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Open Government Data (OGD)

Open Government wird als ein Sammelbegriff für unterschiedliche Konzepte und Visionen verwendet, die sich mit bestimmten Facetten einer Öffnung von Staat und Verwaltung auseinandersetzen.

Open Government Data (OGD) sind jene nicht-personenbezogenen und nicht-infrastrukturkritischen Datenbestände, die im Interesse der Allgemeinheit ohne jedwede Einschränkung zur freien Nutzung, zur Verbreitung und zur Weiterverwendung frei zugänglich gemacht werden. Open Government Data wird das Potenzial zugesprochen, den gesellschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt in vielen Bereichen nachhaltig zu fördern. Durch die Nutzbarmachung von nicht-personenbezogenen Informationen des öffentlichen Sektors wird die Entwicklung neuer Produkte und Dienste gefördert sowie das Wirtschaftswachstum in Österreich unterstützt. Überdies wird Open Government Data als adäquates Werkzeug gesehen, um die Transparenz des Verwaltungshandelns zu erhöhen, eine bessere Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Forschung, Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen und die Demokratie zu stärken.

Bei der Auswahl der zu veröffentlichenden Daten ist zu beachten, dass jene Daten ausgewählt werden, die für die Nutzerinnen und Nutzer wirklich interessant und brauchbar sind.

data.gv.at

Der Start des österreichischen One-Stop-Open-Government-Data-Metaportals am 18. April 2012 war ein wichtiger Schritt am Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung von Open Government Data in Österreich. Mit data.gv.at wurde ein zentraler Katalog für offene Daten in Österreich geschaffen, der es Nutzerinnen und Nutzern rasch und einfach ermöglichen soll, die gewünschten Daten über eine einzige elektronische Anlaufstelle zu finden.
data.gv.at bietet in der aktuellen Version Filtermöglichkeiten auf Datensätze und daraus entstandene Anwendungen sowie sichtbare Verknüpfungen zwischen Datensätzen und den Anwendungen. Sowohl der Katalog als auch die Anwendungsliste sind durchsuchbar. Den teilnehmenden Stellen ist es möglich, Daten selbst einzupflegen und Verwaltungsdaten auf der Bundesplattform zu speichern. Bis dato wurden von vielen einbringenden Stellen über 19.000 Datensätze veröffentlicht und darauf basierend an die 400 Anwendungen erstellt.

Kooperationsvertrag für den Betrieb data.gv.at

Die Länder und der Bund regeln in einem Kooperationsvertrag die gemeinsame Gestaltung von data.gv.at. Das Bundeskanzleramt hat mit dem Bundesrechenzentrum einen Vertrag zum Betrieb und zur Nutzung vom zentralen Bundesportal data.gv.at geschlossen.
Demnach können alle öffentlichen Stellen nicht nur Metadatensätze auf data.gv.at einbringen, sondern auch ihre Datensätze gegen Entgelt speichern. So nutzt zum Beispiel die Stadt Wien direkt die CKAN-Instanz (Comprehensive Kerbal Archive Network) von data.gv.at und verlinkt von ihrer Seite auf den Wien Katalog direkt in data.gv.at. Damit können die Kosten für den Betrieb eines eigenen Portals durch die gemeinsame Nutzung massiv reduziert werden.

Der Kooperation können weitere öffentliche Stellen beitreten und sich an der gemeinsamen Weiterentwicklung von data.gv.at beteiligen. Das Einbringen von Metadaten ist weiterhin für alle öffentlichen Stellen ohne zusätzliche Vereinbarung und Kosten möglich und auch erwünscht.

Weiterführende Informationen

EDP E-Learning-Programm zu OGD

OGD-Dokumente am Reference-Server

Creative Commons Namensnennung 3.0 Österreich (CC BY 3.0)

Open Data Maturity in Europe 2017

data.gv.at

data.gv.at-Benutzerhandbuch (PDF)

Prinzipien von Open Government Data (PDF 80kB)

Kontakt

Digitalisierung und E-Government: digitalisierung@bmdw.gv.at