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Coronavirus Maßnahmen

Inhalte der Seite

Allgemeine Informationen zu COVID-19

Hier finden sich aktuelle Hinweise zu möglichen Übertragungswegen, sowie Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen.

Infoline Coronavirus: 0800 555 621
Allgemeine Informationen zu Übertragung, Symptomen, Vorbeugung (Erreichbarkeit sieben Tage in der Woche, von 07:00 bis 20:00 Uhr)

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten, erkrankt zu sein, bleiben Sie zu Hause und wählen Sie bitte 1450.

Die IATA (International Air Transport Association) hat eine Liste mit Einreisebeschränkungen veröffentlicht. Eine Liste aktueller Meldungen über Flugeinschränkungen bietet Austrian Wings.

Für aktuelle Mitteilungen und um die Richtigkeit der Informationen zu bestätigen, empfehlen wir Ihnen, sich zusätzlich auf den offiziellen Webseiten der Fluggesellschaften sowie deren Twitter-Accounts zu informieren.

Das BMDW hat eine Task Force "Wirtschaft COVID-19" eingerichtet, in der Vertreter ausländischer Behörden, sowie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Industriellenvereinigung (IV) zur bestmöglichen Unterstützung der österreichischen Unternehmen zusammentreffen. Anfänglich auf China beschränkt, befasst sich diese Task Force mit Herausforderungen österreichischer Unternehmen auf globaler Ebene.

Sollte Ihr Unternehmen Schwierigkeiten aufgrund unterbrochener internationaler Lieferketten haben, so besteht die Möglichkeit, unter folgender Adresse wirtschaft.covid-19@bmdw.gv.at Ihr Problem an uns zu übermitteln, damit dieses im Rahmen der Task Force Wirtschaft COVID-19 mit Vertretern ausländischer Botschaften in Wien, mit dem Ziel der raschen Lösung des Problems, diskutiert werden kann.

Wenn Sie den Infopoint direkt erreichen wollen, rufen Sie bitte unter 0590900-4352 an oder schicken Sie uns eine Online-Anfrage.

Die Hotline erreichen Sie Montag bis Freitag von 08:00 bis 20:00 Uhr.

Hinweis: Aufgrund der vielen Anfragen, kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Wir empfehlen Ihnen, unsere FAQ für Unternehmen zu lesen und ersuchen um Ihr Verständnis. Gesundheitsinfos bietet die AGES-Seite.

Informationen für Unternehmen

Wen fördert die aws?
Unterstützt werden gewerbliche und industrielle KMU, EPU, alle freien Berufe und auch Landwirtschaftsbetriebe.

Was fördert die aws - wie und in welcher Höhe?
Unterstützt werden Betriebsmittelfinanzierungen (z.B. Wareneinkäufe, Personalkosten, Versicherungen, KFZ-Kosten, Leasingraten, Miete) an gesunde Unternehmen, die aufgrund der gegenwärtigen "Coronavirus-Krise" über keine oder nicht ausreichende Liquidität zur Finanzierung des laufenden Betriebes verfügen bzw.. deren Umsatz- und Ertragsentwicklung durch Auftragsausfälle oder Marktänderungen beeinträchtigt ist. Darüber hinaus können auch Kreditstundungen bereits bestehender Finanzierungen in die Garantien mitaufgenommen werden.
 
Künftig werden drei Garantie-Varianten angeboten:

  • 1. Basis-Variante mit 90 Prozent Garantiequote

Garantiequote: 90 Prozent
Kredithöhe: bis zu 27,7 Millionen Euro
Zinssatzobergrenze: 1 Prozent p.a. fix
Garantieentgelt: laut beihilfenrechtlichen Bedingungen ab 0,25 Prozent für ein Jahr Laufzeit, 0,5 Prozent im zweiten und dritten Jahr, 1 Prozent ab dem vierten Jahr.

Kredit- und Garantiehöhe:
Bei Krediten, deren Laufzeit über den 31. Dezember 2020 hinausgeht, dürfen folgende Kredithöchstbeträge nicht überschritten werden:
a)    das Doppelte der gesamten jährlichen Lohn- und Gehaltssumme des geförderten Unternehmens im Jahr 2019, oder
b)    25 Prozent des Gesamtumsatzes des geförderten Unternehmens im Jahr 2019, oder
c)    in angemessen begründeten Fällen und auf der Grundlage einer Selbstauskunft, in dem der Liquiditätsbedarf des geförderten Unternehmens dargelegt ist, kann der Kreditbetrag erhöht werden, um den Liquiditätsbedarf für die kommenden 18 Monate bei KMU abzudecken.

