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Gleichhaltung einer ausländischen Berufsausbildung mit der österreichischen Lehrabschlussprüfung

Eine im Ausland abgeschlossene Berufsausbildung kann vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) mit einer fachlich gleichwertigen Lehrabschlussprüfung gleichgehalten werden. Für die Antragstellung stehen folgende Möglichkeiten bereit:

Neu: Gleichhaltungsantrag nun auch als Online-Formular

Achtung

Informationen zum Parteienverkehr:

Montag - Freitag: 9:00 bis 11:30 Uhr im Bürgerservice des BMDW, 1010 Wien, Stubenring 1 (Anmeldung mit Ausweis beim Portier)

Parteienverkehr ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Sie können unter der Tel.: 01/711 00-805327 oder per E-Mail: anerkennung-lehrabschluss@bmdw.gv.at einen Termin vereinbaren.

Bitte zusätzlich Folgendes beachten:

  • sorgen Sie selbst für einen Mund-Nasen-Schutz (MNS)
  • bringen Sie zusätzlich zu den Originaldokumenten gut lesbare Kopien aller Dokumente mit

Soweit es möglich ist, übermitteln Sie Ihren Antrag bitte mit der Post.

Neu: Gleichhaltungsantrag nun auch als Online-Formular

Gleichhaltungsantrag mit Handy Signatur

Der Gleichhaltungsantrag mit Handy Signatur kann entweder in Papierform oder in elektronischer Form gestellt werden. Die erforderlichen Unterlagen müssen dem BMDW - Abteilung IV/7 im Original oder in gerichtlich bzw. notariell beglaubigten Kopien zur Prüfung zur Verfügung gestellt werden. Die gescannten Unterlagen können aber bereits mit der Antragstellung übermittelt werden.

Gleichhaltungsantrag ohne Handy Signatur

Der Gleichhaltungsantrag ohne Handy Signatur kann nur in Papierform gestellt werden. Sie können dazu das Online-Formular verwenden und den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag ausgedruckt und mitsamt der Unterlagen laut Beilagenblatt an das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort auf dem Postweg senden oder persönlich abgeben.

Gleichhaltungsverfahren

Voraussetzungen für die Gleichhaltung sind der Nachweis von gleichwertigen fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten auf Grundlage des österreichischen Ausbildungsprofils/Berufsbildes (gemäß Ausbildungsordnung) und ein der österreichischen Lehrausbildung entsprechender Anteil an praktischen Ausbildungsteilen unter Berücksichtigung bereits erworbener Berufserfahrungen im In- oder Ausland (§ 27a Abs. 2 BAG).

Bei Ausbildungsunterschieden (z.B. bei fehlenden Kenntnissen/Fertigkeiten betreffend österreichische Vorschriften, die zur Berufsausübung unerlässlich sind), besteht die Möglichkeit zur auf Zulassung zu einer auf die praktischen Teile der Lehrabschlussprüfung eingeschränkten Ergänzungsprüfung (§ 27a Abs. 3 BAG).

Können Nachweise aufgrund von Flucht nicht vorgelegt werden, besteht die Möglichkeit einer Testung der beruflichen Qualifikation vor Einleitung des Verfahrens. Das hierzu geeignete Feststellungsverfahren wird von der Behörde festgelegt (§ 8 AuBG).

Gesetzliche Grundlagen sind § 27a Berufsausbildungsgesetz (BAG) sowie das Anerkennungs- und Bewertungsgesetz (AuBG).

Berufsbildungsabkommen

Einige in Deutschland, Ungarn oder Südtirol abgeschlossene Berufsausbildungen sind aufgrund von Berufsbildungsabkommen gleichgehalten. Auf Ersuchen stellt das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort eine Information darüber aus.

Umfassende Informationen zu den Möglichkeiten der Anerkennung beruflicher Qualifikationen in Österreich bietet die Website www.berufsanerkennung.at.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Berufsausbildung/Lehrlingsausbildung: anerkennung-lehrabschluss@bmdw.gv.at