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E-Government Monitor

eGovernment Monitor 2021: Österreich weiterhin an der Spitze im E-Government in der DACH-Region.

Seit 2011 beleuchtet die Untersuchung jährlich die aktuelle E-Government-Situation in Deutschland. Seit 2012 werden Österreich und die Schweiz als Vergleichsländer herangezogen. Dabei werden Interviews und Analysen zu Bekanntheit, Nutzung, Zufriedenheit, Nutzungsbarrieren und der Identifikation im Zusammenhang mit digitalen Behördengängen durchgeführt.

Hohe Bekanntheit und Nutzung der heimischen E-Government Services bringen Österreich erneut 1. Platz in aktueller E-Government Studie zu Österreich, Deutschland und der Schweiz. In Österreich und der Schweiz wurden wie im Vorjahr circa 1.000 Personen befragt, in Deutschland 7.851 (circa 500 je Bundesland), um erstmals eine Detailbetrachtung der E-Government Situation in den einzelnen Bundesländern zu ermöglichen. Grundgesamtheit sind Personen in Privathaushalten in den drei untersuchten Ländern ab 18 Jahren, die das Internet privat nutzen. Die Erhebung erfolgte mittels Online-Befragung. Zielgruppe der Studie sind Fachpublikum und Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Die diesjährige Untersuchung belegt für Österreich erneut Spitzenwerte sowie einen deutlichen Vorsprung bei Bekanntheit und Nutzung von E-Government Angeboten im Vergleich mit unseren Nachbarn.

Österreich liegt bei der digitalen Verwaltung in klarer Top-Position und liegen weiterhin an der Spitze der DACH-Region. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz wird das elektronische Amt bei uns häufiger genutzt und ist bekannter. Die Studie eGovernment MONITOR erlaubt, die Fortschritte in der digitalen Verwaltung einzuordnen und aktuelle Aufgaben abzulesen. Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger wachsen. 

Konkret punktet Österreich im eGovernment Monitor hinsichtlich der Bekanntheit und Nutzung der zentralen E-Government Portale mit dem One-Stop E-Government Portal oesterreich.gv.at für Bürgerinnen und Bürger und hält im Ländervergleich mit 83 Prozent Platz 1 vor der Schweiz mit 59 Prozent und Deutschland mit 33 Prozent. Auch im Untersuchungsfeld der gesamten Nutzung von E-Government Angeboten erzielt Österreich mit 76 Prozent (+ vier Prozent) wie im Vorjahr Platz 1 und kann den Abstand zu den Vergleichsländern Schweiz mit 60 Prozent und Deutschland mit 52 Prozent weiter ausbauen. Die Verwaltung muss mit den Trends gehen. Die Marktdurchdringung von Smartphones beträgt 94 Prozent. Das E-Government wird kontinuierlich zum M-Government weiterentwickelt. In der Kategorie Zufriedenheit mit kommunalen Online-Services liegt Österreich im Hinblick auf die Zuverlässigkeit und Bedienungsfreundlichkeit gleichauf mit der Schweiz mit jeweils 66 Prozent vor Deutschland mit 47 Prozent.

Insgesamt zeigte die Studie, dass die aktuelle Corona-Pandemie einen deutlichen Digitalisierungsschub bewirkte, der in allen drei Ländern zu einem raschen Ausbau der elektronischen Verwaltungsservices beiträgt. Und die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die digitalen Alternativen angenommen werden: Bereits 80 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher suchen online nach Informationen, Zuständigkeiten und Öffnungszeiten von Verwaltungsangeboten. Die stärksten Zuwächse gibt es in den Bereichen Online-Terminvereinbarung mit einem Sprung um sieben Prozent auf 52 Prozent und in der digitalen Kommunikation mit der Behörde mit einem Plus von vier Prozent auf 54 Prozent. Die Online-Vereinbarung von Amtsterminen wird als zweitbeste Errungenschaft der Pandemie gesehen.

Darüber hinaus erachten die Befragten vor allem den Ausbau der Online-Einkaufsmöglichkeiten, den Dokumentenaustausch mit Behörden, (freiwilliges) Home-Office und digitale Anwendungen zur Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen (Zoom, Teams etc.) als positive Begleiterscheinungen der Pandemie.

Weitere Informationen

Kontakt

Digitalisierung und E-Government: digitalisierung@bmdw.gv.at