"Unternehmen in Schwierigkeiten" nach EU-Definition sind nicht garantiefähig.

  • 2. Kleinkredit-Variante bis zu EUR 500.000 mit 100 Prozent Garantiequote

Garantiequote: 100 Prozent
Kredithöhe: bis zu 500.000 Euro (auch in Teilbeträgen nutzbar)
Zinssatzobergrenze: 3-Monats-EURIBOR + 75 Basispunkte, in den ersten beiden Jahren gecapped mit 0 Prozent p.a. fix
Garantieentgelt: keines
Laufzeit: es ist eine verpflichtende tilgungsfreie Zeit bis zum 1.Jänner 2021 vorzusehen

„Unternehmen in Schwierigkeiten“ nach EU-Definition sind nicht garantiefähig.

Das garantiewerbende Unternehmen muss erklären, dass es bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben oder bei Verwendung der garantierten Kreditmittel zu anderen Zwecken als zu jenen, zu denen sie gewährt wurden, strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann und mit empfindlichen Freiheits- oder Geldstrafen rechnen muss.

  • 3. De-Minimis-Variante mit 80 Prozent Garantiequote

Garantiequote: 80 Prozent
Kredithöhe: bis zu 1,5 Millionen Euro (soweit der volle de-minimis-Rahmen noch zur Verfügung steht)
Zinssatzobergrenze: keine
Garantieentgelt: keines
Unternehmen für die Reorganisationsbedarf (URG-Kriterien) vorliegt oder für die ein Insolvenztatbestand vorliegt, sind nicht garantiefähig

Bedingungen für alle drei Varianten gleich

Laufzeit: 5 Jahre (bei der 100 Prozent-Variante mit einer verpflichtenden tilgungsfreien Zeit bis zum 1.Jänner 2021)
Verwendungszweck: Liquiditätsstärkung in Form von Betriebsmittelkrediten für Kosten im Zusammenhang mit der Krise (d.h.. Personalkosten, Sachkosten, Leasing usw.) und Stundung von bestehenden Finanzierungen
Sicherheiten: aws verzichtet auf Sicherheiten
Unternehmensgröße: KMU nach EU-Definition

Abwicklung

Erfolgt auf unbürokratischem Weg durch die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)
Die Garantien werden über ein Schnellverfahren abgewickelt, das eine Garantieübernahme innerhalb von durchschnittlich 48 Stunden ermöglicht.

Die Antragstellung ist über die aws möglich!
Mehr Infos zu den Krediten für EPU/KMU

Die Soforthilfe umfasst Überbrückungsfinanzierungen mit einem Haftungsrahmen bis zu einer Höhe von 100 Mio. Euro für den heimischen Tourismus. Vom Maßnahmenpaket profitieren auch Mischbetriebe, d.h. Busunternehmen, die auch ein Reisebüro angeschlossen haben.
Die Antragstellung ist bereits möglich! Mehr Infos zu den Krediten für Tourismusbetriebe

Voraussetzungen für die Überlassung:

  • Freiwilligkeit: Dienstgeber, Dienstnehmer und Beschäftiger einigen sich auf Überlassung.
  • Dienstgeber: Bleibt der "Stammbetrieb"
  • Gegen diesen richtet sich auch der Entgeltanspruch des überlassenen Arbeitnehmers (Haftung für Entgelt verbleibt beim Dienstgeber)
  • Haftung bei Unfällen verbleibt ebenfalls beim Dienstgeber (jedoch gilt weiterhin Dienstgeberhaftungsprivileg)
  • Refundierung: Beschäftiger bezahlt Dienstgeber für Inanspruchnahme des/der Dienstnehmers/in, das heißt Beschäftiger und Dienstgeber einigen sich auf eine Refundierung.
  • Beispiel: Dienstnehmer/in arbeitet zu 100 Prozent bei Beschäftigter => 100 Prozent des Brutto-Entgelts sind durch Beschäftiger zu leisten
  • Befristung: Die Überlassung gilt "für die Dauer der Krise" (monats- oder wochenweise)

Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt es auf der Seite des Handelsverbands.

