablauf eines zweistufigen Auswahlverfahrens implementiert.

Die Idee zu diesem Programm, das gänzlich neue Wege beschreitet, indem es wissenschaftliche Exzellenz UND Gleichstellung UND Managementaspekte, die durch die eingesetzten Auswahlkriterien und des Auswahlverfahren ermöglicht wurden, vereint, wurde vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) gemeinsam mit Partnern aus Forschungseinrichtungen und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) entwickelt; die Abwicklung des Programms erfolgt in der FFG.

Die acht ausgewählten Zentren sind an der Schnittstelle zur Industrie angesiedelt. Sie sind wirtschaftsnah, gendersensibel und teamorientiert ausgerichtet und betreiben angewandte Grundlagenforschung, die vom BMDW, der Industrie und zu einem kleinen Teil vom Forschungsinstitut selbst finanziert wird. Die wissenschaftliche Leitung des Laura Bassi Centres of Expertise liegt bei einer Frau. Die geförderte Laufzeit beträgt maximal sieben Jahre, die Zwischenevaluierung im 4. Jahr entscheidet über die Fortführung der Förderung für weitere drei Jahre.

In der Ausschreibung der Zentren wurden gezielt Frauen ermuntert, sich für die wissenschaftliche Leitung zu bewerben, da man mit dem Programm der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen entgegenwirken und ihnen die eigenständige Gestaltung eines Forschungsinstituts ermöglichen wollte. Gleichzeitig zielte die Ausschreibung jedoch auch auf eine neue Forschungskultur, die auch Management, Führung, Teamorientierung, Karriereentwicklung, Trans- und Interdisziplinarität und die spezifische Gestaltung der Zusammenarbeit von wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Partner als bedeutend für Exzellenz in der anwendungsorientierten Forschung sieht.

Das Impulsprogramm „Laura Bassi Centres of Expertise" versteht sich als "lernende Initiative". Es wird daher begleitend evaluiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu dienen, in der interessierten Öffentlichkeit diskutiert zu werden und damit mögliche Impulse zur Gestaltung anderer FTI-Programme zu setzen.

Kontakt

Abteilung Innovationsstrategien und -kooperationen: innovation@bmdw.gv.at