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E-Government Monitor

Seit 2011 beleuchtet die Untersuchung jährlich die aktuelle E-Government-Situation in Deutschland. Seit 2012 werden Österreich und die Schweiz als Vergleichsländer herangezogen. Dabei werden Interviews und Analysen zu Bekanntheit, Nutzung, Zufriedenheit, Nutzungsbarrieren und der Identifikation im Zusammenhang mit digitalen Behördengängen durchgeführt.

Der E-Government Monitor 2020, vorgestellt am 20.10.2020, bescheinigt Österreich den Spitzenplatz in der DACH-Region. Exzellente Elektronische Behördengänge, hohe Bekanntheit und Nutzung von E-Government-Verfahren sowie große Zufriedenheit mit der Elektronische Steuererklärung verhelfen der Republik wieder zum ersten Platz in der aktuellen E-Government Studie.

In der aktuellen Corona-Krise hat das digitale Angebot der Verwaltung das Image von E-Government-Verfahren in der Bevölkerung positiv beeinflusst. Darüber hinaus weist die Studie der Republik in Bezug auf "Die prompte Reaktion der Behörden auf die Pandemie – im Sinne einer schnellen Bereitstellung digitaler Alternativen" im Ländervergleich die besten Werte aus. Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher sind mit der Abwicklung der Behördengänge während der Corona-Epidemie sehr zufrieden. Daraus resultiert eine höhere Aufgeschlossenheit gegenüber den digitalen Diensten. Gleichzeitig finden hierzulande 77 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer die digitalen Möglichkeiten als Erleichterungen gegenüber dem traditionellen Gang zum Amt.

Hinsichtlich der Bekanntheit der Online-Verwaltungsangebote liegt Österreich im Ländervergleich in Spitzenposition (AT 97, CH 94 und DE 93 Punkte). Real nutzen im Jahr 2020 in Österreich 72 Prozent, in der Schweiz 60 Prozent und in Deutschland 54 Prozent der untersuchten Onlinerinnen und Onliner digitale Verwaltungsangebote. Zudem ist ein Zuwachs von neun Prozent für Österreich (DE nur sechs Prozent) im Bereich "bisherige Nutzung konkreter Dienste" (Online Anträge staatlicher Unterstützungsleistungen wie z.B. Soforthilfe Corona und Arbeitslosengeld) zu verzeichnen. Bei der "regelmäßigen Verwendung" – Nutzungshäufigkeit – von E-Government Angeboten liegt der Wert in Österreich wie in den letzten Jahren bei 3,5 Aktivitäten pro Jahr (in DE 3,2 und in der CH 3,1 Aktionen pro Jahr).   

Im Untersuchungsfeld "Bisherige Nutzung konkreter Dienste" sticht bei den genutzten Online-Leistungen die "Elektronische Steuererklärung" in Österreich heraus. Die Republik liegt hier mit einer Zufriedenheit von neun von zehn Nutzern erneut im Spitzenfeld – drei von vier Personen nutzen dieses Verwaltungsservice. 97 Prozent der in Österreich interviewten Personen verfügen über ein Smartphone und haben damit die Möglichkeit, über die App "Digitales Amt" Behördengänge mobil abwickeln zu können.

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Kontakt

Digitalisierung und E-Government: digitalisierung@bmdw.gv.at