Informationsblatt Organisation der Aushilfe im Handel durch Arbeitnehmer anderer Branchen (PDF, 78 KB)

Finanzielle Unterstützung

Durch wirtschaftliche Notlage oder Liquiditätsengpässe aufgrund der COVID-19 Krise gibt es die Möglichkeit eine Stundung bzw. eine Ratenzahlung der Steuern zu beantragen. Zusätzlich kann beantragt werden, dass die Stundungszinsen auf null herabgesetzt werden.
Mehr zur Sonderregelung: WKO.at-Steuerinfo | Informationen des BMF | direkt zum Antrag

Steuerpflichtige Personen können bis zum 31.10.2020 die Herabsetzung der Einkommensteuer- oder Körperschaftvorauszahlungen beantragen, wenn das voraussichtliche Einkommen für das jeweilige Jahr niedriger ist. Der Antrag muss eine Begründung enthalten, in welcher die verminderte Gewinnerwartung aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Lage (z.B. Aufstellung der Umsatzeinbrüche aufgrund von COVID-19) dargelegt wird.
Mehr zur Sonderregelung: WKO.at-Steuerinfo | Website des BMF | direkt zum Antrag

Die Bundesregierung trifft alle Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus  zu verlangsamen und den Schaden für Bevölkerung sowie Unternehmen möglichst gering zu halten. Viele Unternehmen sind von der Krise mittel- und unmittelbar betroffen und viele Menschen in Österreich sorgen sich um ihren Arbeitsplatz. Die Bundesregierung hat daher ein Hilfspaket in Höhe von 38 Milliarden Euro beschlossen, um massenhafte Arbeitslosigkeit in unserem Land sowie die Zahlungsunfähigkeit von Unternehmen zu verhindern:

  • Zusätzlich zum Soforthilfepaket von vier Milliarden Euro, das auf den Weg gebracht wurde, um Kurzarbeit sicherzustellen und vor allem kleinere und mittlere Betriebe zu unterstützen, soll es weitere neun Milliarden Euro an Garantien und Haftungen zur Kreditsicherung geben.
  • 15 Milliarden Euro sollen in die Notfallhilfe investiert werden, um Branchen zu unterstützen, die besonders hart von der Corona-Krise getroffen werden. Erste Details dazu finden Sie in der folgenden Frage und Antwort.
  • Zusätzlich soll es zehn Milliarden Euro an Steuerstundungen geben, da dies gerade jetzt in Zeiten von Umsatzeinbußen notwendig ist.

Ziel ist es, alles zu tun, damit unsere heimischen Betriebe – insbesondere Familienunternehmen und kleinere und mittlere Betriebe – gut durch die Krise kommen, damit möglichst viele Menschen ihren Arbeitsplatz behalten.

Härtefallfonds: Sicherheitsnetz für kleine Betriebe. Newsletter abonnieren und aktiv informiert werden

15 Milliarden Euro werden als Corona-Hilfsfonds investiert, um Branchen zu unterstützen, die besonders hart von der Corona-Krise getroffen werden:

•    Sie dienen als Unterstützung von betroffenen Unternehmen zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten, die durch wirtschaftliche Auswirkungen in Folge der Ausbreitung von COVID-19 verursacht werden.
•    Die finanzielle Unterstützung erfolgt in erster Linie durch Garantien für Kredite und Überbrückungskredite zu bevorzugten Konditionen. Unter gewissen Umständen sind auch Direktzuschüsse zur Liquiditätsstützung möglich. Abgedeckt werden können insb. Ausgaben für Mieten, Lohn(neben)kosten, notwendige Betriebsmittel, Steuern und Abgaben, Versicherungsprämien sowie eine angemessene Unternehmerentlohnung.
•    Detailierte Informationen, Ansprechpartner, etc. finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen.

 

Das 38 Milliarden Euro schwere Hilfspaket der Bundesregierung ist auch von Startups nutzbar. Das Paket hilft allen Unternehmen –  von Großunternehmen bis Kleinstunternehmen. So können auch Startups davon Gebrach machen. Möglichkeiten: Beantragung von Kurzarbeit beim AMS, Beantragung beim Corona-Härtefallfonds über die österreichische Wirtschaftskammer oder Inanspruchnahme von Garantien bei aws.

50 Millionen Euro Venture Capital Fonds
Im Fokus stehen österreichische Startups, die ohne Corona-Krise eine Finanzierungsrunde abschließen hätten können. Der Venture Capital Fonds soll diese Startups unterstützen. Startups können finanzielle Mittel von 200.000 bis 1.000.000 Euro daraus erhalten. Das Kapital des 50 Millionen Euro Fond wird zu 50 Prozent staatlich garantiert.

