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Österreichs Wirtschaftsbeziehungen mit Asien und dem Pazifikraum

Asien (ohne GUS-Asien Staaten)

Asien und Pazifik, auf das etwa 60 Prozent der Weltbevölkerung und knapp 50 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung entfallen, erwies sich auch 2018 wieder als verlässlicher Wachstumsmotor der Weltwirtschaft. Österreich wickelt derzeit rund zehn Prozent seines Warenhandels mit dieser dynamischen Region ab.

Das österreichische Warenhandelsvolumen mit der Region stieg gemäß den Daten für 2018 weiter und erreichte einen Wert von rund 30,6 Mrd. Euro. Die österreichischen Warenexporte nach Asien und Pazifik stiegen dabei um 7,4 Prozent, während die österreichischen Warenimporte aus Asien und Pazifik um 6,9 Prozent zulegen konnten.

Die wichtigsten asiatischen Absatzmärkte für österreichische Exportgüter waren auch im Jahr 2018 China (2,7 Prozent der österreichischen Gesamtexporte), Japan (1,0 Prozent), Südkorea (0,9 Prozent), Australien (0,8 Prozent) und Indien (0,6 Prozent). Diese Staaten verzeichneten ebenfalls zum Teil kräftige Anstiege der Exporte (China 9,6 Prozent, Japan 10,7 Prozent, Südkorea 3 Prozent, Australien 3,5 Prozent und Indien 22,4 Prozent). In absoluten Zahlen betrug die Steigerung rund 750 Mio. Euro.

Innerhalb Asiens gibt es einen Block, der in den vergangenen Jahren besonders durch dynamische Wachstumskennzahlen hervorstach: ASEAN. Von 2017 auf 2018 erhöhte sich der Warenhandel Österreichs mit dieser Region um 2 Prozent. Rund 1,5 Prozent des österreichischen Warenhandels entfällt auf diese Region. Innerhalb der Region nehmen derzeit drei Staaten aufgrund des Handelsvolumens eine Sonderrolle ein. Vietnam, Malaysia und Thailand. Nach Vietnam wird in naher Zukunft voraussichtlich auch Thailand die Eine-Mrd. Euro Handelsschallmauer durchbrechen, da sich in den ersten Monaten des Jahres 2019 der positive Handelstrend fort setzt.

Nicht unerwähnt dürfen ferner Australien und Neuseeland bleiben. Australien rangierte 2018 an 25. Stelle der österreichischen Exportdestinationen. Neben Ihrer wirtschaftlichen Bedeutung verhandelt die Europäische Union derzeit Freihandelsabkommen mit beiden Ländern, was in Zukunft zu einer zusätzlichen Steigerung des Handels führen wird.

Innerhalb der Asien und Pazifik Gruppe befinden sich mit Hinblick auf die höchsten Exportsteigerung 2018 auch exotische Länder wie Fidschi (969,0 Prozent), Kambodscha (282,8 Prozent), Brunei (171,4 Prozent), Papua-Neuguinea (164,8 Prozent) oder die Amerikanischen Überseeinseln (100 Prozent). Die Entwicklung ist sehr positiv, doch muss darauf hingewiesen werden, dass das Ausgangsniveau oftmals sehr niedrig ist und jahresbezogene Projektgeschäfte für sprunghafte Anstiege sorgen können.

Kontakt

Asien und Pazifik: wirtschaftsbeziehungen-asien-pazifik@bmdw.gv.at