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Österreichischer Gründerpreis "Phönix 2021"

Vier hervorragende Unternehmen wurden am 20.04.2022 in der Industriellenvereinigung mit dem österreichischen Gründerpreis PHÖNIX ausgezeichnet.

Der Gründerpreis PHÖNIX holt erfolgreichen Wissenstransfer vor den Vorhang und prämiert die besten Start-ups, Spin-offs, Prototypen und Female Entrepreneurs des Landes.

Gründerpreis Phönix 2021
Foto: Preisträgerinnen und Preisträger PHÖNIX 2021; Foto: aws/ Rauchenberger

Erfolgreicher Wissenstransfer ist die Basis für viele Innovationen und stärkt damit nachhaltig den Innovations- und Wirtschaftsstandort Österreich. Um diese Innovationen auch entsprechend vor den Vorhang zu holen, werden die besten Projekte des Landes jährlich mit dem Gründerpreis PHÖNIX ausgezeichnet.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) wird der Wettbewerb veranstaltet, um die besten Start-ups, Spin-offs und Prototypen einem breiten Publikum vorzustellen. Zudem wurde in der Kategorie Female Entrepreneurs ein eingereichtes Projekt prämiert, um den besonderen Beitrag von Frauen als Forscherinnen, Gründerinnen oder Geschäftsführerinnen entsprechend zu zeigen. Mit diesem Signal soll das Potenzial von Frauen in Hightech-Gründungen besonders sichtbar gemacht werden und Role Models für künftige Entrepreneurinnen geschaffen werden.

In der aktuellen Runde waren 20 Projektteams aus insgesamt 205 Einreichungen für den Gründerpreis nominiert, nun wurden die besten Projekte im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Haus der Industrie vorgestellt.

Die Besten in vier Kategorien

Der österreichische Gründerpreis PHÖNIX wird von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) in Kooperation mit der Industriellenvereinigung (IV) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) organisiert. Der Preis wird in vier Kategorien verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger gewinnen neben Urkunde und Trophäe die Teilnahme bei einem einschlägigen (digitalen) Event im Wert von 5.000 Euro. Einreichen konnten alle Start-ups und Spin-offs, die ihren Firmensitz in Österreich haben und nach dem 1. Jänner 2015 gegründet wurden. Mit dabei sind auch verschiedene Teams von Universitäten und Forschungseinrichtungen für die Kategorie Prototyp. Neben innovativen Ideen wurde bei der Auswahl der Nominierten ein besonderes Augenmerk auf ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der UN-Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) gelegt.

Von einer Fachjury wurden unter 20 nominierten Unternehmen heuer folgende Preisträgerinnen und Preisträger gekürt:

Siegerin Kategorie Female Entrepreneurs: Julie Rosser, Gründerin und Geschäftsführerin von Pregenerate GmbH
Mittels einer neuartigen Knorpel-on-a-Chip-Technologie werden Ärzte bei der Identifizierung der besten verfügbaren Behandlung bei Osteoarthritis unterstützt.

Sieger Kategorie Prototyp: CellEctric Biosciences GmbH
Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, um die Diagnose bei einer Sepsis um das 10-fache zu beschleunigen. Dieser disruptive Technologievorsprung wird die Mortalität bei Sepsen halbieren.

Sieger Kategorie Spin-Off: AgroBiogel GmbH, Ausgründung der Universität für Bodenkultur Wien
Mit AgroBiogel überstehen (Nutz-)Pflanzen Trockenheit über längere Zeiträume. Bis zu 40 Prozent Bewässerungswasser kann dadurch eingespart werden. Durch den Einsatz von recyceltem Material ist AgroBiogel ein Vorzeigebeispiel nachhaltiger Kreislaufwirtschaft.

Sieger Kategorie Start-up: Lambda Wärmepumpen GmbH
Die neu entwickelte Wärmepumpe punktet mit einer der sogenannten 3K Technologie: die Strömungsmechanik ist dabei auf einen optimalen Wärmefluss abgestimmt. Damit wird der Wärmeübergang um bis zu dem 6-fachen zu herkömmlichen Geräten verbessert. Der Einsatz reduziert die jährlichen Stromkosten um mehr als ein Viertel gegenüber Geräten mit dem A+++ Energielabel nach EN14825.

Weitere Details zum Wettbewerb finden Sie unter www.gruenderpreis-phoenix.at

Weiterführende Informationen

Kontakt

Unternehmensgründung@bmdw.gv.at

Daniela Kopriva-Urbas: daniela.kopriva-urbas@bmbwf.gv.at