100 Millionen Euro Covid-Startup-Hilfsfonds
Ziel ist es, österreichische innovative Startups (bis fünf Jahre) bei ihren aktuellen Finanzierungs- und  Liquiditätsproblemen zu unterstützen.
Deshalb wird privates Kapital von 10.000 bis 800.000 Euro durch Zuschüsse verdoppelt.
Die Zuschüsse sind im Erfolgsfall rückzahlbar. 

Startup-Programme laufen weiter
Für Startups ausgerichtete Programme von FFG und aws werden weiter geführt –  so zum Beispiel auch das SEED-Programm

Handhabung aws-Meilensteinen
Auch bei nicht 100 Prozent Erreichung der Planung werden Förderungen und Finanzierungen  flexibel gehandhabt und ausbezahlt

Stundung von Kreditraten
Rasche und unbürokratische Handhabung bei Stundung von Kreditraten.

Die Details der Inanspruchnahme der Unterstützungen werden derzeit ausgearbeitet und zeitnah publik gemacht.

Informationen der aws zum COVID-Paket für Start-ups

Die EPU, neue Selbstständige, freie Dienstnehmer und Kleinstunternehmer (bis max. zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) bekommen einen Härtefonds zur Verfügung gestellt. Ziel ist, die durch das Corona-Virus entstandenen Härtefälle durch Zuschüsse abzufedern, um persönliche Lebenserhaltungskosten zu tragen. In Phase 1 werden entweder 500 oder 1.000 Euro sofort ausgezahlt. In Phase 2 werden Auszahlungen in Höhe von 80 Prozent des verlorenen Einkommens bis maximal 2.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate getätigt. (Insgesamt gibt es also bis zu 6.000 Euro in drei Monaten).

Die Beantragung und Auszahlung der Unterstützung in Phase 2 wurde am Montag, 20. April 2020 gestartet und steht einem großen Bezieherkreis offen. Sie wird von der österreichischen Wirtschaftskammer abgewickelt (auch für Nicht-WKO-Mitglieder). Eine Rückzahlung der Zuschüsse ist nicht notwendig. Es wird keine Einkommensober- und -untergrenzen geben, jedoch müssen im rechtskräftigen Einkommensteuerbescheid für das letzte Jahr aus dem Zeitraum 2015 bis 2019 positive Einkünfte aus selbständiger Arbeit (bzw.. Gewerbebetrieb oder ein positiver Saldo aus diesen Einkünften) vorhanden sein.

Auch Mehrfachversicherungen, sowie Nebenverdienste sind keine Ausschlussgründe.

Neu ist zudem die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung. Es ist außerdem nicht mehr notwendig, dass die Pflichtversicherung durch selbstständige Tätigkeit begründet ist. Ausgenommen ist die Mitversicherung als Angehöriger. Dies wird automatisch per Schnittstelle anhand der angegebenen Sozialversicherungs-Nummer überprüft. 

Zudem können auch Neugründer (Unternehmensgründungen zwischen 1. Jänner und 15. März 2020) aus diesem "Erste-Hilfe-Fonds" einen Pauschalbetrag in Höhe von 500 Euro pro Monat beziehen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Beantragung

Der Härtefall-Fonds ist eine Förderung der Bundesregierung für Selbständige. Mit dem Förder-Instrument sollen Unternehmerinnen und Unternehmer in der Corona-Krise Unterstützung für ihre persönlichen Lebenshaltungskosten bekommen. Die Regeln des Härtefall-Fonds werden laufend evaluiert, mit Ende April wurden einige wichtige Neuerungen beschlossen:  Der Begutachtungszeitraum wird erneut ausgeweitet. Es wird einen Comeback-Bonus von 500 Euro pro Monat geben - damit wird die Förderhöhe deutlich erhöht. Bei Minimalbeträgen wird überdies der Mindestförderbetrag automatisch auf 500 Euro aufgestockt.

Die wichtigsten Eckpunkte:

  • Förderhöhe wird durch einen Comeback-Bonus deutlich erhöht
  • Förderdauer wird von drei auf sechs Monate erhöht
    - Betrachtungszeitraum wird bis Mitte Dezember ausgedehnt
  • Geringfügig unternehmerisch tätige Pensionisten künftig antragsberechtigt
    - SV aus eigener beruflicher Tätigkeit nicht mehr Voraussetzung


Details der Neuerungen:

  • Alle Auszahlungsbeträge der Phase 2, die wegen der 2.000-Euro-Obergrenze unter 500 Euro lagen, werden auf 500 Euro aufgerundet.

