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Außenwirtschaft

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Direktinvestitionen

Weltweite Direktinvestitionen – World Investment Report 2019 (PDF, 166 KB)

Die UNCTAD hat in ihrem neuesten Bericht – den World Investment Report (WIR) 2019 – die Entwicklung weltweiter Direktinvestitionen vorgestellt.

Österreichs Direktinvestitionen im Jahr 2019 (PDF, 581 KB)

2019 konnten aktivseitig höhere Zuflüsse bei den Transaktionen verzeichnet werden. Sie verdoppelten sich auf einen Wert in Höhe von 9,7 Milliarden Euro. Die passiven Direktinvestitionen hingegen verzeichneten mit einem Wert von 864 Millionen Euro einen Einbruch. Das ist der niedrigste Wert seit 2002 mit Ausnahme von 2016 - wo sowohl aktiv- als auch passivseitig - negative Transaktionen verzeichnet wurden. Die aktiven Direktinvestitionsbestände stiegen 2019 um 5,0 Prozent, die passiven um 6,2 Prozent.

Direktinvestitionen in den Ost-, Süd- und Mittelosteuropäischen Ländern 2019 (PDF, 651 KB)

Die gesamten Direktinvestitionsflüsse in die Ost-, Süd- und Mitteleuropäischen Länder stiegen, nach einem Rückgang von zwei Jahren in Folge, 2019 um 22 Prozent. Die höchsten Zuflüsse meldete - wie jedes Jahr seit 2003 - Russland, gefolgt von Polen. Die höchsten Zuwachsraten verzeichneten Russland (152 Prozent), Estland (118 Prozent) und die Ukraine (38 Prozent).

Der Direktinvestitionsbestand erreichte 1.306 Milliarden Euro, das entspricht einer Steigerung von 12,0 Prozent gegenüber 2018. Die höchsten Kapitalbestände liegen in Russland, vor Polen und Tschechien. Den größten Bestand pro Kopf hält 2019 Estland. Bei den Beständen in Prozent des BIP liegt Montenegro an der Spitze.

Leistungsbilanz und Dienstleistungshandel

Österreichs Leistungsbilanz 2020 (PDF, 207 KB)

Die österreichische Leistungsbilanz schloss 2020 mit einem Überschuss von knapp 9,5 Milliarden Euro oder rund 2,5 Prozent des BIP. Der Überschuss resultierte aus dem traditionell positiven Saldo der Dienstleistungsbilanz von 7,9 Milliarden Euro, dies ist ein Rückgang von fast 2,0 Milliarden Euro gegenüber dem Jahr 2019.

Österreichs Dienstleistungshandel 2020 (PDF, 429 KB)

Der österreichische Dienstleistungshandel litt 2020 unter den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Die Dienstleistungsexporte sanken um 16,7 Prozent auf 56,8 Milliarden Euro, die Dienstleistungsimporte um -16,2 Prozent auf 48,9 Milliarden Euro. Die Exportquote (Dienstleistungsexporte in Prozent des BIP) sank auf 15,1 Prozent, die Importquote auf 13,0 Prozent. Der Bilanzüberschuss verringerte sich um knapp 2 Milliarden Euro auf 7,9 Milliarden Euro.

Warenverkehr

Warenverkehr aktuell - Jänner bis Mai 2021 (PDF, 174 KB)

Laut den von der Statistik Austria veröffentlichten Daten für Jänner bis Mai 2021 betrugen die Exporte 66,1 Milliarden Euro und lagen damit um 15,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Die Importe verzeichneten einen Zuwachs um 19,2 Prozent auf 69,6 Milliarden Euro. Das Warenverkehrsbilanzdefizit liegt bei -3,5 Milliarden Euro (Jänner bis Mai 2020: ‑1,0 Milliarden Euro).

Warenverkehr Jänner bis Dezember 2020 (PDF, 145 KB)

Laut den von der Statistik Austria veröffentlichten Daten für 2020 betrugen die Exporte 142,6 Milliarden Euro und lagen damit um 7,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Importe verzeichneten einen Rückgang von 8,5 Prozent auf 144,4 Milliarden Euro. Das Warenverkehrsbilanzdefizit verringerte sich auf -1,9 Milliarden Euro (Jänner bis Dezember 2019: ‑4,3 Milliarden Euro).

Warenverkehr nach Bundesländern (PDF, 315 KB)

Laut den von der Statistik Austria veröffentlichten Daten für 2020 nach Bundesländern gab es pandemiebedingt teils sehr starke Rückgänge bei Exporten und Importen. Die geringsten Exportrückgänge verzeichneten Tirol und Vorarlberg, die sich auch bei den Importen am stabilsten hielten. Tirols Importe lagen sogar etwas höher als im Vorjahr.

Weiterführende Informationen

Außenwirtschaftlichen Studien siehe Publikationen - Außenwirtschaftliche Studien

Kontakt

Handels- sowie wettbewerbspolitische Analysen und Strategien: AWFakten@bmdw.gv.at