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Berufsausbildung im europäischen Kontext

In der Europäischen Union (EU) wird zunehmend erkannt, dass die Lehre für den Aufbau bestens ausgebildeter Fachkräfte einen bedeutenden Beitrag leisten kann. Nicht zuletzt auch aufgrund hoher Jugendarbeitslosigkeitsraten in vielen EU-Mitgliedstaaten wird die österreichische Lehrlingsausbildung als nachahmenswertes "best-practice" gesehen. Ausbildungstypen mit vergleichbar hohem Engagement von Unternehmen bzw. der Sozialpartner in der Systemgovernance finden sich nur in ganz wenigen Ländern.

Die Politik des Wirtschaftsministeriums richtet sich darauf, diese besonderen Stärken Österreichs zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln:

  • Sicherstellung des Wertes der Lehrlingsausbildung
  • Gewährleistung der Mobilität sowie der Transparenz und Anerkennung der Berufsqualifikationen von Österreichern und Österreicherinnen im Ausland. Dazu soll insbesondere eine adäquate Einstufung der Lehrabschlüsse im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) bzw. Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) beitragen.
  • Teilnahme an europäischen Austauschprogrammen insbesondere Erasmus plus für Lehrlinge, Fachkräfte und Ausbildern bzw. Ausbilderinnen
  • Weitere Förderung der Mobilität durch die Umsetzung der EU-Empfehlung zu einem Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET)
  • Intensivierung der Berufsbildungsforschung, vor allem in Richtung der Schaffung geeigneter und zukunftsweisender Berufsbilder
  • Enge Zusammenarbeit der einzelnen Regionen in Europa, mit dem Ziel, ausreichende Ausbildungsplätze und Ausbildungsinfrastruktur sicherzustellen
  • Einbeziehung der europäischen Dimension in die Berufsausbildung, um die Kommunikationsfähigkeit zu stärken und das Verständnis für andere Lebensarten zu fördern