    - Bisher gab es bei Vorliegen von eigenen unternehmerischen Einkünften und/oder Nebeneinkünften und/oder Leistungen aus einem Versicherungsanspruch durch die Gesamtdeckelung mit 2.000 Euro Förderbeträge von unter 500 Euro. Diese Beträge werden auf 500 Euro aufgerundet.
    - Diese Aufrundung erfolgt automatisch. Für alle bereits abgerechneten Förderfälle wird der Differenzbetrag im Laufe der nächsten Woche automatisiert nachbezahlt.
     
  • Einführung eines zusätzlichen Comeback-Bonus in Höhe von 500 Euro pro Beobachtungszeitraum

    - Bisher lag der Mindestförderbetrag (mit Ausnahme der zuvor angeführten Fälle) bei 500 Euro pro Monat. Künftig wird bei grundsätzlich gegebenem Förderanspruch durch den zusätzlichen Comeback-Bonus von 500 Euro kein Förderbetrag mehr unter 1.000 Euro monatlich liegen können.
    - Der Comeback-Bonus wird an alle Förderwerber, deren Förderungen in der Phase 2 bereits abgerechnet wurden, automatisiert nachbezahlt.
     
  • Die Anzahl der förderbaren Monate wird von drei auf sechs erhöht und der Betrachtungszeitraum von sechs auf neun Monate (16. März - 15. Dezember) verlängert.

    - Bisher konnten innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten (16.März - 15. Dezember) jene drei Monate mit den höchsten Einnahmenausfällen ausgewählt und gefördert werden. Künftig werden innerhalb von neun Monaten die sechs Monate mit den höchsten Ausfällen gefördert.
     
  • Geringfügig unternehmerisch tätige Pensionisten sind künftig antragsberechtigt.

    - Bisher war nur förderbar, wer zum Antragszeitpunkt eine „Sozialversicherung aus eigener beruflicher Tätigkeit“ aufweisen konnte. Künftig wird nur noch generell auf das Vorhandensein einer Sozialversicherung (auch als Pensionist) abgestellt.

 

Aufgrund des gegenwärtigen Ausbruchs des Corona-Virus Sars-CoV-2 hat das BMDW gemeinsam mit dem BMK und dem BMBWF kurzfristig 23 Millionen Euro bereitgestellt und die FFG mit der Abwicklung eines Emergency-Calls beauftragt

Welche Projekte können eingereicht werden?
Forschungsprojekte und klinische Studien, die die Wirksamkeit bereits bestehender Medikamente im Kampf gegen Corona erforschen sollen.

Auch Forschungsvorhaben, die sich mit der Biologie des Virus und seiner Übertragung, der Infektionsprävention und -kontrolle, und der Forschung und Entwicklung von Therapieverfahren sowie neuer diagnostischer Ansätze beschäftigen, können eingereicht werden.

Wer kann einreichen?
Österreichische Unternehmen jeder Größe. Um eine rasche Umsetzung/Implementierung des Vorhabens zu gewährleisten, sollten die Unternehmen bereits auf Vorarbeiten aufbauen können.  

Wieviel Geld steht zur Verfügung?
Es stehen insgesamt 23 Mio. Euro zur Verfügung. Zehn Millionen Euro von Klimaschutzministerium, elf Millionen von Wirtschaftsministerium und zwei Millionen vom Wissenschaftsministerium.

Wie erfolgt die Förderung?
Die Förderung erfolgt in nicht rückzahlbaren Zuschüssen.

Ein Projekt kann mit max. drei Millionen Euro gefördert werden. Die Förderbarwerte richten sich nach der Größe des Unternehmens. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Unternehmensgröße und beträgt in der Regel für

•    Großunternehmen: 25 Prozent
•    Mittlere Unternehmen: 35 Prozent
•    Kleine Unternehmen: 45 Prozent
•    Startups: 45 Prozent
 

Wo kann man einreichen?
Abgewickelt wird die Förderung von der FFG. Alle Informationen zum Call finden Sie ab sofort unter https://www.ffg.at/ausschreibung/emergencycall-covid-19.

Die Einreichung hat im elektronischen Einreichsystem der FFG, dem eCall https://ecall.ffg.at/Cockpit/Cockpit.aspx zu erfolgen. Wählen Sie dort den "COVID-19 Emergency-Call" aus und legen Sie Ihr Vorhaben an.

