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Agenda 2030 Umsetzung in Österreich/BMDW

Mit der Agenda 2030 verpflichten sich alle 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zur Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bis 2030. In Österreich wurden auf Bundesebene die Bundesministerien mit Ministerratsbeschluss vom 12. Jänner 2016 zur kohärenten Umsetzung der SDGs beauftragt.

Der Ministerratsbeschluss vom Jänner 2016 verpflichtet die Bundesministerien zur kohärenten Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen in den bestehenden Strategien, Programmen und Maßnahmen.

In einem ersten Schritt wurde eine Bestandsaufnahme auf Bundesebene gestartet. Alle Bundesministerien haben überprüft, zu welchen der 17 SDGs nationale und/oder internationale bestehender Strategien, Programme und Maßnahmen vorliegen. Die Darstellung der Beiträge der Bundesministerien zur Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung durch Österreich ist die "Darstellung 2016 (PDF, 2 MB)". Nähere Informationen finden Sie unter www.sdg.gv.at.

Dementsprechend finden die Agenda 2030 / SDGs bei allen relevanten Programmen, Strategien oder Maßnahmen im BMDW Berücksichtigung. Auch setzt die Außenwirtschaftsstrategie vom Dezember 2018 das Ziel, die SDGs und den globalen Trend zur Nachhaltigkeit verstärkt als Marktchance zu kommunizieren und das Innovationspotenzial nachhaltiger Entwicklung bestmöglich zu nutzen.

Die Identifikation der mit den SDGs verbundenen Chancen setzt die Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder voraus. Das Expertenwissen staatlicher Akteure, von Unternehmen und von Nichtregierungsorganisationen soll gebündelt werden.

Die SDGs dienen Unternehmen als Orientierungsrahmen und helfen auch, Marktchancen und Projekte im internationalen Umfeld zu erkennen. Die Berücksichtigung der SDGs trägt auch dazu bei, unter sich verändernden Bedingungen erfolgreich zu wirtschaften. Sie können Innovationen fördern und eröffnen Unternehmen großes ökonomisches Potenzial.

Die österreichische Außenwirtschaftspolitik rückt die österreichischen Unternehmen in den Fokus und setzte zur Umsetzung der Agenda 2030 die Initiative "SDG Business Forum - Österreichs Wirtschaft und die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung".

Freiwilliger Nationaler Bericht Österreichs zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele mit Themenschwerpunkt Digitalisierung

Österreich präsentierte seinen ersten Freiwilligen Nationalen Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele / SDGs (FNU) im Rahmen des Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen am 15. Juli 2020. Der Bericht ist eine gesamtstaatliche Bestandsaufnahme von Maßnahmen, Erfolgsgeschichten und Initiativen zur Umsetzung der Agenda 2030, aber auch eine Darstellung weiterhin bestehender Herausforderungen und eines Ausblicks. Die Schwerpunkte des Berichts sind Digitalisierung, Frauen, Jugend und Leaving no one behind und Klimaschutz und Klimawandelanpassung. Nähere Informationen finden Sie unter Berichterstattung Agenda 2030.

Die Hauptbotschaften des Berichts sind auf der Seite der VN auf der Österreichischen Länderwebsite (Englisch) veröffentlicht.

Diese kurz gefassten Hauptbotschaften können Sie zudem hier in deutscher Sprache abrufen: Österreichs Freiwilliger Nationaler Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele/SDGs (FNU) - Hauptbotschaften

Erstellt wurde der Bericht unter Einbindung von Vertreterinnen und Vertretern der Bundesministerien, der Bundesländer, des Städte- und Gemeindebundes, der Sozialpartner, der Zivilgesellschaft, von Wirtschaft und Wissenschaft.

Der österreichische FNU in deutscher und englischer Sprache wurde auf der Länderseite der Vereinten Nationen veröffentlicht.

 

Weiterführende Informationen

Kontakt

OECD, Nachhaltigkeit: nachhaltigkeit@bmdw.gv.at