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Bundes-Mobilien-Verwaltung

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Bundesmobilienverwaltung Mariahilferstraße 88, Wien, Erbaut 1899-1901. Blick in den Innenhof
Bundesmobilienverwaltung Mariahilferstraße 88, Wien, Erbaut 1899-1901. Blick in den Innenhof. Foto: © BmobV, Lois Lammerhuber

Mobil heißt beweglich.
Mobilien sind bewegliche Einrichtungsgegenstände
und Ausstattungsgegenstände.
Zum Beispiel Geschirr, Möbel und Gegenstände im Haushalt.
Auch Dinge wie Vorhangstangen gehören dazu.

Die Bundes-Mobilien-Verwaltung verwaltet
Möbel und Ausstattungsgegenstände,
die aus der Zeit der österreichischen Monarchie stammen.
Österreich war bis zum Jahr 1918 ein Kaiserreich.
Österreich hat die Gegenstände des Kaiserhauses im Jahr 1919 übernommen.

In der Sammlung sind nicht nur Möbel,
wie wir sie heute kennen.
Die Gegenstände zeigen,
wie das Kaiserhaus und seine Bediensteten gelebt haben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundes-Mobilien-Verwaltung
kümmern sich auch um die Ausstellungsgegenstände
in der Silberkammer und im Hof-Mobilien-Depot Möbelmuseum.

Mailänder Tafelaufsatz
Mailänder Tafelaufsatz; Foto: BMobV / Silberkammer-Hofburg Wien / Andreas Gugler

Silberkammer

In der Wiener Hofburg befindet sich die Silberkammer.
Dort wird das historische Tafelgerät aufbewahrt:
Das sind Geschirr und Besteck, Tafelaufsätze und auch Tischwäsche.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundes-Mobilien-Verwaltung
kümmern sich um die Gegenstände und pflegen sie.

Hof-Mobilien-Depot

Im Hof-Mobilien-Depot wurden früher die Möbel aufbewahrt,
die gerade in den Schlössern und Gebäuden der Habsburger
nicht gebraucht wurden.

Heute gibt es dort 165.000 Möbel
und andere schöne und wichtige Gegenstände.

Blick in die Tapeziererwerkstatt_Bearbeitung eines Stuhls
Blick in die Tapeziererwerkstatt, Foto: BMobV / Lois Lammerhuber 

Restaurier-Werkstätten

Die wertvolle Sammlung muss gut erhalten und bewahrt werden.
Deshalb gibt es in der Bundes-Mobilien-Verwaltung eigene Werkstätten
zur Restaurierung der Gegenstände.
Restaurieren bedeutet:
Etwas so reparieren, dass die Gegenstände gut erhalten bleiben.
Verschiedene Expertinnen und Experten erhalten und reparieren die Möbel:
Tischlerinnen und Tischler, Tapeziererinnen und Tapezierer,
Vergolderinnen und Vergolder und ein Schlosser.

Die vielen Objekte sind sehr unterschiedlich verarbeitet.
Man benötigt besondere Kenntnisse und Techniken für ihre Erhaltung.
Einige Handwerkstechniken sind vom Aussterben bedroht.
Das heißt: Es gibt keine Lehr-Ausbildung mehr dafür.
Durch die Pflege und Restaurierung
der historischen Möbel und Gegenstände
können diese Kenntnisse am Leben gehalten
und an Lehrlinge weitergegeben werden.

So leistet die Bundes-Mobilien-Verwaltung ihren Beitrag
zur Erhaltung des kulturellen Erbes von Österreich.