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Welche Chemikalien sind von der CWK betroffenen?

Die vollständige Auflistung der Chemikalien ist aus der Anlage 4 1. AußWV 2011 zu entnehmen.

Kategorie 1:

Hochtoxische Kampfstoffe und deren direkte Vorstufen. Ihre Herstellung ist in Österreich grundsätzlich nur in kleinen Mengen und dann nur für besondere Forschungszwecke erlaubt.
(Beispiele: Sarin, Soman, Tabun, Lewisite und Loste)

Kategorie 2:

Giftige Schlüsselchemikalien zur Chemiewaffenproduktion, die z.B. aber auch zur Herstellung von Flammschutzmittel, Insektiziden, Pharmazeutika oder Textilhilfsmittel geeignet sind.
(Beispiele: Amiton, Arsentrichlorid, Thiodiglykol)

Kategorie 3:

Massenprodukte der Chemischen Industrie mit vielfältigen industriellen Anwendungsmöglichkeiten, ehemalige chemische Waffen und deren Vorprodukte.
(Beispiele: Phosgen, Cyanwasserstoff, Äthanolamine)

Kategorie 4:

Organische Chemikalien, die Fluor, Phosphor oder Schwefel enthalten (PSF-Chemikalien) bei einer Jahresproduktion über 30 Tonnen

Kategorie 5:

Alle anderen organischen Chemikalien mit einer jährlichen Produktionsmenge von über 200 Tonnen. (Davon ausgenommen sind Kohlenwasserstoffe und Sprengstoffe)

Kategorie 6:

Reizstoffe die zum Beispiel in Pfeffersprays zum Einsatz kommen
(Beispiele: CA, CN, CR)

Kontakt

Abteilung "Außenwirtschaftskontrollen" - aussenwirtschaftskontrollen@bmdw.gv.at

Nationale Behörde zur Chemiewaffenkonvention: post.cwk@bmdw.gv.at