Bis wann können Projekte eingereicht werden?
Eine Einreichung von Projekten war bis 11. Mai 2020 möglich. In Anbetracht der Dringlichkeit von Maßnahmen, wird die FFG diese Projekte vorziehen und rasch bearbeiten. Die Anträge werden in zwei Tranchen bearbeitet: Alle Anträge, die bis zum 8. April 2020 (16:00 Uhr) bei FFG eingereicht wurden, wurden asap nach dieser Deadline evaluiert. Alle Anträge, die zwischen der ersten Deadline am 8. April und dem 11. Mai 2020 eingereicht wurden, werden asap nach dem 11. Mai evaluiert.

Wer trifft die Förderentscheidung?
Die Entscheidung trifft der Beirat der Basisprogramme.https://www.ffg.at/content/basisprogramm-f-rdersitzungen-und-beirat

Welche Kosten sind förderbar?
Förderbar sind alle dem Projekt zurechenbaren Kosten, die direkt, tatsächlich und zusätzlich (zum herkömmlichen Betriebsaufwand) während des Förderungszeitraums laut Förderungsvertrag entstanden sind. Details dazu finden Sie im Kostenleitfaden der FFG.
Darüber hinaus gilt für klinische Studien, dass grundsätzlich alle studienrelevanten Kosten wie

•    CRO (Contract Research Organisation)
•    Zentren inkl. Probanden und Prüfteam
•    Prüfmaterial (CMO)
•    Management im Unternehmen (Personalkosten, Materialkosten, Reisekosten)

förderbar sind. Es gibt keine Limitierung bei den Drittkosten.


Was ist bei der Einreichung zu beachten?
Die geplanten Projekte sollen rasch umgesetzt werden können (Entwicklungszeitraum max. zwölf Monate) und dem Ausschreibungsleitfaden (https://www.ffg.at/sites/default/files/downloads/Leitfaden_KLIPHA-COVID19_V.1.pdf) entsprechen.


Kann aufgrund der Dringlichkeit auf geltende Qualitätsvorgaben verzichtet werden?
Nein, trotz der Dringlichkeit der Maßnahmen hat die Einhaltung von Qualitätsvorgaben (z.B. positives Votum der Ethikkommission, GCP, GMP) jedenfalls zu erfolgen.

Können Universitäten einreichen?
Nein, einreichberechtigt sind nur österreichische Unternehmen.

Universitäten können sich jedoch als wissenschaftlicher Partner an den Projekten beteiligen. Dazu müssen die Leistungen und Kosten in einem Angebot konkretisiert werden und dieses vom antragstellenden Unternehmen unter Drittkosten eingereicht werden. Sollte es sich um eine wissenschaftliche Kooperation handeln (Kosten >10 Prozent der Gesamtkosten, wissenschaftlicher Partner darf publizieren, Kooperationsvertrag liegt vor), dann kann eine Barwerterhöhung um 15 Prozent erfolgen.

Bei klinischen Studien können die Leistungen gegebenenfalls auch vom Wissenschaftsministerium direkt über Leistungsvereinbarungen gefördert werden. Hierzu findet im Zuge der Antragsevaluierung eine Abstimmung zwischen Wissenschaftsministerium und FFG statt.

Wie finde ich klinische Partner zur Durchführung der Studien?
Die Medizinischen Universitätskliniken Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien haben Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS) eingerichtet. Sie unterstützen klinische Forschung nach gesetzlichen und ethischen Vorgaben. Kontakte zu den einzelnen Zentren finden sie unter http://kks-netzwerk.at/ bzw.. unter kks@meduniwien.ac.at

Wo finde ich das Antragsformular?
Das Antragsformular ist im eCall hinterlegt. HIer finden Sie ein Musterformular.

Müssen alle Kapitel des Antragsformulars befüllt werden?
JA. Sollten Sie der Meinung sein, dass ein Kapitel für Sie nicht relevant und/oder anwendbar ist, dann begründen Sie dies bitte.

Ich habe weitere Fragen. Wer kann mir weiterhelfen?
Der Förderservice der FFG steht Ihnen telefonisch unter 05-7755-0 und per E-Mail unter foerderservice@ffg.at zur Verfügung.

 

Alle SVS-Versicherten, die durch den Corona-Virus mit finanziellen Einbußen rechnen oder durch Erkrankung bzw. Quarantäne betroffen sind, erhalten von der SVS folgende Unterstützungen:

  • Stundung der Beiträge
  • Ratenzahlung der Beiträge
  • Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage
  • Gänzliche bzw. teilweise Nachsicht der Verzugszinsen

Die Anträge zur Stundung und Ratenzahlung können formlos schriftlich per E-Mail oder direkt per Online-Formular eingebracht werden.
Die Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage kann online mit diesem Formular erfolgen.
Die SVS-Kundenberater stehen telefonisch unter 050 808 808 zur Verfügung.

