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Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen mit Europa

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sind für die österreichische Wirtschaft die wichtigsten Handelspartner. Der EU-Raum ist somit das wichtigste Zielgebiet für den österreichischen Außenhandel. Durch seine geostrategische Rolle im Herzen Europas ist Österreich vor allem ein wirtschaftspolitischer Brückenbauer und auch bedeutender Investor nicht nur in den EU-Mitgliedsstaaten in Osteuropa und im Donauraum, sondern auch in den mittel-und osteuropäischen Ländern (MOEL). Deshalb nimmt Österreich auch im laufenden EU-Erweiterungsprozess mit diesen Ländern eine wichtige Vermittlerrolle ein.

Der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) mit den EFTA-Staaten Liechtenstein, Norwegen und Island, sowie die Schweiz als nicht EWR-Mitglied, spielen als österreichische Handelspartner auch eine wichtige Rolle.

Die Handelsbeziehung mit den Westbalkanländern sind traditionell stark. So betrug das Gesamthandelsvolumen 2020 knapp 2,7 Milliarden Euro, wovon Österreich rund 1,4 Milliarden Euro exportierte.

Durch die von der EU verhängten Wirtschaftssanktionen gegen die Russische Föderation (RF) sind Österreich und alle EU-Mitgliedsstaaten nunmehr gefordert, sich verstärkt um bedeutende Drittmärkte zu bemühen.

Beziehungen Österreichs mit Europa

Der wichtigste Handelspartner für Österreich ist und bleibt die Bundesrepublik Deutschland. Das Handelsvolumen mit der Bundesrepublik Deutschland betrug im Jahr 2020 93,9 Milliarden Euro, alleine die Exporte beliefen sich auf 43,4 Milliarden Euro, welche einen Gesamtexportanteil von 30,5 Prozent der gesamten österreichischen Wirtschaft ausmachten. Mit 52,8 Milliarden Euro ist die Bundesrepublik Deutschland innerhalb Europas der wichtigste Investor Österreichs. Umgekehrt gibt es 31,6 Milliarden Euro an österreichischen Investitionen nach Deutschland.

Unter dem Ranking der zehn wichtigsten Handelspartner Österreichs im Exportsektor entfielen 2020, neben der Bundesrepublik Deutschland, alleine fünf weitere auf EU-Mitgliedsstaaten wie Italien (8,8 Milliarden Euro), Frankreich (6,1 Milliarden Euro), Polen (5,5 Milliarden Euro), die Tschechische Republik (5,1 Milliarden Euro), Ungarn (4,9 Milliarden Euro); die Schweiz ist mit 7,5 Milliarden Euro die viertwichtigste Exportdestination.

Das Gesamthandelsvolumen mit der EU betrug 2020 195,2 Milliarden Euro, davon 96,4 Milliarden Euro an Exporten. Die Exporte in die EFTA-Staaten betrugen 2020 8,4 Milliarden Euro.

Darüber hinaus ist Österreich auch in Mittel- und Südosteuropa ein wichtiger Investor. Alleine die Exporte in die mittel-und osteuropäischen Länder (MOEL) betrugen 2020 27,6 Milliarden Euro.

Weiterführende Informationen

Kontakt

wirtschaftsbeziehungen-europa@bmdw.gv.at