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In der digitalen Welt zurechtkommen

Wer heute an der modernen Gesellschaft teilnehmen will,
muss sich auch mit digitalen Medien auskennen.
Man muss auch beurteilen können,
ob man einer Information vertrauen kann oder nicht.
Zum Beispiel im Internet.

Wer nicht mit Computern und Internet aufgewachsen ist,
tut sich manchmal schwer damit.
Die Wirtschaft möchte das ändern:
Besonders Menschen über 45 Jahre sollen sich
mit dem Smartphone, dem Computer und dem Internet besser auskennen.

Die eigenen digitalen Kenntnisse testen

Dafür hat sich das Ministerium mit der Wirtschaft
und mit Schulen und Universitäten zusammengeschlossen.
Zusammen haben sie ein Modell entwickelt.
Damit kann man testen,
wie gut man sich mit dem Smartphone,
dem Computer und dem Internet auskennt.
Nach dem Test weiß man also,
wie gut man sich mit den digitalen Möglichkeiten auskennt.
Dazu sagt man auch: digitale Kompetenz.
Kompetenz bedeutet also:
Wissen und Können in einem besonderen Bereich.

Der Test wird auch Kompetenz-Check genannt.
Es gibt 6 Kompetenz-Bereiche und 25 Kompetenzen.
Das Test-Ergebnis wird in Stufen eingeteilt.
Je nachdem, welche Stufe man erreicht,
schlägt der Test vor, wo man sich noch verbessern kann.

Weiterlernen und weiter entwickeln

Auf www.fit4internet.at kann man Ausbildungen finden,
die zum eigenen Ergebnis passen.
So kann man weitere digitale Fähigkeiten erlernen,
die für die persönliche und berufliche Entwicklung nützlich sind.

Spezielle Angebote zur digitalen Allgemeinbildung

Derzeit gibt es für diese 3 Gruppen spezielle Angebote:

  • Fit4internet für Kinder und Jugendliche:
    Medienkompetenz und kritische Nutzung
    Dabei lernen Kinder und Jugendliche,
    wie man mit verschiedenen digitalen Medien umgeht.
    Zum Beispiel mit Instagram oder TikTok.
    Sie lernen auch, wie sie beurteilen können,
    ob eine Information dort richtig ist oder nicht.
  • Fit4internet für Berufstätige:
    Digitale Basiskompetenz erwerben
    Hier lernen Menschen,
    wie sie digitale Möglichkeiten und Kenntnisse
    für ihren Beruf einsetzen können.
  • Fit4internet für ältere Menschen und für Menschen,
    die nach einer Pause wieder in einen Beruf einsteigen.
    Das Angebot heißt: Digitalisierungs-Einsteiger-Basistraining

Digitale Berufe

Auch viele Berufe müssen an die heutige Zeit angepasst werden.

Es gibt neue digitale Berufe oder Berufe,
die um digitale Inhalte ergänzt werden.
Zum Beispiel der E-Commerce-Kaufmann.
Das spricht man ungefähr so aus: I Kommörs
Das E steht für elektronisch, Commerce bedeutet Handel.
Handel kann ja auch elektronisch stattfinden,
zum Beispiel wenn man im Internet einkauft.
Die E-Commerce-Kauffrau und der E-Commerce-Kaufmann
sind Fachleute in diesem Bereich.

Expertinnen und Experten in den Bereichen Informationstechnik,
abgekürzt: IT, Telekommunikation und Digitalisierung sind besonders gefragt.

Die Statistik zeigt:
Jeder Arbeitsplatz im IT-Bereich schafft weitere 3 Arbeitsplätze.