Kurzarbeitszeit

Kurzarbeit ist ein erprobtes und flexibles Mittel, das sich bereits in Zeiten der Finanzkrise 2008/2009 bewährt hat. Durch die vorübergehende Herabsetzung der Normalarbeitszeit und des Arbeitsentgelts wird sichergestellt, dass möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin beschäftigt bleiben können. Neu an der speziellen Corona-Kurzarbeit ist, dass diese innerhalb von 48 Stunden in Anspruch genommen werden kann.

Informationen zur Kurzarbeit auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend (BMAFJ)

Weitere Informationen zur Kurzarbeit

Informationen zu Schutzmasken

Schutzmaßnahme "Mund- und Nasenschutz – MNS"

Auf den Arbeitsplätzen und Arbeitsstellen sollten jedenfalls mindestens der Ein-Meter-Abstand sowie die entsprechende Arbeitshygiene die vorrangigsten Maßnahmen sein. Sollte unklar sein, ob die grundlegende Schutzmaßnahme "1-m-Abstand“ durchgängig eingehalten werden kann, sollte jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dieser bietet zwar keinen ausreichenden Schutz gegen das Einatmen von biologischen Agenzien, wie insbesondere Viren, jedoch ist durch das Tragen der Maske das Gegenüber geschützt. Das heißt, jeder schützt durch diese Maske die anderen.

Für Mund-Nasen-Schnellmasken ist keine Zertifizierung nach dem Medizinproduktegesetz – MPG, BGBl. Nr. 657/1996, in der derzeit geltenden Fassung, oder dem Maschinen–Inverkehrbringungs- und Notifizierungsgesetz – MING, BGBl. I Nr. 77/2015, in der derzeit geltenden Fassung, erforderlich. Bei der Entnahmestelle beim Vertrieb ist ein Hinweis anzubringen, dass die Mund-Nasen-Schnellmasken nicht national zertifiziert und nicht medizinisch oder anderweitig geprüft sind (BGBl. I Nr. 23/2020 in der Fassung BGBl I Nr. 61/2020).

Anwendungsbereich: Arbeiten in Bereichen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko im Gesundheitsbereich und in der Pflege und CPA (Corona SARS-Cov-2 Pandemie Atemschutzmasken)

Bei Verdacht oder einer bestätigten COVID-19 Erkrankung sollte die betreuende/untersuchende Person je nach Tätigkeit eine FFP2 oder FFP3 Atemschutzmaske, Haube, Handschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. Dabei handelt es sich um Atemschutzmasken, die den Bestimmungen der Verordnung (EU) 2016/425 unterliegen.

Bei persönlicher Schutzausrüstung (PSA) der Kategorie III (Risiko von schwerwiegenden Folgen wie Tod oder irreversibler Gesundheitsschäden lt. Anhang I der Verordnung (EU) 2016/425) hat der Hersteller dieser Atemschutzmasken vor dem Inverkehrbringen der gegenständlichen Atemschutzmasken diese einer EU-Baumusterprüfung (Modul B) und zudem die Fertigung dieser PSA überwachten Produktprüfungen (Modul C2) oder einem Qualitätssicherungssystem für den Produktionsprozess (Modul D) zu unterziehen, für diese PSA eine EU-Konformitätserklärung auszustellen sowie eine CE-Kennzeichnung an jeder Atemschutzmaske anzubringen.

Aufgrund der COVID-19-Bedrohung wurde nunmehr aufgrund des dramatisch erhöhten Bedarfs und zur Vermeidung von Engpässen an Atemschutzmasken mit Erlass der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) vom 3. April 2020, GZ 2020-0.198.830, eine Verfahrensbeschleunigung ermöglicht, sodass durch ein verkürztes Bewertungsverfahren und auf Basis eines positiven Prüfergebnisses eine sog. "Cov-2-Virus Pandemie Atemschutzmaske (CPA)" auch ohne angebrachter CE-Kennzeichnung medizinischen Fachkräften für die Dauer der derzeitigen Gesundheitsbedrohung zugänglich gemacht werden kann.

Sie haben die Möglichkeit die Durchführung dieses verkürzten Bewertungsverfahrens (d.h. die konkrete Materialprüfung) durch den Physikalisch-technischen Prüfdienst (PTP) des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen durchführen zu lassen. Der PTP/BEV wird diesbezüglich gemäß Art. 26 Abs. 2 und 3 der Verordnung (EU) 2016/425 tätig.

Das ÖTI als notifizierte Konformitätsbewertungsstelle kann sodann auf Basis eines positiven Prüfberichtes des PTP/BEV, d.h. nach positiv bestandener Materialprüfung, eine entsprechende Bescheinigung für die "Cov-2-Virus Pandemie Atemschutzmaske (CPA)" ausstellen.

Kontakte und Ablauf:

  • Materialprüfung

Beauftragung von Prüfung der Masken nach dem verkürzten Verfahren gemäß "Prüfgrundsatz für Corona SARS-Cov-2 Pandemie Atemschutzmasken (CPA) Rev. 0 vom 20.03.2020" bei der im Erlass 2020-0.198.830-1-A genannten Prüfstelle.

Prüfstelle für CPA in Österreich
Physikalisch-technischer Prüfdienst (PTP)
Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV)

Arltgasse 35
1160 Wien
Tel: +43 1 21110 826325
E-Mail: ptp@bev.gv.at
Website: www.bev.gv.at

Wichtig:

Der PTP/BEV übermittelt Ihnen und sofern Sie dies beauftragen auch dem ÖTI als notifizierte Konformitätsbewertungsstelle den Prüfbericht über die Materialprüfung (als PDF). Dem ÖTI als notifizierte Konformitätsbewertungsstelle obliegt diesbezüglich die Verantwortung über den PTP//BEV im Sinne der Artikel 26 und 24 der Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen.

Die Kosten für eine Prüfung – Verkürztes Verfahren Corona SARS-Cov-2-Virus Pandemie Atemschutzmasken (CPA) ohne Ausatemventil belaufen sich auf € 1.308,00 (exkl. 20 Prozent MwSt). Für jede zu prüfende Charge benötigt der PTP/BEV eine Materialmenge von 40-50 Stück Masken.

Nach vorhandenem positiven Prüfbericht:

  • Bewertung

Beauftragung der Bewertung gemäß "Prüfgrundsatz für Corona-Virus Pandemie Atemschutzmasken (CPA)" bei der Zertifizierungsstelle ÖTI - Institut für Ökologie, Technik und Innovation GmbH, Spengergasse 20, 1050 Wien, E-Mail: ppe@oeti.biz

Kosten der Bewertung: € 934,00 (exkl. MwSt)

Zum Zwecke der Überprüfbarkeit und der Dokumentation benötigt das ÖTI – Institut für Ökologie und Innovation GmbH, für jede geprüfte Charge eine Materialmenge von fünf bis zehn Stück Masken. Diese können in Ihrem Auftrag vom PTP/BEV dem ÖTI als notifizierte Konformitätsbewertungsstelle zur Verfügung gestellt werden.

Die nach dem verkürzten Verfahren bewerteten Corona-Virus Pandemie Atemschutzmasken (CPA) sind keine persönliche Schutzausrüstung gemäß der Verordnung (EU) 2016/425 und erhalten auch keine CE-Kennzeichnung.

Operationsmasken, Untersuchungshandschuhe und gewisse Arten von Kitteln sind Produkte, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie 93/42/EWG und der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte fallen.

Bei Operationsmasken handelt es sich um Medizinprodukte, die der Norm EN 14683:2019 Medizinische Gesichtsmasken - Anforderungen und Prüfverfahren entsprechen müssen.

Diese harmonisierte Norm legt die konstruktive Gestaltung von chirurgischen Masken und die Leistungsanforderungen sowie Prüfverfahren für diese fest, die dazu dienen, die Übertragung infektiöser Keime vom Personal auf Patienten und (in bestimmten Situationen umgekehrt) während chirurgischer Eingriffe in Operationssälen und sonstigen medizinischen Einrichtungen mit ähnlichen Anforderungen zu begrenzen und konkretisiert die einschlägigen Anforderungen der EG-Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte gemäß den aktuellen Vorgaben der Europäischen Kommission. Diese harmonisierte Norm gilt nicht für Masken, die ausschließlich für den persönlichen Schutz des Personals (PSA) bestimmt sind.

Die Zuständigkeit hierfür obliegt dem BMSGPK.

PSA, die auf dem EU-Markt zur Verfügung gestellt werden, müssen den geltenden EU-Rechtsvorschriften entsprechen. Für PSA ist dies die Verordnung (EU) 2016/425. Dies gilt auch während der COVID-19-Gesundheitskrise. Hier finden Sie genaue Informationen zum Import von persönlicher Schutzausrüstung während der Covid-19 Gesundheitskrise.